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Christmas, children, is not a date. It is a state of mind.

Soeben habe ich mir meinen Weihnachtsbeitrag vor genau einem Jahr durchgelesen. Ich befand mich damals an genau der selben Stelle: Zuhause bei meinen Eltern, im Kinderzimmer auf dem Bett meines kleinen Bruders. Letztes Jahr die Cars Bettwäsche. Dieses Jahr Leopardenfamilie in Flanell. So sitze ich also ein Jahr später im Schneidersitz mit dem Laptop auf den nackten Beinen und grinse über meine eigenen Worte.

Meine Hassliebe zu Weihnachten hat sich in der Tat nur geringfügig verändert. Obwohl ich es dieses Jahr doch eigentlich besser machen wollte. Und das habe ich auch. Eigentlich. Die ersten Geschenke hatte ich schon im November beisammen – plus einige Ideen (worauf ich furchtbar stolz war) und daher war ich mir doch so ziemlich sicher, dass ich den Weihnachtsstress dieses Mal mit einer gekonnten Pirouette umfahren würde. Doch irgendwie gab es auf den letzten Metern ein paar Stolperfallen: Die letzten drei Ideen, die sich einfach nicht finden lassen wollten. Ein Weihnachtsessen mit Freunden, dass dann irgendwie doch kein richtiges wurde. Hier ein wenig Enttäuschung. Dort ein wenig Zeitdruck. Kratzer im vormals blank polierten Eis.  Und schon liegt man am Boden. Wie schnell man sich doch aus der Bahn werfen lässt. Findet Lametta oberkitschig, den Glühwein zu süß und den ganzen Geschenkewahnsinn einfach nur beschissen. Weiterlesen

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Entweder man lebt, oder man ist konsequent. – Erich Kästner

Wir schreiben heute den 16. Dezember 2016. Die Enthusiasten würden sagen: „Noch 8 unendlich lange Tage Zeit, um alle Geschenke zu besorgen“, die weniger Optimistischen: „Scheiße“. Irgendwann hatte ich mal einen Motivationsschub und habe einige Ideen umgesetzt und sogar besorgt – um mich danach erst einmal naiv auf meinen Geschenkelorbeeren auszuruhen. Verrückt, wie dann plötzlich doch der 24. wieder in seinem ganz eigenem Zeitsystem so plötzlich vor der Tür steht, nicht wahr? Und man wieder ins Trudeln geräht.

Also fand gestern ein Treffen mit meinem Bruder statt. Der Plan: Wir besorgen die noch ausstehenden Geschenke. Das Ergebnis : Geschenke. Allerdings für uns selbst.
Inzwischen nehme ich es mir nicht mehr ganz so krumm, dass ich alles, aber wohl nicht konsequent bin. Ich denke, man sollte wohl an sich arbeiten und Dinge verbessern, aber man muss auch erkennen, wo es sich wirklich lohnt. Und wo die Schlacht bereits verloren ist.  Und Konsequenz gehört eher zu Letzterem. Das hat sich schon seit der ersten Klasse abgezeichnet: Volle Motivation, die schönsten Hefteinträge.  Linien natürlich mit dem Lineal gezeichnet. Das Ganze habe ich so zwischen 4 Tagen und bei guter Stimmung eine Woche durchgehalten. Dann haben wieder das Chaos und der Tintenkiller regiert.

Ich schaffe es einen Raum durch meine bloße Anwesenheit von ordentlich aufgeräumt zu einer wilden Ansammlung diverser Sachen zu verwandeln. Aber ich bin nicht in allen Bereichen verloren: Meine Klamotten sind zum Beispiel immer recht ordentlich. Ich sage ja. Konsequenz.

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr schon alles beisammen? Kann man das vielleicht sogar doch lernen? Ach und wo wir gerade eben noch beim Thema Kleidung waren: Ich überlege, mich mal wieder von ein paar Dingen zu trennen. Sachen, die irgendwie nicht ganz passen oder einfach kein Lieblingsteil werden möchten. Besteht da Interesse, ihr Fuchsfreunde?

 

 

Outfit
Burgunderfarbener Mantel – ASOS // Rock & Pullover von Mango // Edelsteinkette – Amsterdam Markt // Lackschuhe (absolute Lieblinge) – Paul Green via Zalando // Mütze – Mango // Herrenuhr – Dugena (alt) //

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Hallo Amsterdam! Mein Reisebericht aus der Stadt der Fahrräder.

Vor vier Wochen haben der Mister und ich spontan beschlossen, nach Amsterdam zu fahren. Ich hatte schon so viel über diese Stadt gehört. „Wenn dir Kopenhagen gefällt (ja, tut es), wirst du Amsterdam lieben„.  „Fahrt da unbedingt hin!“ Ende Oktober hatte ich meine letzte Hochzeit fotografiert, dann noch ein Feiertag im Kalender – da habe ich mich nicht zweimal bitten lassen.

Ich hatte extra bei euch angefragt, ob ihr euch überhaupt einen Amsterdam Post wünscht, da es über diese Stadt ja doch schon so vieles zu lesen gibt und viele von euch vielleicht auch schon selber einmal dort waren. Aber nachdem das Feedback so groß war, kommt er hier also. Mein Reisebericht. Wobei meine Berichte ohnehin nie so ganz typisch sind.  Zum einen, weil wir nicht immer die gängigen Sehenswürdigkeiten einer Stadt anschauen. Oft lassen wir diese einfach nach Gefühl aus und spazieren ohne Karte oder to Do Liste einfach so drauf los und lassen alles auf uns zu kommen.  Wir haben mit dieser Art des Reisens schon so viel Tolles, Lustiges – und vor allem Unerwartetes erlebt und ich kann es jedem nur ans Herz legen, auch mal die Reiseführer beiseite zu legen. Wenn man sich dann natürlich wie ein Ertrinkender fühlt, dem man das letzte Stückchen Treibholz entreißt, dann natürlich nicht – denn beim Reisen geht es ja vor allem um den Spaß und nicht um irgendwelche Regeln oder Anleitungen. Weiterlesen