Alle Artikel in der Kategorie “Krims-Krams Fach

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Blogvorstellung

Blogvorstellung 1_Wasted Heart
Ich hatte euch ja schon erzählt, dass mein ich im HTML-Krieg Schützdenhilfe von einer sehr sehr lieben Person bekommen habe. Und diese sehr sehr liebe Person ist Nadine von WASTED HEART! Einige kennen ihren Blog auch bestimmt schon – und solltet ihr euch schon mal das ein oder andere Mal gefragt haben, warum ihr Blog einfach so wunderschön ist, kann ich euch hier die Antwort verraten: Nadine ist wirklich ein Programmier-Genie (Zumindest für mich!)

Blogvorstellung 2_Wasted Heart
Als sie mir erzählt hatte, dass sie Informatikerin sei, war ich im ersten Moment erstmal Baff – die meisten, die ich nämlich aus dieser Branche kenne, sind eher eine Mischung aus Typ „Ich-bin-40-und-lebe-noch-bei-Mutti“ und „Ist-mir-egal-dass-ich-keine-realen-Freunde-habe“. Es tut mir also Leid an der Stelle, sollte ich noch anderen Unrecht getan haben.
Nadine ist also so gar nichts von beiden, sondern äußerst selbstständig, liebenswert, unglaublich gutaussehend und mit einer ausgeprägten sozialen Ader (Klar, sonst hätte sie sich sicherlich niemals so viel Arbeit mit mir aufgehalst). Ich finde das ja immer absolut lässig, wenn Frauen einen Job haben, der vor allem noch eine Männerdomäne ist und noch lässiger, wenn sie dann noch allen zeigen, wo es langgeht. Ich bin untröstlich, dass in mir dafür nicht mal ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer lauert, denn alles, was nur im mindesten mit Mathe, Physik, Technik oder ähnlichem zu tun hat, verursacht bei mir entweder Verzweiflung, Wutanfälle oder Fluchtreflexe.

Blogvorstellung_Wasted Heart

Ganz klar hätte ich es also ohne ihre Hilfe niemals geschafft, alles so gut und schnell hinzubekommen. Ich hatte schon immer ein schlechtes Gewissen, weil ich so viele Fragen hatte, aber sie ist wirklich ein echter Goldschatz und hat es zumindest nie annmerken lassen, wenn sie manchmal Mordgelüste bekommen hat und mich gedanklich mit einer Bratpfanne umgehauen hat oder so was.

Solltet ihr ihren fabelhaften Blog noch nicht kennen, dann besucht sie doch mal, es ist auch ganz bestimmt für jeden etwas dabei, denn sie schreibt kunterbunt über alles, was sie so interessiert und ihr durch den Kopf geht und ist nicht nur stur auf eine Spalte festgelegt!

Ich hoffe zwar, dass sie nun nicht mit technischen Fragen überhäuft wird, aber ich hatte sie zumindest mal vorgewarnt – außerdem kann sie ja auch im Zweifelsfall einfach ihren Job an den Nagel hängen und verzweifelten technik-unbegabten Bloggern aus der Patsche helfen. Ich bin sicher, da gibt es ziemlich viele…(mich eingeschlossen!)

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Umzug

In kurzen Worten zusammengefasst kann ich sagen: Spannend, sehr zeitaufwändig, nervenaufreibend und definitiv nicht ohne Hilfestellung möglich gewesen (zumindest nicht in diesem Jahrtausend).

Vorab möchte ich sagen, dass meine Erfahrungen hier vollkommen subjektiv sind, jemand anders kann die ganze Sache natürlich wieder komplett anders erlebt haben. Da aber nun doch ein paar von euch gerne wissen wollten, wie es mir dabei ergangen ist und wie alles abgelaufen ist, versuche ich darüber nun einen möglichst guten Bericht zu verfassen.
Wordpress ist zum einen ein gängiges Content Management System und vor allem für Blogger sehr beliebt, da einem hier sehr schöne, professionelle Themes (also die optische Erscheinung des Blogs) zur Auswahl stehen. Allerdings hier gleich das erste „aber“, den WordPress Blog ist nicht gleich WordPress Blog.

Umzug Tipp1

Wenn ihr auch wirklich Zugriff auf eben „all diese schönen“ Themes haben wollt, bedeutet dies, dass ihr auf einen selbstgehosteten Blog umsteigen müsst. Mit allem was dazu gehört:

Das bedeutet eine eigene URL (also z.B. www.foxesandfairies.com) anmelden (natürlich erst prüfen lassen, ob sie noch frei ist) und ihr benötigt Webspace. Für die, die sich nichts unter Webspace vorstellen können: Stellt es euch einfach vor wie einen großen Lagerraum. Im Geschäft befindet sich nur ein Bruchteil der Ware, ihr braucht also einen Ort, wo ihr möglichst viele Dinge unterbringen könnt.  Wie groß euer Webspace oder eben euer Lager sein sollte, könnt ihr frei wählen und hängt einfach davon ab, wie viel ihr dort zu lagern habt. Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Die eigene URL und das Webspace sind natürlich nicht kostenlos, sondern ihr müsst für diesen Dienst bezahlen. Für die Installation benötigt  ihr noch ein FTP-Programm (zum Beispiel FileZilla), das dafür da ist, Daten auf euren Server hochzuladen. Also quasi wie der Gabelstapler, den man für sein Lager benötigt, um die ganzen schweren Kartons stapeln und schlichten zu können. Dann wird WordPress heruntergeladen – und das ist sogar ganz ohne Kosten verbunden!

Wenn ihr euch dann durch den ganzen Installationswust gekämpft habt (in Youtube gibt es da ein paar Videos, die einen Orden verdient hätten, wie beispielsweise dieses hier von Mo), könnt ihr euch erstmal mit stolz geschwellter Brust auf die Schulter klopfen. Puh, das Meiste ist geschafft, jetzt nur noch ein schönes Theme aussuchen und los geht’s mit dem Bloggen! Möööööööp! Von wegen. Denn als erstes werdet ihr feststellen, dass die hübschen, tollen, begehrenswerten Themes zu 80% für einen netten Unkostenbeitrag käuflich zu erwerben sind.

Wer also etwas Geld übrig hat und von den technischen Anforderungen noch nicht laut schreiend davongelaufen ist, darf gerne weiterlesen!

Umzug Tipp2
Ihr habt euch von alledem nicht abschrecken lassen? Prima. Dann hier (zumindest für mich ) einer der wichtigsten Ratschläge überhaupt: Habt jemand (äußerst geduldigen) an eurer Seite, der sich mit HTML-Programmierung auskennt. Ganz ehrlich Leute, ohne das hätte ich es nie geschafft. Natürlich habe ich schon versucht, mir vieles selber anzueignen, selbst ausprobiert und gebastelt, aber wenn man noch nie mit dieser Thematik zu tun hatte, dann ist man schnell restlos verzweifelt und kurz davor den WordPress Firmensitz aufzusuchen und dort den ganzen Laden abzufackeln.
Denn: Selbst wenn ihr euer tolles schönes fabelhaftes käuflich erworbenes Theme installiert habt –  der Blog sieht immer noch kacke aus. Und leer. Denn Überraschung: Bei WordPress muss jeder Pups (und damit meine ich wirklich jeder Pups) im CSS-Code eigenhändig programmiert werden. Blogbreite verändern? Bei Blogger ein kinderleichter Schieberegler nach links oder nach rechts. Bei WordPress? Mööööp. Posttitel-Farbe bei Blogger gefällt dir nicht? Kein Ding, dann einfach Knopf gedrückt, fertig. Bei WordPress? Naja, viel Spaß bei der Suche, überhaupt erstmal die richtige Stelle im Code zu finden.
Glaubt mir, meine Landung auf den Boden der Tatsachen war doch sehr ernüchternd, hart und alles andere als bequem.

Also: Wenn ihr euch selber damit nicht auskennt und niemanden kennt, der euch dabei unter die Arme greift – dann müsst ihr entweder sehr viel Zeit, Geduld und Spaß daran haben – oder ihr werdet es wohl sehr bereuen, die gemütliche Blogger-Couch verlassen zu haben.

Umzug Fazit

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Bereue ich den Umzug? Definitiv nein! Der Blog sieht hochwertiger und ansprechender aus, es gibt zahlreiche Plug-Ins mit denen man sich alle erdenklichen Zusatzfunktionen herunterladen kann und gerade größere Blogs haben hier einfach mehr Spielraum für ein individuelles Design.
Wer gerade erst frisch mit dem Bloggen beginnt und noch wenige Leser hat, der sollte aber erstmal mit der einfachen Variante schauen, ob man überhaupt auch für längere Zeit dabei bleibt und Spaß daran findet. Sonst schmeißt man nur unnötig Geld, Zeit und Nerven zum Fenster heraus.
Ein Umzug von einer Plattform zur nächsten ist möglich wie ihr seht, die Leser können mit auf den neuen Blog gepackt werden und ein spezielles Plug-In auf WordPress bietet die Möglichkeit, alle Posts von Blogger importieren zu können.

checkliste
Ich hoffe, ich konnte euch einen guten ersten Eindruck von dem vermitteln, was euch bei einem solchen Umzugs-Projekt erwartet und einen kleinen Einblick in die Welt und Möglichkeiten von WordPress geben.
Wer noch fragen hat, immer heraus damit – ich gebe mein Bestes, euch mit meinem rudimentären Halbwissen zu beraten!
Wer übrigens meine geduldige Person mit Fachkompetenz war, das erfahrt ihr noch in einem extra Beitrag, in dem ich ihr in höchster Form huldigen werde. Sie ist ein Goldschatz.

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Mein perfekter wie aus dem Ei gepellter „Hey-Leute-das-bin-ich-beim-Chillen“-Post für euch. (Ok, fast perfekt)

Ich wusste ja gar nicht mehr wie sich das anfühlt. Heute ist frei. Freund nicht da. Freunde nicht da. Und ich habe quasi mal Zeit nur für mich ganz allein. Fast weiß ich nichts mit mir anzufangen – aber nur fast.

Ich wollte schon immer mal so einen „Hey-Leute-das-bin-ich-beim-Chillen“-Post machen, weil ich für sowas ja eigentlich nie die Zeit habe und heute dachte ich mir, das ist er, der Chiller-Tag.
Es hat sich nach kurzer Zeit herauskristalisiert, das mir da defintiv die Übung fehlt. Kennt ihr das, wenn man ein ganz bestimmtes Bild vor Augen hat und dann soll es genau so aussehen? Also ich hatte dieses völlig entspannte Bild von mir vor Augen, wie ich im strahlenden Morgensonnenschein in friedlicher Ruhe meinen Kaffee trinke. Mit glatten Haaren, gut manikürten Nägeln, eben wie aus dem Ei gepellt. Die realistische Situation ist aber (zumindest sagt mir das meine Kamera), dass ich erst um 12 erwacht bin (Ade, schöner Morgensonnenschein.), ich statt Typ Ei-gepellt, eher Typ Struwwelpeter bin und mein Frühstück sieht so ganz und gar nicht aus, wie bei den anderen Bloggern, die immer so locker lässig aus dem Handgelenk ihr leckeres, megagesundes Frühstück posten. Mein allmorgendlicher Müsli ist irgendwie einer von der unfotogenen Sorte. Gut, dass ich keinen Food-Blog gestartet habe.
Das ist also eine eher tollpatische Version des „Hey-Leute-das-bin-ich-beim-Chillen“-Posts, aber gut, ich muss auch schon wieder weiter. Das Pferdchen wartet.
Macht euch einen schönen Feiertag!

Anmerkung des Autors: Ich bin ein gesunder Müsli. Und lecker. Ich weiß, ich sehe nicht so aus.

Ich glaube, diese IKEA Bettwäsche mit den Rosen, ist die am häufigsten fotografierte der Welt.

Gechillte Grüße vom ungeschminkten Struwwelpeter alias Schneewittchen.