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..aber nur betroffen sein ist zu wenig.

Dieses Bild entstand spontan innerhalb  weniger Minuten, nachdem ich von den Attentaten in Paris erfahren habe.Nicht die allerbeste Qualität,  aber ich denke, die Botschaft ist klar. Oder ist sie es überhaupt? Sind es die Attentate in Paris, die Wut über sinnlosen Terrorismus oder gefühlte Machtlosigkeit. Geht es überhaupt um Paris?
Es ist sehr schwer, über so ein Thema zu schreiben. Irgendwie hat jeder die selbe Meinung, aber irgendwie doch jeder eine andere.  Ein Mienenfeld aus einer hoch explosiven Mischung aus Nationalismus, Terrorismus und Rassismus. Aber worum zum Teufel geht es wirklich?

Nein, es geht nicht um Paris. Nicht, weil mir die Opfer egal wären. Sondern dewegen, weil es vollkommen egal ist, in welcher Stadt, in welchem Land oder auf welchem Kontinent so etwas passiert. Egal, ob ein Scharzer einen Weißen umlegt oder ein Deutscher einen Chinesen. Egal wo, egal wer, egal welche Religion: Wenn Menschen andere Leute erschießen, ist das scheiße. Leute anzugreifen, die man nicht mal kennt, die einem nichts getan haben und die zudem vollkommen hilflos sind – das ist verdammt scheiße. Es ist eine Welt. Eine einzige. Überall Grenzen, die wir selber errichtet haben und nachher wieder zerstören. Was für ein Witz eigentlich.

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Die Frage warum jemand so etwas macht, braucht man sich nicht stellen. Vollkommen sinnlos.

Ihr versucht immer noch zu verstehen, wie so etwas passieren kann? Vergesst es.  Grausame Dinge passieren nicht erst seit kurzem, sie passieren seit vielen vielen Jahren. Sie passieren eben. Wahrscheinlich seit dem Zeitpunkt, ab dem ein paar Neandertaler den ersten Holzspeer in der Hand hielten oder der andere ihnen ihr Weibchen streitig machen wollte. Früher ging es mal ums Überleben, haben wir uns eingeredet. Und um was geht es heute? Überleben, Gratissangria und Geld? Obwohl, streicht die ersten beiden Punkte.

Der Unterschied ist nur, wir sind heute viel lauter. Wir können lauter sein. Wir erfahren es, wenn der Häuptling vom Stamm der schwarzen Büffel den Häuptling vom Stamm der grünen Grashalme hinterrücks ermeuchelt hat. Vielleicht nicht immer, aber doch sehr oft. Wenig bleibt in diesen Zeiten verborgen. Sehr wenig.

Was passiert ist, kann man nicht mehr ändern. Weder kann man einen elften September rückgängig machen, noch einen 14. November noch 10 000 Jahre Geschichte. Aber man kann es besser machen. Jeden Tag. Heute zum Beispiel. Es werden weitere schlimme Dinge passieren – machen wir uns nichts vor. Morgen schon könnte ich das Bild erneut malen – im Kreis statt dem Eiffelturm die London Bridge, eine Pyramide, Moschee, den schiefen Turm von Pisa oder den Geräteschuppen aus Hintertumpfing. Aber ich kann anders leben. Ich kann es anders machen. Und das ist schon jede Menge.

Ja, wir sollen betroffen sein über schlimme Dinge. Aber nur betroffen sein ist zu wenig.
Es reicht nicht. Vor allem sollen wir daraus lernen. Hitler? Bloß nicht nochmal.  Ein weiterer Mao Tse-Tung? Auf keinen Fall. Es ist eine Welt. Die Grenzen haben wir selbst geschaffen. Aber es sind nur ein paar Zäune und Mauern. Nichts, was einen aufhalten könnte zu wissen, dass es eine Welt ist. Und das wird sie immer bleiben, egal ob es noch den 3. oder 4. Weltkrieg geben wird, wir können uns massakrieren, ausbeuten, betrügen, bekriegen und ausspionieren: Es bleibt dennoch eine einzige verdammte Welt auf der wir 7 Milliarden Menschen leben.

Und jeder einzelne kann mit diesem Wissen leben. Jeder.
Ich bin kein Politiker und kann große Entscheidungen treffen. Ich bin kein Prominenter mit einer lauten Stimme. Aber ich habe einen Mund. Und ich kann schreiben. Ich kann schreiben, dass das scheiße ist, was passiert ist. Ich hasse es. Ich bin dagegen. Religion? Ist mir egal, such dir irgendeine aus, die dir am Besten gefällt. Letztendlich sagen sie alle das gleiche aus: Nämlich Mitgefühl und Wertschätzung für Mitmenschen. Hautfarbe? Egal, wichtig ist doch nur, dass sie zu den jeweiligen Klimazonen passt. Das ist es nämlich. Nichts anderes. Anpassung. Welches Land? Such dir doch einfach eines aus, lern die Sprache und leb dein Leben. Mehr Zweck gibt es nicht. Auch wenn es manchmal nach mehr aussieht, das ist alles.

Es ist schwer, über so ein Thema zu schreiben. Aber noch schwerer ist es, zu schweigen. Ich habe keine Ahnung, ob dieses Thema für meinen Blog geeignet ist, aber eigentlich ist mir das auch verdammt egal. Nur betroffen sein, war mir einfach nicht genug.

26 Kommentare

  1. Hallo Carolina

    Ich finde diesen Post sehr gut. Er sagt genau das, was zählt, was wichtig ist. Wichtig ist, dass wir Menschen uns nicht gegenseitig abschlachten sondern als Einheit zusammenleben. Letztens habe ich auf einem Poetry Slam ein Gedicht (Nennt man das da so??) gehört, in dem es auch darum geht, dass die Grenzen auf der Welt vom Menschen erschaffen wurden. Keiner hat uns dazu gezwungen Linien durch den Globus und Atlas zu ziehen, wo doch eigentlich links und rechts der Linien genau das Gleiche liegt. Und doch sind diese Linien der Anlass für so viel Trauer und Schmerz, egal ob in Europa, Asien oder Afrika …

    Liebe Grüße, Sandra

    Achja, mittlerweile leben schon 7 Milliarden Menschen auf der Erde. 4 Mrd sind es schon alleine in Asien 🙂

    • Carolina

      Liebe Sandra, du warst die erste, die sich „getraut“ hat hier einen Beitrag zu verfassen. Ich dachte eher, dass er bei 0 bleiben wird. 😀
      Und Danke für die Info – da bin ich mal ganz schön hinten dran, werde ich gleich abändern! 😀

  2. Jule

    Danke für diesen Post!
    Wenn man wirklich eine langfristige Lösung möchte, kann man Hass nicht mit Hass beantworten, sondern nur mit Liebe. Krieg kann man nicht mit Krieg beantworten, sondern nur mit Frieden.
    Französische Kampfjets in Syrien? Das Morden geht weiter. So sinnlos, so unfassbar, so traurig und absolut nicht Lösungsorientiert.
    Das ist es was mir wirklich Angst macht!

    • Carolina

      Nicht dafür – vielen Dank für deine Nachricht zu diesem heiklen Thema.
      Genau das ist es: Gewalt erzeugt nicht Frieden, sondern nur Auflehnung, Hass und Verzweiflung. Doch Frieden halten konnten wir bisher nie besonders gut, es gibt noch sehr viel zu lernen..

      • Anonymous

        Liebe Carolina,
        wirklich wunderschön geschrieben. Und zu diesem Thema habe ich mich in jeglicher Art und Weise in allen Netzwerken zurück gehalten. Als Mama ist die Sicht sicherlich nochmal eine andere als wenn man nur für seine Haut verantwortlich ist…. Zu dem Krieg, Frieden, Liebe-Thema möchte ich doch etwas los werden. Wenn man sich ein bisschen mit dem Islamischen Staat auseinander setzt muss man sich leider eingestehen… das das mit Frieden nicht gelöst werden kann. Diese Terrormiliz verfügt über Ressourcen und Geld da können wir nur von Träumen. Wenn wir sitzen und warten wird sich das Ganze ausbreiten wie ein Krebsgeschwür. Ob ein Krieg die Lösung ist? Vermutlich nicht, aber was haben wir für Alternativen. Lichterketten?
        Man darf nicht aus den Augen verlieren, das es kein friedliches Land gibt in dem der Islam vorherrscht. Und versteht mich nicht falsch, meine beste Freundin ist Türkin. Aber was sagt das aus?
        Ich versuche auch keine Angst zu haben, aber ich bin da ganz ehrlich…. sie ist da.
        Liebe Grüße Michéle

        • Carolina

          Danke, Michéle!
          Da hast du natürlich Recht, es verschafft einem natürlich eine andere Sicht auf die Dinge. Aber auch ohne selber Mama zu sein, hat man dennoch auch sehr viele Menschen, die man beschützen möchte. Mama, Papa, Freund, Freunde..das bedarf keiner Erklärung.
          Und ja, du hast auch Recht, dass Frieden schwer ist – aber Krieg ist das auch. Noch sehr viel schwerer sogar. Lichterketten wären auf jeden Fall ein Anfang, danach kommt, dass man aufhört andere Menschen anders zu behandeln oder auszugrenzen. Erst durch solche Dinge finden radikale oder gewalttätige Organisationen /Denken überhaupt ihren Platz.

  3. Liebe Carolina, ich finde es gut, dass du schreibst. Dass du dich äußerst. Ich habe so viele Beiträge gelesen, so viel Hass gegenüber Menschen, die es nicht Schuld sind, soviel Trauer, die nirgendwo hin kann. Soviele Rechtfertigungen, die niemals nötig sein dürften.
    Und dann hab ich überlegt, wie ich eigentlich dazu stehe. Ich bin betroffen. Es ist schrecklich. Und es verdeutlicht, in welcher Welt viele Menschen jeden Tag aufwachen – und aus welchem Grund sie flüchten. Ob nun ganz aktuell oder vor zehn Jahren.
    Danke, dass du darüber geschrieben hast, auch wenn du meinst, dass es vielleicht kein Thema für deinen Blog ist. Du bist der Blog und aus diesem Grund gehören auch deine Gedanken zu diesem Thema zu diesem Blog.
    So genug gelabert.
    „Nur betroffen sein ist zu wenig!“ Nehmen wir uns diesen Satz zu Herzen, denn der trifft es einfach.
    Danke.
    Ziska

  4. Von diesen vielen visuellen Botschaften, um Solidarität und Betroffenheit zu bekundigen, mochte ich dein Bild bei weitem am liebsten. Als ich diese Facebook-Funktion gesehen habe, hätte ich heulen können – genau das habe ich letztens in einer Satire-Zeitschrift gesehen und diese zwei Klicks, um sein Profilbild einzufärben, finde ich einfach nur lieblos. Das soll’s gewesen sein?
    Ich finde es schwierig mit dieser Menschlichkeit. Ich finde schon das Wort schwierig: Liebe ist genau so „menschlich“ wie Terror, wenn man es mal so sieht und so ganz verschwinden wird das nie. Furchtbar genug. Und leider kann ich nicht behaupten, dass ich mich im Moment freiwillig in Flüchtlingsheimen engagiere, ich bin gestern auch nicht händeklatschend aus der Veranstaltungen dieser linken Gruppierung gehüpft, weil mir das zu radikal war. Vielleicht wäre das sogar genug, wenn niemand diese Kämpfe angefangen hätte …
    Ach Gott. Schwieriges Thema, aber du hast es wunderbar in Worte gefasst. <3 Und ich hoffe so sehr, dass wir nicht noch auf einen Höhepunkt zusteuern; wir haben schon viel zu viel gesehen.

    Alles Liebe,
    Mara

  5. Hallo Carolina,

    du bringst es wirklich auf den Punkt. Es reicht einfach nicht, sein Bild bei Facebook in die französischen Nationalfarben zu tauchen oder das ganze sogar für Wahrzeichen des jeweiligen Landes. Wir Menschen sind es, die Umdenken müssen, die daraus etwas lernen sollten. Eine gewisse Unsicherheit die nächsten Wochen gerade bei großen Menschenansammlung ist verständlich, aber jeder sollte grundsätzlich sein Leben so weiterleben wie bisher und in seinem Rahmen den Menschen Wertschätzung und Respekt entgegenbringen. Nicht immer das haben wollen, was der Freund, Kollege oder Nachbar hat, sondern mit sich selbst und seinem Leben glücklich sein. Und wenn dem nicht so ist, etwas ändern, das kann nur jeder für sich. Doch viel zu oft machen wir andere Menschen für unsere Probleme oder nicht erreichten Ziele verantwortlich. Bei all diesen Konflikten geht es um nichts anderes, das so auf den Punkt bringen zu können ist das eigentlich traurige. Ich wünsche mir, dass jeder Mensch ein bisschen was aus diesen Ereignissen lernt, dann können wir vielleicht Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft gehen. Aber ich mache mir nichts vor, so ganz werden wir von solchen Situationen nicht verschont bleiben. Es ist der Umgang damit, der entscheidend ist.

    Finde dein Post passt genau hierher, du hast etwas zu sagen und dich getraut es öffentlich zu äußern. Halte solche Themen ja bei meinem Blog außen vor, was auch nicht so ganz richtig ist. Versuche mir das bei dir abzuschauen.

    Viele Grüße, Silke

    • Carolina

      Liebe Silke,

      eine „perfekte“ Welt wird es wohl nie geben. Das ist mir klar. Genau so wenig, wie es überhaupt irgendetwas perfektes geben wird. Aber man kann darauf hinarbeiten verdammt nah dran zu kommen. Wenn jeder so denkt, dann wären wir sicherlich ziemlich nah dran. Auch wenn es immer ein paar Idioten geben wird, das wichtige ist, dass es wenige sind. Und der Nicht-Idioten Anteil immer weiter steigt.

      Ich habe auch ehrlich noch einen ganzen Tag überlerlegt, ob ich jetzt auf Veröffentlichen klicken soll oder nicht. Zum Glück habe ich es gemacht, dann schaffst du das auch, Silke!

  6. Lara

    Liebe Carolina,

    Danke dass du immer die richtigen Worte bei solchen Themen triffst und danke, dass du dir die Zeit nimmst auch Themen, die vielleicht nicht unbedingt in den Stil deines Blogs passen, trotzdem in deiner unvergleichlichen Art zu schreiben verarbeitest und auch dafür sorgst, dass man noch ein bisschen mehr über die Themen nachdenkt.
    Es ist wirklich schlimm was in unserer Welt in der letzten Zeit passiert. Solange es aber immer noch Menschen wie dich gibt, die trotz Wut und Schock und Trauer es schaffen zu schreiben, etwas zu sagen, solange gibt es immer noch Widerstand gegen solche Monster.
    Übrigens ist dein Blog insgesamt einfach nur wundervoll und ich freue mich jedes Mal über neue Posts von dir!

    Ganz liebe Grüße Lara

    • Carolina

      Oh Lara, das ist wirklich eine der liebsten Nachrichten seit langem. Bin ausnahmsweise mal ein klein wenig sprachlos.
      Dank so wunderbaren Lesern hier, ist das ganze überhaupt möglich. Was für ein Blog ist ein Blog schon, bei dem es keine Unterhaltung, keinen Austausch und keine Gedanken gibt?! Nur wir zusammen sind das hier alles. ♥

  7. Hast Du echt gut geschrieben!

    Die Menschheit darf sich nicht unterkriegen lassen, auch wenn man bedenken muss, dass
    solche Anschläge weiterhin, vermehrt und überall geschehen können. Ich bin mir sicher, das werden Sie auch,
    solange sich gewisse Leute das Motto „Leben und Leben lassen“ nicht hinter die Ohren schreiben wollen.

    Ich finde es gibt nichts sinnloseres, wegen Geld, Macht oder Religion die Menschheit kaputt zu machen! 🙁

    Liebe Grüsse Ramona

    • Carolina

      Danke, Ramona!

      Ich freu mich wirklich sehr über Austausch zu meinem Geschreibsel. Generell immer, aber natürlich noch ein wenig mehr bei Themen, die mir am Herzen liegen.

      Und je mehr solche Leute wie du eine Meinung haben und auch äußern, desto besser!

  8. Hallo Carolina,

    gemischte Gefühle und die Frage danach ob ein solches Thema in einem Blog wie Deinem oder meinem richtig aufgehoben ist.
    Ich habe darauf keine rechte Antwort, auch da ich nicht möchte, daß das Thema beherrschend in allen Lebenslagen wird.
    Wie Du richtig schreibst, wir MÜSSEN weiterleben, sonst kapitulieren wir. Wenn ich mit meinem Kind spiele, möchte ich nicht an das schlimme vor der Tür denken, das mache ich bereits genug.
    Wichtig ist hierbei aber, daß sich jeder der Tatsache bewusst wird, wie wertvoll Frieden ist und was wir alles zu verlieren haben. Es ist mehr als nur der Frieden. Hat man das einmal verstanden, werden viele Dinge über die wir uns ständig beklagen unwichtig.

    Liebe Grüße
    Kati

    • Carolina

      Nein, beherrschend sollte es nicht werden, eigentlich sollte überhaupt kein Thema beherrschend werden und alles andere verdrängen.
      Du hast Recht, was wirklich ist, ist sich bewusst werden, wie wertvoll Frieden ist. Bewusst leben, das ist es.

  9. Liebe Carolina,
    ich hab bei Facebook ja schon etwas zu dem Bild und auch zu dem Thema geschrieben und ich seh es ebenso wie du.. Es ist scheiße, was passiert, scheiße, dass so etwas passiert.. Scheiße, dass man sich machtlos fühlt.. Ich würde mich entschuldigen dieses Wort nun so oft verwendet zu haben, aber es ist einfach die Wahrheit!
    Zum Ende kann ich nur nochmals den einfach zu passenden Satz aus dem Lied „Astronaut“ zitieren: „Fast 8 Milliarden Menschen, doch die Menschlichkeit fehlt!“
    Trotz allem wünsch ich Dir ein schönes Wochenende!

    • Carolina

      Manchmal müssen starke Wörter her. Um sich irgendwie bemerkbar zu machen oder das, was man fühlt. Ich finde es toll, wie viele sich dennoch mobilisieren und nicht wegsehen, hier ihre Meinung äußern, überhaupt eine haben!
      Dankeschön, liebe Nadja – dir auch. Und schön, dich als Leserin zu haben!

      • Ja, manchmal kann man sich auch nicht anders ausdrücken, als so.. Wir müssen uns alle stark machen, an den Händen halten und die Schwachen, die sich vielleicht nicht trauen das Wort zu erheben und für seine Meinung einzustehen mitziehen.. Dann wird es sich irgendwann hoffentlich bemerkbar machen.. Wir sind viele Menschen mit vielen Meinungen und genau das müssen wir nutzen!!!
        Bleib so wie Du bist – ich bin wirklich gerne Leserin bei Dir! 🙂

        • Carolina

          Das ist es, ein paar müssen müssen eben mitziehen – manche sind etwas lauter als andere. Das ist auch vollkommen in Ordnung, weil die Stilleren wieder andere Stärken haben. Gemeinsam ist das was zählt.

  10. Du hast mal wieder genau die Worte getroffen, die mir als unformulierbare Gedanken im Kopf herumschwirren und mich lähmen.
    Nur in einem Punkt muss ich dir „widersprechen“ Es ist überhaupt nicht egal, ob das Thema für deinen Blog geeignet ist, denn ich glaube, dass das Thema nicht (mehr) ignoriert werden kann. Wenn man kommentarlos als Blogger so weitermachen würde, wie bisher, wäre das auch, ob gewollt oder nicht, ein Statement. Es wäre ignorant, als würde das Thema einen nicht interessieren, oder einem egal sein.
    Also hast du meiner Meinung nach hast du genau das richtige getan: ein Statement abgegeben.

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