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Lasst uns heute mal verwegen sein

Wenn es um halb acht Uhr abends noch hell ist, dann werde ich immer ein klein wenig verwegen. Es ist, als ob man im Frühling nicht nur ein paar Kleidungsschichten daheim lässt, sondern auch etwas Bequemlichkeit. Raus, raus, raus. Denn ich will was erleben. Her mit den Abenteuern.
Letzte Woche hatte ich einen Autounfall. Das passt nicht unbedingt zum Thema, doch das wirklich wirklich Gute an solchen Momenten ist: Sie geben dir links und rechts eine Ohrfeige, schütteln dich und erinnern dich daran, wie endlich deine Existenz doch ist. Ich bin heil davon gekommen, hatte Glück und eine stabile Karrosserie, also alles gut. Kein Grund zur Sorge.

Und während ich hier sitze und aus dem Fenster schaue, höre ich die Autos über das Kopfsteinpflaster fahren. Ein leichter Luftzug weht mir an der Nasenspitze vorbei, denn das Fenster ist offen.  Bei geöffnetem Fenster arbeiten zu können ohne  dabei Erfrierungen zu erleiden ist doch schon mal ein Abenteuer. Genau wie der erste Schmetterling, den ich letzte Woche gesehen habe. Und sofort habe ich Lust auf Eiskaffee, ein klein wenig Sonnenbrand, Rhabarberkuchen von Mama und fabelhaften Freibadgeruch. Eine Mischung aus frittierten Pommes, verbrannter Haut und Chlor. Ja, das sind durchaus verwegene Gedanken, denn bis zur Eröffnung des Freibads werden doch noch ein paar verregnete Tage vergehen. Und die Zeiten, in denen einen der Bademeister mit dem Namen begrüßt hat, sind leider auch schon lange vorbei. Aber das ist ok, Pläne kann man ja schmieden und vielleicht bin ich ja doch dieses Jahr so verrückt, packe einen Bikini, meinen Liebsten und die Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 130 ein und werfe mich unter einen schattigen Baum, in direkter Nähe zu den frittierten Pommes. Ich habe Lust sinnlos durch die Stadt zu laufen und den Leuten zuzusehen, wie sie ihre Gesichter Richtung Sonne halten und dabei mit leicht geschlossenen Augen vor sich hin lächeln. Vielleicht lächle ich auch auf der Straße das Mädchen mit den grünen Haaren und dem Piercing in der Augenbraue zu. Einfach so. Und in dieser Sekunde fällt mir noch der verrückteste aller Gedanken ein: Ich könnte heute mal die Arbeit liegen lassen. Weil heute Mittwoch ist. Weil die Sonne scheint. Weil April ist.

Egal wo ihr gerade seid, mitten in einer langweiligen Schulstunde, daheim auf dem Schreibtischstuhl oder irgendwo auf einer Parkbank sitzend – schaut euch doch mal um, schaut euch an. Nichts davon ist unendlich, nichts selbstverständlich. Also lasst uns einfach ein klein wenig verwegen sein.

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Letztes Wochenende hatte ich mit der hübschen Silvi ein Frühlingsshooting. Es war auf jeden Fall ein besonderer Moment, als ein Spaziergänger mit seinem Hund pötzlich mitten im Wald ein Mädchen beim Kaffeekränzchen antraf, während ein anderes Mädchen mit einer ziemlich großen Kamera im Gebüsch auf und ab gehüpft ist. Ein ganz normaler Sonntagmorgen eben.

Portrait- und Outdoorshootings können jederzeit bei mir im Raum Nürnberg gebucht werden. Anfragen immer her zu mir, mein Herz hüpft einmal hoch bei allem was nicht ganz wie immer, märchenhaft oder ein klein wenig verrückt ist.
Schreibt mir einfach eine E-Mail an info@foxografie.com oder besucht die Facebookseite und kontaktiert mich dort.

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Mind over matter

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“I am not absentminded. It is the presence of mind that makes me unaware of everything else.”
― G.K. Chesterton

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A spontaneous little shooting with my beloved roommate Kristin. I know, I should have better been learning for my final exams instead. But what I needed was a short break from my misery. Such an amazing person. Both from the out and the inside.

Favourite song today – Sleeping at last

Photographes – Foxografie

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Somehow sometimes I feel like not belonging here

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“Am I crazy?“ she asked. „I feel like I am sometimes.“
„Maybe,“ he said, rubbing her forehead. „But don’t worry about it. You need to be a little bit crazy.
Crazy is the price you pay for having an imagination.
It’s your superpower. Tapping into the dream.
It’s a good thing not a bad thing.”

― Ruth Ozeki, A Tale for the Time Being 

Favourite Song today: Keaton Henson – 10am Gare du Nord

Photograph: Foxografie

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