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Herzensangelegenheiten.

Meine lieben Fuchsfreunde. Ich brauche euren Rat. Oder nein, lasst es mich so ausdrücken: Eure Gedanken. Denn schon seit einigen Monaten beschäftigt mich eine Sache sehr. Und wie das immer so ist, je länger man darüber nachdenkt, desto unschlüssiger wird man.  Wie vielleicht einige von euch wissen, bin ich selbstständige Fotografin. Foxografie ist meine Arbeit und gleichzeitig ein Herzensprojekt. Mein Baby quasi. Foxes & Fairies war mein Spielplatz. Meine ganz eigene Welt, die ich mir lange vor Foxografie erschaffen habe zu einer Zeit, in der ich sehr unglücklich war. Ich habe lange gebraucht, um meinen Weg zu erahnen und den Mut zu finden, es laut auszusprechen. Spätzünder, nannte mich meine beste Freundin kürzlich liebevoll.

Aber man kann selten entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für etwas kommt. Oder die rechte Zeit. Sich bereit fühlen. All das kommt. Wenn es eben kommt.  Der Blog hier hat mich stark gemacht und mir immer weiter gezeigt, wie gerne ich selber etwas erschaffen möchte. Etwas von mir. Ich glaube ohne Foxes&Fairies hätte es niemals Foxografie gegeben. Und das wird mir in diesem Moment bewusst, in dem ich diese Zeilen tippe. Weiterlesen

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Costa Rica III – Der Süden. Endstation Nationalpark Corcovado

Das erste, das wir bemerkten, je weiter wir uns vom Nebelwald entfernten war: Es wurde wärmer. Tagsüber ist es immer sehr schön warm, allerdings wurde es im Norden nach Sonnenuntergang deutlich kühler und ein warmer Pullover für Abends auf jeden Fall wichtig. Und: Es gibt ja doch ganz passable Straßen. Aber dazu später mehr.
Wir tuckerten also mit unserem Minigeländewagen (= Fiat Alto) in Richtung der Hauptstadt San José. Eigentlich war der Plan, dort eine Nacht zu schlafen, dann ein wenig durch die Stadt  zu bummeln und danach weiter in Richtung Corcovado Nationalpark zu fahren. San José wird nicht gerade hoch gelobt wegen seiner Schönheit, doch wir waren dennoch bereit für einen kleinen Stadtrundgang.  Als wir jedoch nach wundervoller Ruhe im Regenwald dort ankamen und uns in einer einzigen Autoschlange Meter um Meter durch die verstaubten Straßen schoben, verwarfen wir diesen Plan schnell. Das Sightseeing fiel also aus und so war das Einzige, was wir von Costa Ricas Hauptstadt sahen, sehr viele Staus, ein mexikanischer Tacoladen (von innen natürlich) und unsere Unterkunft. Das hingegen war ein wahres Paradies inmitten all dem Staub, der Hitze und dem Lärm. Weiterlesen

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Mein Rückfall.

Es begab sich einmal vor ein paar Jahren – die meisten werden sich noch gut daran erinnern, da wurde die Leggings plötzlich ganz schrecklich en vogue. Ein strechiger Schlabberstoff – der nichts wirklich da hält, wo so manches besser gehalten werden sollte – trat seinen Siegeszug in die Kleiderschränke dieser Welt an.

Ich glaube, das war so ungefähr 2006. (Uh – ist das schon lange her) Und das weiß ich deswegen so genau, weil ich da auf Klassenfahrt in Spanien war. Und erstens vergisst man die Erlebnisse einer Klassenfahrt selten und zweitens trugen dort alle örtlichen Fashionistas Leggings. Vorzugsweise mit einer Short oder einem Minirock darüber. Damals hatte ich weder einen Blog, noch habe ich solche gelesen – ich kann also nicht sagen, ob man auf diesen nahenden Trend nicht schon früher hätte vorbereitet sein können. Wie auch immer. Es dauerte keine drei Monate, da hatten wir alle eine. Einschließlich mir. Und es verhält sich ja generell so, dass Dinge mit zunehmender Teilnehmerschaft immer mehr akzeptiert werden. Bis sie normal sind. Ganz egal, wie komisch das Oma am Anfang fand. In diesem Fall kommt der Bequemlichkeitsfaktor noch als schlagendes Argument hinzu. Weiterlesen