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Be yourself. Or even better: Just be.

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Sei du selbst.

Schon lange kann ich nicht mehr zählen, wie oft ich diesen Satz schon gehört oder gelesen habe. Und noch weniger, wie viele pseudointelligente Sprüche ich schon zu dem Thema gesehen habe. Auf Postkarten in hipper Krakelschrift, auf Kissenbezügen mit modischen Schwalben als Begleiter, auf lässigen T-Shirts und gerne auch unwiderruflich auf der Haut verewigt. Vielleicht noch eine Pusteblume dazu. Be yourself.
Ich glaube, es gibt keinen anderen Satz, der so simpel und zugleich eine solche Herausforderung darstellt. Denn genau das ist es. Eine richtige Herausforderung. Sei du selbst. Ja klar, wer auch sonst, oder? Und meistens bleibt es dann aber beim „oder“.
Allerdings – wenn man sich dies schon so heldenhaft zur Aufgabe macht, sollte man sich auch zwangsweise die Frage stellen, wer man denn überhaupt ist. Und hier kommt der Knackpunkt: Wie kann man denn schon sagen, wer man ist? Und noch viel wichtiger: Was macht dich zu dem, was du bist?
Ist es dein Charakter, dein Aussehen – das, was du schon alles im Leben erreicht hast? Oder bist du das, was du dir noch alles vornimmst?

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Ich glaube ja, es ist nichts davon. Menschen ändern sich, das Aussehen ändert sich. Und all deine Heldentaten sind zwar tolle Referenzen, aber sie machen dich nicht zu dem, was du bist. Viel mehr sind sie das Ergebnis von dem, was du bist.
Also zurück zur ursprünglichen Frage: Wie kann ich denn nun ich selbst sein. So mit Absicht. Bewusst.
Mich beschäftigt dabei eigentlich etwas anderes sehr viel mehr: Warum müssen wir Menschen uns überhaupt ständig an etwas vollkommen selbstverständliches erinnern. Ein Baum würde auch nicht zum nächsten gehen und sagen „Hey Baum, sei einfach du selbst. Sei ein Baum.“

Wir sind permanent so sehr mit unserem Umfeld und dem, was es von uns denken könnte beschäftigt, dass wir uns tatsächlich einen Pullover kaufen müssen, auf dem „Be yourself“ steht.

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Statt uns einfach so zu akzeptieren, wie wir sind, überlegen wir uns viele kluge Sprüche, die uns zu etwas animieren sollen, was wir dann letztendlich doch nicht machen.
Denn es kann bisweilen ganz schön unbequem werden so ganz ohne Kompromisse man selbst zu sein. Das zu sagen, was man wirklich denkt. Zu handeln ohne an jemand anderen zu denken.
Ganz schnell ist die beste Freundin beleidigt, weil du diese Woche keine Lust auf Feiern bis zum Morgengrauen hast. Ganz schnell sagt dir deine Mutter, dass du gemein und egoistisch bist, wenn du ihr unverblümt deine Meinung ins Gesicht sagst, statt wie sonst zu schweigen.  Wirst ausgelacht, weil du plötzlich etwas trägst, was du zuvor noch nie getragen hast. Du hattest es dich vorher einfach nur nicht getraut.
So sind wir Menschen, wir können gar nicht wirklich einfach nur wir sein. Wir sind wir – zuzüglich aller möglichen Reaktionen  unserer Umgebung miteinkalkuliert. Jede Entscheidung treffen wir nach sorgfältiger Überlegung wie bequem oder kompliziert die Konsequenz daraus ausfallen könnte.

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Und das ist genau genommen doch auch gar nicht mal so schlimm. Wir sind keine Einzelkämpfer, die wie ein einsamer Steppenwolf durch die Prärie laufen. Wir wollen unser Leben nicht mutterseelenallein verbringen, um sich auch ja um niemanden als sich selbst kümmern zu müssen. Nein.

Wir Menschen brauchen uns Menschen. Die Gründe mögen für jeden verschieden sein. Zuneigung, Liebe, nicht allein sein zu wollen – vor allem aber, weil wir wahrgenommen werden wollen.
Was bringt es denn schon, wenn man beim 100 Meter Lauf Erster wird, wenn man die Freude darüber mit niemandem teilen kann. Wofür sich hübsch machen, wenn es niemanden gibt, den es interessiert. Wofür die Prüfung als Bester bestehen, wenn du mit niemanden darauf anstoßen kannst. Wofür die Welt bereisen, wenn du mit keinem über all die wunderschönen Dinge reden kannst, die du erlebt hast.
Nie könnten wir einfach nur wir sein. Vielleicht, wenn man wie in einem dieser Horrorfilme der letzte Überlebende Mensch in einer Stadt voller Zombies wäre. Ja, dann kannst du vielleicht du selbst sein. Es interessiert dann allerdings auch niemanden mehr, wer oder was du jetzt bist. Wir sind eben keine Steppenwölfe. Und auch nicht Will Smith oder so etwas.

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Und genau deswegen ist die ständige Frage nach dem „Wer bin ich“ vollkommen überbewertet. Ich würde sogar so weit gehen, dass ich diese Frage bisweilen etwas nervtötend finde. All diese Philosophen die ganze Bücher mit diesem Thema befüllt haben. Wofür?

Vielleicht sollten wir es mehr halten wie ein Baum. Oder ein Hund.  Oder ein Puma. Die Fragen sich auch nicht ständig, wer sie eigentlich sind. Sie leben einfach. Klar, vielleicht weil sie gar nicht wissen, dass sie das eine oder das andere sind. Oder weil es ihnen egal ist. Wer weiß schon, was sich ein Baum den lieben langen Tag so alles denkt.
Ich glaube, wir sind einfach wie wir sind. Auch in dem Moment, in dem wir meinen uns zu verstellen. Weil wir jemanden nicht verletzen wollen. Ärger vermeiden wollen. Aus Rücksicht. Oder aus Angst.  Doch sind wir dann nicht trotzdem immer noch ein und die selbe Person? Wir machen uns schlichtweg viel zu viel Gedanken darüber, wer wir eigentlich sind.
Statt „sei du selbst“ – wie wäre es einfach mal mit der schlichteren Variante: „Sei einfach mal.“

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Outfit

// Graue Felljacke – Chicwish // weinroter Rock – H&M Divided // graues Basic Shirt – H&M // Amulett – Accesorize // Wildlederboots – Görtz17 // geflochtenes Stirnband – Pieces // Tasche – H&M (alt)

Text

// Foxes & Fairies //

Fotos

// Foxografie //

49 Kommentare

    • Carolina

      Das stimmt, alles kann man niemals aufschreiben. Aber ich sehe mich eher immer so als diejenige, die den ersten Stein wirft..:-)
      Danach kann man diskutieren, hinzufügen, ausweiten..

  1. Seit Wochen überlege ich, wer ich bin und wer ich sein will. Was mich glücklich und was mich traurig macht. Ob ich mich definieren kann.
    Und dann schreibst du genau jetzt diesen Text und irgendwie fällt eine ziemlich schwere Last von meinen Schultern. (Ja, ich muss immer noch diese Klausur nachschreiben und das nimmt mich weiterhin mit.)
    Aber irgendwie macht dein Text in meinem Herzen einiges wieder ganz, was vorher kaputt war.
    “Sei einfach mal.” – das sollte ich mir zu Herzen nehmen. Dann fällt das Atmen leichter.
    Danke dafür!

  2. Da hast du ja so recht. Ich finde den Ratschlag „Sei einfach du selbst“ auch immer sehr unsinnig. Man verändert sich doch ständig und dann ist auch noch so vieles von Stimmungen abhängig. Letztendlich ist man immer man selbst, auch wenn man sich vielleicht verstellt, wird man dadurch kein anderer. Man hat ja schließlich seine Gründe dafür und die kommen ja von einem selbst. Mit dem Ratschlag, man selbst zu sein, will man wohl vor allem sagen, dass man nichts tun soll, bei dem man sich unwohl fühlt.

    Liebe Grüße,

    Hanna

    • Carolina

      Ja, ich hab da wirklich lange drüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen – „sei du selbst“ macht irgendwie keinen Sinn. Klar sind wir wir selbst. Wenn, dann sollte es einfach heißen, act like you want to be.

  3. Ich ♥ deinen Text. Und ich wünschte ich könnte mir öfter mal weniger
    Gedanken machen. „Einfach“ mal das tun, worauf ich Lust habe. Mit
    der Zeit baut man sich ein kleines Fell auf, dann bin ich auch Stolz und
    erst Recht, wenn man dann Komplimente bekommt.
    Gerade im Herbst, kann man gut nachdenken. Diese ganze Melancholie
    und der Kerzenschein stiften dazu an. Weniger Gedanken über die anderen
    und mehr Gedanken über mich. Bisschen was für’s Ego 😉
    Vielen lieben Dank für diese guten Worte ♥

    • Carolina

      Sich viel Gedanken machen und das tun, worauf du Lust hast schließt sich ja dennoch nicht aus. 😉
      Und ja, bisschen was für’s kleine Ego darf schon auch mal sein. 🙂

  4. Mai

    Liebes Fuchsmädchen, ein sehr schöner Text! Ich weiß nicht, wie viel ich von mir selber in deinem Text wiedererkannt habe. Aber es muss einiges gewesen sein 🙂 Vielen Dank für diesen kleinen Appell an uns selbst !

  5. Du hast mich gerade ziemlich zum nachdenken gebracht. Erst in meinem letzten Post ging es wieder ein bisschen um dieses Thema – mehr man selber sein, weniger irgendwelchen Trends hinterher zu rennen, weniger das tun was alle tun, sagen was alle sagen, denken was alle denken. Ich bin auch immer noch der Meinung, dass es wichtig ist, solche Dinge beim Namen zu nennen und andere zu ermutigen mehr sie selbst zu sein. Aber du hast mich zum nachdenken gebracht. Ob „man selbst sein“ vielleicht nicht immer die richtige Bezeichnung ist. Weil es eigentlich wirklich darum geht überhaupt zu sein. Und vielleicht ist man dann automatisch das, was alle immer als „man selbst sein“ bezeichnen.
    Liebe Grüße Hanna, von http://hanna0irresolutely.wordpress.com

    • Carolina

      Perfekt, genau dafür sollen meine Texte da sein. Ich will nicht werten, nicht vorschreiben oder meine Meinung aufdrängen – sondern einfach zum Nachdenken anregen. Wenn man danach noch darüber schreibt, diskutiert und die Sache weiterspinnt – PERFEKT!

  6. Das ist so wunderschön geschrieben 🙂 Ich mag es wirklich, dass man als Leser merkt, wie viel Zeit und Herzblut du in deine Text & Bilder steckst. Das ist nicht nur so ein „dahingeschmierter“ Outfitpost, wie man ihn so oft zu lesen kriegt. Das sind echte Worte, die mich als Leser inspirieren.
    Danke dafür 🙂

  7. Hey meine Liebe <3

    Finde das ist ein schwieriges Thema.
    Ich bin der Meinung jedes Ich hat verschiedene Facetten und Seiten.
    Und das hat meiner Meinung nach nicht mal etwas mit verstellen zu tun. Natürlich gibt es sicher Situationen, in denen man sich etwas verstellen muss, z.B. beim Bewerbungsgespräch,wo man nicht die hippelige, durchgeknallte, chaotische Tante sein darf, sondern sich etwas zurück halten muss und dennoch ist man einfach die ruhigere Situation seiner selbst.

    Wenn ich mit den Freunden meines Freundes unterwegs bin, bin ich anders, als würde ich mit meiner besten Freundin zusammensitzen, was aber wiederum auch anders ist, wenn ich mit meinem Freund oder meiner anderen besten Freundin zusammen sitze.
    Ich denke der Gegenüber bestimmt auch mit, wer wir sind und bringt andere Facetten und Seiten in einem zum Vorschein, die bisweilen eben stärker oder weniger stark ausgeprägt sind. Und das ist meiner Meinung nach gut so, sonst wäre es zu langweilig. Ein Mensch ist nicht einfach in drei Bausteinen definierbar.

    Nicht genau das zu sagen, was man denkt hat ja nichts damit zu tun, dass man nicht man selbst ist.
    Vielleicht ist man eben genau der Typ – der Schüchterne? Der Harmoniebedürftige? (Ich bin zB ein Typ, der absolut nicht lügen kann, was es nicht einfach macht. Aber die Leute, die mich lieben kommen damit klar 😀 )

    Deine Bilder wirken übrigens düsterer als sonst. Schön, aber anders. Da kam mir gleich der Gedanke: Geht es dem Füchsen gut? 😉

    • Carolina

      Oh ja – das ist sogar ein sehr schwieriges Thema. Aber über die einfachen lohnt es sich ja nicht so sehr zu philosophieren! 😀
      Und ich stimme dir mit deiner Facettentheorie voll und ganz zu, bzw ist das eine schöne Abrundung für meinen Text. Wir haben so viele Seiten an uns – die aber dennoch alle zu uns gehören – und mit all diesen Seiten spielen wir – je nach Stimmung, Gegenüber und Situation.
      Man verstellt sich nicht, wenn man beim ersten Date nicht gleich die komplette Tischdeko zerbröselt (so wie sonst) – man reißt sich eben zusammen. 😀
      Und ja, dem Füchslein gehts fabelhaft. Trotz düsterer Bilder. 😀 Du liebe Maus.

  8. Wie immer gibt mir dein Text einen kleinen aber sicheren Stoß in die richtige Richtung!
    Danke dir für diese philosophisch angehauchten Worte 🙂
    Übrigens gefällt mir dein Outfit wahnsinnig gut. Es passt mit den Farbtönen perfekt zum Herbst und natürlich auch zu dir! 🙂
    Liebste Grüße,
    Frau Porzellan

    • Carolina

      Na ich würde mich niemals so weit aus dem Fenster herauslehnen und behaupten, dass das, was ich so zusammenschreibe die „richtige Richtung“ ist. Was ist das schon? 🙂
      Es ist wie immer eine Idee, vollkommen subjektiv aus meiem rosarotem Einhornblickwinkel verfasst. 😀 Aber ich freue mich natürlich immer über Gleichgesinnte.

  9. Das hat mich zum Lächeln gebracht.
    Weil man diesen Spruch wirklich überall hört – ich mag die Oscar Wilde-Version noch am meisten: everyone else is already taken. Aber vielleicht sollte ich ja doch mal ein bisschen Juli sein und früher für die Klausuren lernen, oder mehr Lotti sein und offen auf Leute zu gehen, mehr Ulli sein und das Leben mit einem Lachen genießen. Nur, weil ich Mara bin, ist die Mara-Version ja nicht gleich immer richtig, wenn sowas überhaupt richtig sein kann. Keine Ahnung, vielleicht könnte ich die Zeit gerade auch anders investieren, aber jetzt sitze ich eben hier und höre dieses wunderbare Lied, das ist schon gut so, ob das jetzt zu mir passt oder nicht. Das tut es sowieso, wie soll denn etwas, was ich tue, nicht zu mir passen? Wo ich so drüber nachdenke; das ist absurd, selbst wenn ich jemanden nachmache, bin das ja immer noch ich, weil ich das eben so wollte. Gute Güte, ist das spannend!
    Also bin ich sowieso immer ich selbst, da kann ich gar nichts machen. Das ist schön. Dann kann ich jetzt eigentlich auch einfach sein und mich eines schönen Romans erfreuen.

    Alles Liebe und danke, das ist ein schönes Thema zum Nachdenken,
    Märchenkind ♥

    • Carolina

      Es war gerade so lustig deinen Post zu lesen! Man konnte richtig merken, wie dir beim Schreiben lauter neue Dinge eingefallen sind. Genau so ging es mir auch. 😀
      Und diesen „das-ist-doch-absurd-gedanken“ hatte ich auch. wie soll man denn eigentlich nicht man selbst sein. das geht doch gar nicht. Und wenn wir uns verstellt haben und das im nachhinhein kacke fnden, weil es eigentlich falsch war – dann kann man ja nicht behaupten „das war ich eigentlich gar nicht“. oh doch. natürlich. deine schwester war es ziemlich sicher nicht.
      das ist wirklich ein spannendes thema. und das weiterspinnen macht mindestens nochmal genau so viel spaß. 🙂

  10. Eva

    Du bist wunderbar. Du sprichst mir aus der Seele, wenn mir die Worte fehlen.
    Wenn ich von einem furchtbaren Tag heimkomme, ich an mir selbst zweifle oder an der ganzen Welt, dann beruhigen mich deine Texte. Und bestätigen mich.
    Vielen Dank, dass du deine Gedankenwelt mit uns teilst.

  11. Wundervolle wahre Worte über Dinge, die ich so noch nie gesehen habe.
    Aber irgendwie macht alles Sinn und am Ende saß ich da mit dem Gedanken „Sie hat einfach Recht“.
    Danke für diese erfrischend einfache Antwort auf die hochphilosophische „Wer bin ich“-Frage!
    Ich werde morgen aufstehen, lächeln und sagen: „Heute werde ich einfach sein.“
    Und dann grüß ich einen Baum.
    😀

    P.S.: Dein Outfit ist natürlich ein Träumchen! 😉

    • Carolina

      Hahahaha, das hast du aber sehr lieb geschrieben.
      Man könnte auch sagen, ich habe die ganze Phoilosophie kaputt gemacht, das würden ein paar Herren bestimmt weniger gut finden. 😉

      Der Baum wird sich sicher freuen. 😀

  12. Als erstes: toll siehst du aus! Und nach dir 🙂
    Und nun zu deinen Gedanken: ich kann jeden einzelnen nachvollziehen und finde mich darin wieder. Aber dann sehe ich das ganze nicht soverzwickt. Ich finde, deinen Satz “ wir sind wir, mit allen Konsequenzen einkalkuliert“ super. Der bringt es für Michael den Punkt, genau das macht uns aus. Denn ich glaube da liegt der kleine Unterschied: jeder kalkuliert anders. Mit anderen Prioritäten, Vorlieben und Eigenschaften. Und das find ich, macht uns einzeln aus. Ich find uns gut. 🙂

    Liebst,
    freak in you

  13. Nach langer, langer Zeit bin ich jetzt endlich wieder über deinen Blog gestolpert und du schreibst immer noch so schön wie früher 🙂 sehr schöne Photos und du hast ziemlich recht mit dem Text. Man möchte ja immer man selbst sein, denkt aber einfach viel zu sehr darüber nach wer dass denn nun genau ist.

  14. Ich finde diese ganzen Modeerscheinungen, wie Tattoo, Pullover etc., die „Be yourself“ sagen und vorschreiben, machen uns alle wieder zu einer Einheit.. jeder will anders sein, will eine eigene, außergewöhnliche Person sein und dadurch verschmelzen wir alle wieder zu einer Gemeinschaft – wenn wir aufhören zu versuchen jmd zu sein/werden und einfach nur mal unser Leben leben, einfach zu sein, wie wir sind, dann sind wir auch einfach wir.. du hast das alles in einem sehr schönen Post zusammen gefasst.. und die Bilder gefallen mir dazu auch sehr gut 🙂

    • Carolina

      Ja, so ist es. Das lustige ist ja immer, dass wir einerseits ja immer besonders sein wollen, anders als der Rest, irgendwie Herausragend sein wollen. Aber eigentlich handeln wir meistens genau Gegensätzlich.

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