Kommentare 4

Irgendwo zwischen möglich und unmöglich.

Start by doing what’s necessary;
then do what’s possible;
and suddenly you are doing the impossible.

Francis of Assisi

Zuallererst möchte ich dieses eine loswerden: Ein Danke. Ein Danke für die vielen und vor allem klugen Nachrichten unter meinem letzten Beitrag. Nicht selten würde ich so manchen von euch mit feierlicher Miene und Fanfaren am Liebsten meinen Stift überreichen. „Übernimm du ab hier. “ Vielleicht noch ein paar dramatische Gesten dazu. Mindestens aber die Fanfaren. Also nochmal: Danke.

Bei mir ist gerade hinter den Kulissen sehr viel los. Foxografie ist dieses Jahr ein ganzes Stück gewachsen. Das macht mich unglaublich stolz. Während ich also von Shooting zu Shooting und von Hochzeit zu Hochzeit rase und versuche alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen, bleibt eines vor allem auf der Strecke: Freizeit. Familie. Freunde.  Freund.

cats

Irgendwie bemerke ich gerade erst jetzt die Tatsache, dass so viele wichtige Dinge in meinem Leben mit einem F beginnen.

Fotografie. Fuchs. Fernweh. Fommes.

Was hinter den Kulissen so läuft, fragt ihr euch vielleicht. Die meisten wissen es wahrscheinlich nicht, aber es ist so, dass ich gerade noch zwei Jobs habe. Einmal arbeite ich in einem Verlag und dann bin ich selbständig als Fotografin. Beides jonglierte ich die letzten zwei Jahr mehr oder weniger gut. In den letzten Monaten wohl eher weniger. Das Gefühl auf viel zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Sprichwörtlich. Zwei Vollzeitstellen. Geht das überhaupt?

IMG_2798-2

Ja das geht. Alles geht. Zumindest eine Zeit. Und diese Belastungsgrenzen spürt man nie beim Überschreiten. Sondern immer erst, wenn man laut krachend viele Kilometer danach über einen Stein gestolpert und voll auf die Fresse geflogen ist. (Entschuldigt die Wortwahl. ) Meist ist das nicht mal ein großer Stein. Schon ein Steinchen in der Größe eines Kieselsteins reicht vollkommen aus, das Gleichgewicht zu verlieren und zu fallen.

Doch ganz ehrlich? Ich bereue nichts. Weder verpasste Feiern, noch 90 Stunden Wochen, Schlafmangel oder die Tatsache, dass Sonntag für mich wie Montag ist.

Feiern. Frühstück. Filme. Fastell.

Aber noch ehrlicher: Das geht natürlich nicht ewig so. Ein Einkauf im Supermarkt ist für mich wie ein Abenteuer. Ein kurzer Gang in die Innenstadt im Moment wie ein dreiwöchiger Luxusurlaub.

Start by doing what’s necessary;
then do what’s possible;

Also starte ich ab August mein neues Abenteuer. Doing what’s possible.  Fokusieren auf Wichtiges. Trennung von Balast. And suddenly you are doing the impossible. Vielleicht. Warum auch nicht.

Fotografieren. Flugzeuge. Fantasie. Feilzeit.

IMG_2802-2IMG_2804-2IMG_2806-2IMG_2792-2IMG_2796-2Outfit

// Hose – Mango // Streifenshirt – Sheinside // Blazer – New Look (via Zalando) // Tasche – Fritzi aus Preußen // Schuhe – MJUS (via Zalando) //

 

4 Kommentare

  1. Ja, das kenne ich. Habe ich ja auch – einen Job als Redakteur, einen als Autor. Es ist nervenaufreibend und frisst Zeit und ist anstregend – aber auch wundervoll! Immer in Aktion, immer kreativ… nur nicht überarbeiten, das ist der Schlüssel. Und diesen Spagat zu schaffen… ja, das ist schwierig. Fast genauso viel Arbeit wie die Arbeit selbst. Ich drücke dir alle Daumen für August!

    Liebe Grüße,
    Annika von themuffintop-less.blogspot.de

  2. Hi ^.^
    stehe gerade am Anfang von diesem Spagat den du gerade leistest als Fotografin (im Geschäft) und Fotografin (auf dem Weg in die Selbstständigkeit) 😀
    Danke dafür das du hier schreibst, irgendwie schaffst du es mich immer und immer wieder aus einem Motivationstief herauszuholen 😉
    Ich drück dir die Daumen das alles so klappt wie du dir das vorstellst und wünsche dir alles Glück der Welt 😉

    ganz liebe Grüße
    Jessy

Schreibe eine Antwort