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Goodbye 2015. Es war fabelhaft.

All of us every single year, we’re a different person. I don’t think we’re the same person all our lives.
Steven Spielberg

Es ist der 31. Dezember 2015. Überall wird abgerechnet. Revue passiert. Ein Blick zurück. Was war. Um sich dann die Frage zu stellen: War das was war gut? Und wie wohl fast immer im Leben, kommt man zu dem Schluss, dass es so mittendrin war. Vieles war mies, einiges katasprophal, verdammt viel fancy. Eben dann doch diese graue Masse dazwischen.
Und wie war es jetzt. So für mich persönlich. Mein ganz eigenes Jahr 2015? Was ist mein Fazit aus diesen vergangenen 12 Monaten.

Es waren wilde Monate. Vollgepackt mit Ereignissen. Vielen Reisen. Dank meinem Lieblingsmann – denn so oft war ich noch nie zuvor unterwegs. Dieses Jahr habe ich so viele neue Orte kennenlernen dürfen, dass der Platz hier nicht ausreichen würde, um all diese Eindrücke zu schildern. Berlin,Gran Canaria, Fuerteventura, Chiemsee, Schweden, Kopenhagen, Istanbul – schon bald wird wieder gepackt. Und ich bin aufgeregt.
Ich habe fotografiert. Viel fotografiert. Bin gewachsen, habe viel gelernt – vor allem, über das, was ich wirklich liebe.

2015 war ein Jahr mit vielen Haarfarben und Frisuren. Braun lang, lang rot, rot kurz, kupfer, hellbraun, dunkelbraun. Würde jemand meine Färbeversuche auf meine Psyche übertragen und deuten, würde diese Person wohl sagen, dass ich noch auf der Suche nach mir selbst bin. Nicht angekommen bin.

Und wisst ihr was, verdammt richtig. Ich suche mich jeden Tag. An manchen Tagen finde ich mich. An anderen nicht. Und wie Steven Spielberg schreibt, ist dies wohl ohnehin ein unendliches Suchen und Finden. Weil wir uns permanent verändern. Nie die selbe Person bleiben. Wir wachsen, bekommen Macken, verändern uns und sind wie Nebelschleier an einem Herbstmorgen. Sie ziehen umher, verändern ihre Form, mal so mal so. Nebelschleier bleiben sie natürlich die ganze Zeit. Nur eben immer ein wenig anders.

Wie mein 2015 also war? Es war ein Jahr. In unserer Zeitrechnung. Ich habe mich verändert. Bin nicht angekommen. Und will es auch niemals.

1Im Januar ging die erste Reise los. Eine Tour durch die Kanarischen Inseln. Eigentlich sehr touristisch, doch wir wurden eines besseren belehrt: Mit Air BnB zu Hause bei Einheimischen auf Fuerteventura und in einer abgelegenen Dorffinca auf Gran Canaria waren diese zwei Wochen überraschend anders, einsam und besonders.

23Im März musste es mal wieder sein. Neue Haarfarbe. Und die Hochzeitssaison ging dieses Jahr relativ früh los. Dieses Jahr kam ich auch zum ersten Mal wirklich ins Schwitzen mit den Hochzeiten, was mich einerseits unglaublich glücklich gemacht hat, aber auch teilweise an den Rande meiner Kräfte gebracht hat.

4.245.2567.17Mein Juli hätte auch problemlos zwei Monate füllen können. Ein Spontanurlaub mit Freunden nach Schweden. Mit dem Lieblingmann weiter nach Dänemark. Berlin. Und zwischendrin: Bilder bearbeiten, Bilder bearbeiten, Bilder bearbeiten…Ein Monat mit kurzen Nächten, viel Wein, viel Sonne, einer Blasenentzündung, Unmengen Arbeit und unglaublich viel Spaß.

Das einzige, was mich traurig gemacht hat ist, dass der Blog immer der erste ist, der in stressigen Zeiten vernachlässigt wird. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das und freut euch dennoch über meine Beiträge. Auch wenn sie seltener kommen.

7.28.1Ach und Haare ab. Haare ab war auch noch.

8.28Im August stand das nächste Highlight an. Chiemsee Festival. Mit Wohnwagen, Freunden und Blumenschmuck im Haar waren wir ein Wochenende lang feiern. Fazit: Ich liebe Wohnwägen. Und Festival. Und einen Ort gefunden zu haben, an dem man sich tonnenweise Blumen ins Haar packen kann ohne blöd angesehen zu werden.

9Liebster Monat. Geburtstagsmonat. Letzte Hochzeit. Neue Haarfarbe. Genau genommen ist meine unbeständigkeit in ihrer unbeständigkeit fast schon wieder beständig.

9.110Nein, ich bin noch nicht ganz fertig mit dem Herumgereise. Im Oktober erfüllte sich mein Geburtstagsgeschenk: Ein Wochenende in Istanbul. Keine Worte könnten dieses Wochenende beschreiben. So verrückt, bunt und fabelhaft. Ich kann nur sagen: MACHT ES AUCH.

10.110.210.311Fast schon ruhig könnte man den November nennen. Deswegen musste da eben auch zumindest eine neue Farbe her. Das goldbraun habe ich eingetauscht gegen ein dunkleres mit helleren Strähnen in den Spitzen. Jetzt bin ich doch wirklich zum Ende des Jahres bei meiner Naturhaarfarbe gelandet.

12Ich liebe den Dezember. Diesen chaotischen Monat voller Glitzer, Hektik und viel zu vielen Terminen. Egal, weil am Schluß kommt das Christkind.

12.2
Und hier sind wir nun. Am Schluss. Es gibt nichts weiter zu sagen als Tausend Dank an euch. Für all eure wunderbaren klugen Nachrichten. Und danke für das Wichtigste überhaupt bei jedem eurer Besuche: Eure Zeit.

Bis 2016.

 

 

 

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Ein bisschen mehr von weniger. Ein bisschen was Neues.

Geschafft. Foxes & Fairies hat einen neuen Mantel bekommen. Etwas schlichter als der alte ist er. Ein bisschen weniger rosa, ein bisschen mehr von weniger. Man könnte fast so verwegen sein und das Wort „erwachsener“ in den Mund nehmen. Aber nur fast, denn ganz so verrückt ist der neue Mantel dann doch wieder nicht. Warum diese Veränderung, fragt ihr euch vielleicht. Es war doch schön, so wie es war. Ja, ihr habt Recht. Es war schön. Ich liebte den Blog, so wie er war. Trotzdem aber musste er weichen. Ich mag nicht gerade der ordentlichste Mensch sein und bin in der Lage, einen Raum innerhalb weniger Sekunden von ordentlich präsentabel in kriegsgebietmäßig zu verwandeln. Doch was alles andere angeht, räume ich gerne auf. Der Blog hier ist ja im Prinzip nichts anderes als gedankliches aufräumen und sortieren. Ich fange gerne immer wieder von Neuen an, denn ich habe das Gefühl sonst irgendwann auf der Stelle zu treten.

Im letzten Jahr ist so vieles passiert, ich habe zwei wichtige Menschen verloren und dafür einen ganz besonderen dazu gewonnen. Kein schlechter Deal, aber es hat trotzdem weh getan. Die allerersten engsten Freunde haben geheiratet und das ist schon ein klein wenig beängstigend. Die Fotografie hat sich Stück für Stück von einem über alles geliebten Hobby zu etwas sehr viel Ernsthafteren entwickelt. Wie viel eigentlich passiert ist, fiel mir dann aber so richtig auf, als ich über meiner Steuererklärung 2014 saß. Oh ja. Tatsächlich. (Obwohl die Tatsache, das ich eine Steuererklärung alleine mache, fast erschreckender ist) Da ich dort so vollkommen nüchtern und chronologisch alles sortieren musste, was ich das letzte Jahr alles getrieben habe, wurde mir erst schwarz auf weiß so richtig bewusst: Was für ein turbulentes Jahr! Ich habe mich eine sehr sehr lange Zeit unglaublich verloren gefühlt in der Welt. Als ich mit dem Abitur vom Gymnasium ging und all diese tollen Möglichkeiten hatte, kam ich damit überhaupt nicht zurecht. Darüber habe ich auch schon mal in einem sehr persönlichen Post geschrieben (Hier.) Sehr gute Freunde waren an meiner Seite und haben mich fest an der Hand durch diese zweiflerischen Jahre geführt. Die Fotografie war mein kleiner Anker. Als wäre ich ein kleines Boot mitten im Meer und nur dieses schwere Eisenstück im Meeresgrund würde mich davon beschützen ziellos davon zu segeln. Es hat mich glücklich gemacht, Menschen zu porträtieren. Dinge zu fotografieren ist wie medietieren für mich. Keine Sorgen oder Zweifel. Vielleicht freue ich mich deswegen so sehr über jeden neuen Auftrag. Innerlich werfe ich vor lauter Glück eine Runde Konfetti, denn noch vor zwei Jahren hätte ich davon höchstens geträumt. Ich wäre viel zu ängstlich gewesen, hätte nicht den Mut gehabt. Ich habe gemurmelt, „das ist eben nur ein kleines Hobby“, statt „es gibt nichts, hinter dem ich mehr stehe, nichts, was mir mehr am Herzen liegt„. Was die Wahrheit gewesen wäre.

Aber irgendwie scheint sich der Sturm in der letzten Zeit ein wenig gelegt zu haben. Vielleicht ist auch einfach nur mein Anker stärker geworden, da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Dafür bin ich mir in anderen Dingen sehr viel sicherer geworden. Ich weiß, was ich will – und nicht mehr nur, was ich nicht will. So viele Ideen in meinem Kopf – aber ich traue mich endlich, sie auch auszuprobieren. Wie eine neue Haarfarbe zum Beispiel. Oder ein neues Blogdesign. Machen, statt nur träumen. Das sagt sich so unglaublich elegant, aber die Wirklichkeit ist meistens überhaupt nicht elegant, sondern einfach nur angsteinflößend und unbequem. Wenn du dich veränderst – und mag es nur dir selber auffallen, dann kannst du nicht mehr richtig atmen. Du brauchst Veränderung in mehreren Bereichen. Es reicht nicht, es bloß zu spüren, du willst es wirklich sehen. Vollkommen egal, ob das jetzt eine neue Haarfarbe, Frisur, eine neue Wohnung, neue Kleidung oder was auch immer sein mag. Veränderung ist gut, denn sie ist der Beweis, das wir Neues gelernt haben, um Erfahrungen reicher geworden sind und neue Blickwinkel zugelassen haben.

…ja, und jetzt bin ich gespannt auf euren Blickwinkel, auf eure Meinung  und Nachrichten. Was sagt ihr zum neuem Design und habt ihr auch hin und wieder den Drang, alles umzukrempeln und neu zu sortieren?

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  Outfit

// Cardigan – Mango // Basic Shirt – H&M Divided // Häkelshorts – Sheinside // Schnürstiefelette – Görtz //

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Psssst…

Blog Relaunch

 

Letzte Woche habe ich ja schon so geheimniskrämerisch ein paar Veränderungen angedeutet.

Wenn das jemand bei mir macht, dann finde ich das immer gar nicht lustig. Ich bin leider viel zu ungeduldig und kann es jedes Mal kaum abwarten, wenn mir jemand mit den Worten „Überraschung“ oder „Ich hab‘ da was für dich..“  kommt.
Am Sonntag (sollte inzwischen nichts Unvorhergesehenes wie die Machtübernahme der Elfen, ein Internetstreik oder ähnliches, passieren) ist es dann soweit. Nach einigen Wochen Tüftelei, brillanten Ideen, die sich letztendlich doch als eher nicht ganz so brilliant erwiesen haben, einigen verzweifelten Momenten und sehr vielen wachen Nächten bin ich nun fast am Ziel:  Ein neues Mäntelchen für den Blog.

Ich finde, es ist Zeit. Nicht nur, weil der Frühling ansteht. Sondern weil ich mich ein wenig sattgesehen habe, weil ich Lust auf etwas Neues habe und weil ich etwas Neues dringend brauche. Einfach weil halt. Wer mir auf Instagram folgt (Foxografie), der konnte wohl auch schon eine kleine optische Veränderung feststellen. Die Sache mit den Veränderungen ist ja die, dass sie meist keine Einzelgänger sind. Meistens kommen sie zu hauf wie eine große Herde und einmal in Bewegung, fällt nicht nur das Gatter um, sondern gleich der gesamte Zaun. Irgndwie ein seltsamer Vergleich, fällt mir gerade auf. Aber ich glaube ihr versteht, was ich damit sagen möchte: Wenn man erst mal dabei ist, ein paar Sachen umzukrempeln, dann gleich an mehreren Fronten. Ärmel hochgekrempelt – und los. Soll sich ja lohnen.

Ich bin jetzt schon so aufgeregt, wie ihr es finden werdet und kann es kaum erwarten, noch die letzten 2,3, 4000 Änderungen fertig zu bekommen und endlich auf „Online stellen“ zu drücken.

Bis Sonntag, ihr Lieben.

 

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