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Only hate the road when you’re missing home

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Only know you’ve been high when you’re feeling low
Only hate the road when you’re missing home
Only know you love her when you let her go
And you let her go

Passenger

Manche sagen, loslassen ist wie eine Befreiung. Sich von Dingen oder Personen trennen, die einfach nicht mehr zu einem selbst passen ist nötig, um weitermachen zu können im Leben. Vielleicht, weil man sich verändert hat, der eine ist vor längerer Zeit links abgebogen, der andere rechts. Man merkt es schon länger, aber man will es nicht wahrhaben. Oder auch, wenn es nur um materielle Dinge geht – all den Ballast loszuwerden, den man sowieso schon lange nicht mehr verwendet, das tut auch der Seele gut. Es heißt, alles was man schon länger als ein Jahr nicht mehr in der Hand hatte, das braucht man auch nicht wirklich.

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Ich möchte ehrlich sein. Ich bin sehr schlecht im Loslassen. Hundsmiserabel. Schon als Kind habe ich altes Spielzeug von der Straße gerettet, weil ich es nicht ertragen konnte, dass es da so alleine da lag. Es musste doch traurig sein! Ich krame oft Sachen wieder hervor, die sind sehr viel älter als ein Jahr. Ja, ich könnte höchstwahrscheinlich einen ganzen Kontinent mit Kleidung versorgen. Es hat sich da schon einiges angesammelt… Mit all meinen Erinnerungskisten könnte ich dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz machen und in meinem Geldbeutel habe ich liebgewonnene Kino- oder Eintrittskarten von besonderen Tagen. Bei der Hälfte kann man die Schrift zwar nur noch erahnen, aber hey!
Für meine Freunde würde ich einmal zum Mond und wieder zurücklaufen und wer einmal in meinem Herz ist, der kommt da eigentlich auch nur sehr schwer wieder raus. Etwas zu verlieren macht mir die größte Angst  – aber nicht, dass ihr jetzt denkt, ich bin so ein anhänglicher Messi. Ja gut, anhänglich vielleicht schon, vielleicht auch etwas unordentlich, aber ich kann schon noch in meinem Bett schlafen und komme ohne Probleme zur Toilette!

Ich denke, es gibt nur wenige sehr glückliche Menschen, die noch niemals jemanden verloren haben. Sei es, dass man einen geliebten Menschen in den Himmel gehen lassen musste, dass man irgendwann nur noch vor den Scherben einer Beziehung stand oder eine langjährige Freundschaft zerbricht. Alles davon ist furchtbar – ich kann auch nicht sagen, was nun mehr schmerzt: Jemanden zu verlieren und zu wissen, dass man ihn niemals wieder sehen kann oder jemanden aus seinem Leben ziehen zu sehen mit dem Wissen, dass diese Person nie mehr Teil deiner Welt sein wird. So nah sein könnte und doch so unerreichbar ist. Als ob man an zwei Abgründen stünde, sich mit den Augen sieht – aber doch niemals wieder zusammen sein kann.

Vor nicht ganz zwei Jahren habe ich eine sehr gute Freundin verloren. Nein, sie ist nicht im Himmel – zum Glück! Ihr geht es gut soweit ich weiß – aber die Freundschaft ging kaputt ohne ein klärendes Gespräch, ohne einen Schlussstrich ohne irgendwas. Ich denke noch fast jeden Tag an sie, aber muss mir wohl eingestehen, dass auch ich mal Loslassen muss. War es abzusehen? Vielleicht. Aber nicht nur Liebe kann in einer Beziehung blind machen. Das gilt auch für Freundschaften.

Puh, während ich das hier tippe, frage ich mich, ob das zu persönlich ist – aber dann denke ich mir, nein – denn bestimmt kennt jeder dieses Gefühl nur zu gut! Wer hat nicht schon mal um etwas oder jemanden getrauert? Wer hat nicht schon mal etwas für immer verloren oder erst viel zu spät gemerkt, was man da eigentlich hatte? Verlieren und Loslassen – das sind die Dinge, die das Leben auspackt, um uns eine Lektion zu erteilen. Bääm. Und jetzt steh auf, und mach weiter! Denn das Leben tut es auch.

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Outfit
// marineblauer Mantel Thomas Burberry // Strickpullover Tally Weijl // braune Stiefeletten vintage // Rucksack Oasap //
// Strickmütze & Kette H&M // Handschuhe Pieces //

Fotos 

// MM //

 

 

 

 

 

33 Kommentare

  1. Laura

    Beruhigend zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die sehr schwer loslassen kann, besonders wenn es um lieb gewonnene Menschen geht – auch wenn es schon 2 Jahre her ist.

  2. super schöner Text liebe Carolina 🙂 und du bist nicht zu persönlich geworden, das ist ein Thema das jeder erfährt und irgendwann leider durchmachen muss. Hoffe vielleicht, dass du noch irgendwann dein klärendes Gespräch bekommst, bei mir hat das einiges gebracht um von einer langjährigen Freundschaft loszulassen…

    Liebe Grüße Alina

    • Carolina

      Alina, wollte dir eigentlich auf deinem Blog einen Kommentar dalassen, aber ich bekomme leider keinen Zugriff! :-/

      Also dann hier: Vielen vielen dank und ja, das wäre an sich schön – nur ist es vielleicht auch einfach schon zu spät dafür..

  3. Sehr bewegender Text. Du sprichst mir aus der Seele! Das mit den Erinnerungskisten kenn ich auch und Kinokarten sammel gehört zu einer meiner zahlreichen Sammeltick 😀 Ich zieh die Schrift immer mit einem Stift nach wenn sie verblasst. Du bist sicher eine ganz tolle Freundin 🙂 und jeder/jede kann sich glücklich schätzen dich als Freundin zu haben! Und wer weiß vielleicht bekommst du ja noch dein Gespräch 😉 Ich denke schon dass das gut hilft um einen Schlussstrich zu machen. Ich habe auch nach Jahren ein Gespräch bekommen von einem ehemaligen Freund und es hat sichs wirklich gebracht. Ich konnte ihn dann auch einfach aus meinem Leben streichen und sehe es im Endeffekt auch so dass es gut war die Freundschaft nicht mehr so wie sie war und jetzt auch wäre weiterzuführen. Bringt etwas Seelenfrieden 🙂 Ach und danke dass du uns etwas Einblick in dein Inneres gewährst 🙂 Ich finde das Macht die Autoren eines Blogs gleich viel symphatischer und man lernt sich kennen

    LG Sabi

    • Carolina

      Guten Morgen Sabi,

      ich habe zu danken für deine wundervollen Worte! Das hat mich gerade sehr gerührt und ich glaube ich kann auch schwer in Worte fassen, wie schön ich es finde, dass es so viele liebe Menschen dort draußen gibt – die man zwar persönlich noch nicht gesehen hat, aber mit denen man dennoch nur über Geschriebenes und Bilder verbunden sein kann! (Das klingt jetzt echt kitschig, aber irgendwie ist es so!) Ich glaube, das ist auch das, was ich am Tollsten am Bloggen finde und irgendwie immer ein Zeichen für mich, dass die Welt doch nicht ganz verkorkst ist! 😀

      Warst du fort in deiner kleinen „Pause“ oder hast du einfach nur mal den virtuellen Abstand gebraucht!

      Liebe Grüße

      Caro

      P.S. Tolle Idee, das mit dem Nachzeichnen! 🙂

  4. Hallo Carolina,

    toller Text. Ich hatte Tränen in den Augen.

    Mir geht es nämlich genauso: Ich kann auch wahnsinnig schlecht loslassen und habe Angsat davor. 🙁
    Aber manchmal gibt es Situationen, da kannst du dich noch so sehr dagegen wehren, aber letztendlich werden die Entscheidungen für dich getroffen und irgendwann kommt wahrscheinlich der Punkt, an dem du endgültig loslassen musst. Im Moment stehe ich aber auch noch davor, endgültig loszulassen. Da ist dieser kleine Funken Hoffnung, der es einem so schwer macht. Oder ist es nur das Klammern an die Vergangenheit?

    Wenn man nur jemanden hätte, der einem solche Entscheidungen abnehmen könnte… Oder man das Gefühl ausschalten könnte und ganz rational entscheiden… Hach ja, schwierig. Ich bin noch irgendwo mittendrin fürchte ich. Aber wie du so schön sagst: Das Leben macht weiter. Ich muss das wohl auch irgendwann tun. Nur bitte jetzt noch nicht 😉

    Liebe Grüße,
    Nicole

    PS: Ich hab dich in meiner Sidebar verlinkt (schließlich hat dein neuer Blog den letzten Ausschlag für mich gegeben, auch zu WordPress zu wechseln) 🙂

    • Carolina

      Guten Morgen Nicole!

      Ich habe zu danken für deinen wundervollen Kommentar! Es tut sehr gut, wenn man mit solchen Gefühlen nicht alleine ist und es sehr vielen so schwer fällt, loszulassen!
      Du hast Recht, manchmal wird einem die Entscheidung einfach abgenommen – das ist zum einen für so Entscheidungsunfähige wie mich ganz praktisch, meistens denke ich mir dann aber „Was, Moment, ich war doch noch gar nicht so weit!“

      Liebe Grüße

      Carolina

      P.S. Und vielen Dank für die Verlinkung in der Sidebar – das ehrt mich sehr! 🙂

  5. Liebe Carolina,
    was für ein wunderbar geschriebender Text! Ich fand es ja auch sehr mutig von Dir, Dich von Deinem alten Blog-Design zu trennen, aber das neue ist einfach so toll geworden! Manchmal lohnt es sich eben doch, sich von Altem zu verabschieden 🙂
    Liebe Grüße
    Josefine (von MSH)

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  7. Wunderschöner wahrer Text!
    Ich hasse loslassen, ich hasse es jemanden zu verlieren und schon der Gedanke macht mich traurig.
    Und bin grad erleichtert nicht die einzig Verrückte gewesen zu sein die Spielzeug von der Straße rettet und denkt das es Gefühle hat 😉
    Ich habe aber grad was das Thema angeht ein Happyend erlebt, hatte 15 Jahre lang eine beste Freundin, das ging zu Ende und es herrschte 10 Jahre Funkstille, letzten Monat haben wir uns zum Abendessen getroffen und 4 Stunden gequatscht und ich hoffe das kommt wieder vor.

    http://www.kamerakind.blogspot.de

    • Carolina

      Oh vielen vielen Dank für deinen zauberhaften Kommentar – er hat mir wirklich Mut gemacht! 10 Jahre Funkstille – was sind da schon meine nicht mal 2 Jahre dagegen! Das ist wahnsinnig schön, ich hoffe, das wir zumindest auch nochmal über alles in Ruhe reden können. Und wer weiß, vielleicht ergeht es uns beiden ja dann wie euch zwei!

      Ich wünsche dir auf jeden Fall ein schönes 2. Adventswochenende!

  8. Wow! Echt schöner Text. Ich denke mir so oft die Zeilen dieses wunderschönen Liedes und merke, wie wahr es ist. Man kann es auf alles beziehen…
    Ich finde den Text übrigens nicht zu persönlich 😉 ich frag mich so was auch manchmal – also ob ein Post-Text zu persönlich ist – und meistens veröffentliche ich es dann nicht, aber wie man bei dir sieht: vielleicht sollte man es doch tun 🙂

    Luna

    • Carolina

      Guten Morgen Luna!

      Ach, mittlerweile bin ich da ein wenig lockerer geworden und nicht mehr zu über-zurückhaltend! Jetzt traue ich mich da wirklich mehr, aber auch, weil ich es selbst einfach schön finde, einen Blogger, den ich mag besser „kennenlernen“ zu dürfen!

  9. Ivy

    Ach wie schön zu lesen, dass wir auch in dieser Hinsicht etwas gemeinsam haben. Auch ich bin ein sehr „anhänglicher“ Mensch. Wenn ich erst einmal jemanden in mein Herz geschlossen habe, bleibt er auch drin. Ich drehe den Schlüssel um und verstaue ihn irgendwo ganz tief unten in einer Kiste, da wo niemand dran kommt – außer mir vielleicht irgendwann einmal sollte ich ihn brauchen. Meine größte Angst ist es tatsächlich, einen geliebten Menschen zu verlieren, ganz gleich auf welche Art und Weise.

    Auch ich habe vor gut zwei Jahren eine sehr enge Freundin verloren – auch sie lebt noch munter weiter, allerdings ohne mich. Ich weiß nicht, ob es gut war, so auseinander zu gehen – oder ob man vielleicht doch noch hätte etwas retten können, doch je häufiger ich darüber nachdenke desto klarer wird mir, dass einem manchmal gerade solche Erfahrungen weiter bringen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es doch besser war, dass meine Freundin und ich damals in zwei verschiedene Richtungen gegangen sind – wer weiß was sonst aus uns geworden wäre? Vielleicht wären wir in einem riesigen krach auseinander gegangen – vielleicht hätte es Mord und Totschlag gegeben. Was weiß ich. Jedenfalls muss man hin und wieder einen Menschen gehen lassen – und zwar dann, wenn es einfach nicht mehr passt. Selbst wenn es schmerzt und weh tut und man tagelang seinen Gedanken und Gefühlen nachhängt, in Erinnerungen schwelgt und sich einfach nur zurück wünscht in diese Zeit, in der alles noch so schön lustig und spaßig war ist es manchmal notwendig einen Schlussstrich zu ziehen. So hat man sich vielleicht viele traurige und schlimme Momente erspart. Aber immerhin weiß man, dass es der Person ohne einen vielleicht besser geht – bzw. zumindest immer noch gut geht. Es ist anders, als wenn jemand stirbt …

    Hinsichtlich Klamotten gebe ich eigentlich immer gerne etwas ab. An materiellen Dingen hänge ich nicht so sehr, es sei denn sie haben eine Bedeutung für mich. Kinokarten habe ich auch eine lange Zeit gesammelt, tue es aber mindestens genauso lange schon nicht mehr 🙂 Dafür gibt es andere Dinge an denen ich hänge, die einen emotionalen Wert für mich haben und die ich im Leben niemals hergeben würde 🙂

    Einen wirklich schönen Post <3 er hat mich sehr berührt … es ist schön, endlich mal wieder etwas von dir zu lesen. Bei so viel Stress heitert das einen richtig auf 🙂

    Liebste Grüße
    Ivy

    • Carolina

      Hach, ich glaube wir sind uns generell sehr ähnlich – bis auf die Haarfarbe vielleicht! 😉

      Ich freue mich immer soooo sehr, wenn meine Lieblingsivy (gut, ich kenne bisher nur die eine) einen kleinen Roman an mich schreibt – was gibt es schöneres für eine Leseratte als viiiiiiiiiiiiel Text! :-*

      Du hast Recht, es bringt einen auf jeden Fall weiter, denn man ist gezwungen, über die ganze Sache nachzudenken – auch über die Dinge, die man sonst vielleicht einfach lieber verdrängt! Ich wünsche mir einfach oft im Leben so ein kleines Männchen was mir zuflüstert – „Tu das, das ist das Richtige“ oder „Nein, das mach auf keinen Fall – du wirst es bereuen!“. Aber mit diesem Wunsch stehe ich wohl nicht alleine da und wüssten wir immer im Voraus, was richtig oder falsch ist, dann gäbe es ja nur eine perfekte Roboterwelt ohne Höhen und Tiefen..

      Ich sende dir einen festen Drücker und viel Kraft in deiner stressigen Zeit!

  10. Hey Carolina,

    ich hab gerade beim Blogzug deinen Blog entdeckt und bin richtig froh darüber! Es scheint, als hätte ich endlich mal wieder ein richtiges Schätzchen gefunden 🙂 Ich liebe es, wie du deine entzückenden Bilder mit klugen Texten kombinierst! Du bist so eine, die richtig authentisch rüberkommt, und das ist für mich echt das Wichtigste in einem Blog. Du hast auf jeden Fall eine neue Leserin!

    Ich kann dein Gefühl des Verlusts nachvollziehen, muss aber sagen, dass ich da teilweise recht rigoros bin. Das kommt aber auf die Situation an. Wenn jemand mich wirklich schlecht behandelt, und die Freundschaft an einem Streit zerbricht, bei dem ich merke, dass ich den Konflikt gerne austragen und lösen möchte, die Person aber einfach nur auf stur stellt, dann ist es für mich vorbei. Und wenn ich mal fertig mit jemandem bin, dann bin ich das auch. Vor ein paar Jahren hatten wir so ein Dreiergespann als „beste Freundinnen“, bis ein böses Ereignis alles änderte. Ich stand gewissenmaßen zwischen den beiden anderen, die hauptsächlich gestritten haben, aber eine von beiden hat sich dann auch von mir komplett abgekapselt (es ist ein bisschen komplizierter als das, wahrscheinlich habe ich auch beigetragen, aber das würde hier das Kommentarfeld sprengen und muss ja auch nicht alles ins Internet) und dann war es für mich vorbei. Ich habe auch eingesehen, dass wir einfach zu verschieden waren, und dass ich eigentlich schon länger so meine Einstellungsprobleme mit ihr hatte. Ich war eine Weile wütend, was passiert war war auch für mich schlimm, aber dann war es auch bald erledigt. Meine andere beste Freundin hatte mehr damit zu kämpfen, sie hat die Dritte im Bunde echt vermisst, während ich irgendwann die Haltung hatte „hat eh nicht zu uns gepasst, Pech gehabt.“ Was ich damit sagen will: Jeder ist vermutlich anders, was das Loslassen angeht, aber richtig ist es dennoch ab einem gewissen Punkt. Der Schmerz geht vorbei, denn mit meiner besten Freundin von damals bin ich immernoch gut befreundet und sie sieht es inzwischen wie ich.

    Liebe Grüße
    Sabine

  11. Ich hab gerade beschlossen mich durch deinen Blog zu wühlen – hey, so viele alte Sailor Kriegerinnen gibt es ja nicht 😉 und konnte das Gefühl wirklich sehr gut nachempfinden. Sehr schön geschrieben.

    Dass ich ein kleiner Messi bin hab ich in dem gleichen Beitrag (wie eben das mit Sailor Moon) ja auch schon erwähnt, aber ja, mit Freundschaften ist es genau das gleiche.
    Wenn irgendwann ICH den Schlussstrich gezogen habe komme ich damit ganz gut klar, doch wenn sich Freundschaften einfach entfernt haben oder der andere distanziert wurde, dann trifft mich das doch sehr.
    Besonders trifft mich das bei einem damaligen guten Freund, der auf nichts mehr reagiert seit ich einen Freund habe. Also seit fast 3 Jahren. Nicht mal mit einem Hallo und Tschüss.
    (Die Geschichte ist etwas komplizierter, gehe aber davon aus, dass er nie was von mir wollte, falls sich der Gedanke auftut 😀 )
    Oder bei meiner besten Freundin mit 16, mit der ich echt mehr als dicke war und es sich einfach auseinander gelebt hat. Da denke ich dann doch sehr oft dran.

    Bei mir lässt sich das aber vielleicht auch einfach ein bisschen durch die Tatsache „Scheidungskind“ erklären… 😀

    Trotzdem,wenn man ganz rational denkt und nicht emotional – jaaa, schwer – dann merkt man doch auch irgendwie, dass man unter den heutigen Umständen gar nicht mehr zum anderen passen würde, weil sich beide Seiten weiterentwickelt haben und oft auch in ganz unterschiedliche Richtungen.

    • Carolina

      Ui schön, das freut mich aber sehr! Aber psssss, nicht zu laut, der Feind hört immer mit!! 😀
      Ja, du hast Recht, wenn man selber mit einer Sache abgeschlossen hat, kann man besser mit einer Trennung umgehen – aber wenn man selber noch gar nicht bereit war, dann zwickt das schon sehr im Herzchen..:-/
      Klar, meistens merkt man dann schon irgendwann, das es so besser war und man sich tatsächlich einfach in verschiedene Richtungen entwickelt hatte, aber bis der Moment kommt (wenn er denn kommt) dauert es doch meist so einige Zeit und einige Tränchen.

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