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Das bin ich.

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Ich wurde schon sehr oft gefragt, was ich denn eigentlich so mache. Also wenn ich nicht gerade in pastellfarbenen Kleidern auf Einhornjagd bin oder euch von Abenteuergeschichten aus dem Leben des Fuchsmädchens berichte.
Dann bei Ask vor kurzem die Frage: „Kennst du Menschen, die keinen geraden Lebensweg vorweisen können und was denkst du über solche Menschen“.
Ja, kenne ich sehr gut. Nämlich mich. Ab da dachte ich mir, ok, Frau Fuchs – es gibt da draußen viele solcher Wanderer. Schreib‘ etwas darüber.
Und es ist tatsächlich so, dass ich mich bisher sehr bedeckt gehalten habe was mein berufliches Leben angeht – nicht, weil ich auf geheimer Basis beim Staat angestellt bin und mein Beruf hoch geheim ist, sondern enfach, weil das gar nicht so leicht zu sagen war. Zumindest die letzten Jahre.

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Also gut ihr Lieben, seid ihr bereit für eine kleine Geschichte?
Aber seid gewarnt, sie ist etwas länger und  soll keinesfalls eine Geschichte mit Moral sein. Oder als gutes Beispiel dienen. Viel mehr geht sie an all jene, die vielleicht nicht genau wissen, wohin ihr Weg sie führen soll. Die ständig zweifeln und zaudern, jede Möglichkeit nicht nur 5 Mal, sonder lieber gleich 10 Mal von allen Seiten beleuchten. Solange, bis sie am Ende gar nicht mehr wissen, nach was sie eigentlich gesucht hatten.
Es gibt Menschen, die entscheiden sich mit 17 dafür Lehrer zu werden oder Informatiker. Manager. Arzt. Kaufmann. Sie wissen genau, wohin sie wollen, was sie können und gehen diesen Weg zielstrebig – ohne einen zweifelnden Blick zurück. Fast alle meiner Freunde sind so. Ich denke mir immer, meine besten Freunde zusammen könnten die Welt regieren. Ich bewundere sie sehr für ihren Mut, ihre Kraft und dafür zu wissen, wohin sie wollen.
Ich war nie so. Ich habe mein Abitur gemacht, weil ich mir dachte, wenn du das machst, dann stehen dir später alle Türen offen. Ohne zu wissen, von welcher Tür ich da eigentlich spreche. Ich war nie ein besonders guter Schüler, habe im Unterricht die meiste Zeit geträumt, Hausaufgaben habe ich immer nur abgeschrieben und Klausuren waren mir lästig – denn so oft erschien mir das, was wir zu lernen hatten einfach so unnötig. Für was? Das brauche ich doch sowieso niemals mehr. Der einzige Grund, der mich dennoch jeden Tag wieder meinen Weg ins Klassenzimmer finden ließ war der, das ich meine besten Freunde sehen konnte.

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Mit dem Abitur in der Hand und all den offenen Türen vor mir betrat ich eine Welt, bei der ich komplett den Boden unter den Füßen verlor. So viele offene Türen. Zu viele. Was willst du? Was kannst du?
Ich hatte immer das Gefühl, nichts besonderes zu können. Also tat ich das, was man von mir erwartete. Ich studierte. Wurde Übersetzerin und Dolmetscherin für Spanisch und Englisch, denn ich dachte mir: „Fuchsmädchen, es kann nicht schaden, wenn du Fremdsprachen beherrscht. Da wird sich dann schon etwas für dich finden.“
In meinem Kopf sah ich mich als erfolgreiche Dolmetscherin bei Sendungen wie „Wetten, dass..“. Ja ich weiß, ich träume zu oft. Die Realität war eher so, dass mich das Studium einengte und langweilte und die Joblage so dunkel wie ein verbranntes Stück Toast war.
Arbeitslosigkeit. Und ich sage euch, es sind schwarze Zeiten, wenn du als motivierte Studierte das Arbeitsamt betrittst und es weinend als Hartz 4 Empfänger verlässt. Man fühlt sich wertlos. Aber man richtet das Krönchen wieder gerade, reckt den Kopf gen Sonne und geht weiter. Man hat ja noch so viel Zeit.

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Dann der erste Job. Doch nach einem Jahr gefangen im Büroalltag war ich unendlich gelangweilt, rastlos und fühlte mich wie ein Tiger gefangen im Käfig. Das kann doch nicht alles sein! Ich musste da raus.
Gleichzeitig bewarb ich für eine Ausbildung zur Fotografin. Wieder eine Entscheidung, die mehr intuitiv war. Nach einem Gefühl von innen, das dir zuflüstert „das ist das richtige für dich, das wird dich glücklich machen“. Ich kann keine Bilderbuchgeschichte à la „Sie fotografierte schon von Kindesbeinen an“ vorweisen. (Gut, wir hatten daheim aber auch jahrelang gar keine Kamera) Nein, so war es nicht. Ich fand eher später meine Liebe zur Fotografie. Wenn ich fotografieren durfte, dann war das eine der wenigen Momente, in denen ich mich wirklich auf eine einzige Sache konzentrieren konnte, voll und ganz im Moment verloren war. Glücklich.
Aber ich konnte die Ausbildung nicht machen, ich konnte es mir schlicht nicht leisten, denn mit rund 300 Euro Lehrgeld kann man keine Wohnung bezahlen. Geschweige denn ein Leben. Wir sind 4 Kinder, da kann man auch nicht mal eben zu den Eltern gehen und nach Geld verlangen.
Unglückliche Zeiten, eine lange Beziehung geht kaputt doch wieder wird das etwas angekratzte Krönchen zurecktgerückt. Die Freunde stehen hinter dir. Eigentlich hast du doch schon noch genügend Zeit, oder?

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Also startete ich ein zweites duales Studium im Marketingbereich. Uniwechsel nach einem halbem Jahr – die Details erspare ich euch.
Ich musste meine Gefühle und diese Unruhe irgendwie loswerden und begann mit meinem ersten Blog „Schneewittchens viele Kleider“ im Januar 2013. Rückblickend betrachtet war es eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Auch wenn mir das damals noch gar nicht so bewusst war, denn damals wollte ich einfach etwas Eigenes haben. Etwas hinter dem ich voll und ganz stehe. Eigentlich witzig, wenn man bedenkt, dass ich zuvor einen einzigen Blog gelesen habe und sonst rein gar nichts mit der Bloggerwelt zu tun gehabt hatte.
Hatte ich zwar endlich durch das Bloggen und das Fotografieren etwas gefunden, was mich einerseits unendlich glücklich machte, so führte ich dennoch ein Leben am Limit: Vollzeitjob in einer Werbeagentur. Wochenendstudium. Bloggen. Fotografieren. Reiten. Freund. Freunde. Familie. Und zwischendrin noch mein Umzug von Blogger zu WordPress. Foxes& Fairies entstand – mehr ich, aber auch noch mehr Arbeit.
Purer Wahnsinn.
Ich hatte das Gefül auf 10 Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, aber keinen der Tänze richtig zu beherrschen. Nur halb. Zeit, Zeit, Zeit schrie ich innerlich jeden Tag aufs Neue – ich brauche mehr Zeit!

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Es ist klar, dass man ein solches Pensum nicht Ewigkeiten durchhalten kann. Die ersten Anzeichen sah man schon sehr viel früher. Unreine Haut – schlimmer als in meinen pubertären Hochzeiten. Der Körper lässt sich nicht alles gefallen, das ist klar.
Dieses Jahr im Februar kam, was kommen musste. Ein großer Knall. Zack, Bumm, Bäng. Kündigung – die Agentur hatte innerbetriebliche Probleme und Umstrukturierungen – für mich gab es keinen Platz mehr.
Traurig war ich nicht, denn eigentlich hatte ich mich schon von Beginn an fehl am Platz gefühlt.

Doch dann stehst du da. Bist 26. Fragst dich, wie lange du noch auf der Suche sein kannst. Weißt, dass du dich nun endlich entscheiden musst.

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Es wurde Zeit für einen Soll-Ist-Vergleich:
Foxes&Fairies.
Mein Baby. Hier steckt sehr viel Carolina drin – am Schönsten aber für mich: Ihr. Mittlerweile bin ich kein Neuling mehr in der Bloggerwelt und bekomme sehr viel mit – es gibt sehr viel böses Blut und noch mehr böse Worte beim Bloggen. Hier niemals. Jeder eurer liebevollen, nachdenklichen, aufmunternden und witzigen Kommentare zeigt mir, dass das was ich mache das Richtige ist.

Die Fotografie.
Ich konnte keine Ausbildung machen. Aber ich habe nicht aufgegeben, wollte immer mehr lernen, habe mich verschuldet für eine neue Kamera. Nein, darauf bin ich nicht stolz. Ich empfehle es niemanden, denn Geldsorgen lasten schwer auf deiner Schulter.
Aber für meinen Traum war es die einzig richtige Wahl. Denn ich kann mit Gewicht auf meinen Schultern besser umgehen, als ohne Luft zum Atmen. Meine Fotografie-Webseite ist in Bearbeitung und wird bald online gehen. Baby Nummer zwei ist im Anflug. Die Shootings werden Stück für Stück mehr. Leute, die auf mich zukommen und fotografiert werden wollen. Ja, von mir! Ein Gefühl, das ich nicht in Worte fassen kann.

Der Job.
Auch, wenn die Fotografie gut läuft, die Miete ist davon noch lange nicht bezahlt – vielleicht eines Tages. Nichts könnte mich glücklicher machen. Doch bis es soweit ist, bin ich bei der Zeitung. Oh ja, das Fuchsmädchen hat einen neuen Job seit Juni. Weniger Büro, dafür mehr Menschen, mehr unterwegs. Klingt perfekt? Muss es gar nicht sein – fast perfekt reicht auch vollkommen. Mein arg lädiertes Krönchen und ich sind gespannt.

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Das war eine lange Geschichte. Seid ihr unten angekommen?
Wie gesagt, es gibt weder eine Moral, noch ein „Und was lernen wir nun daraus..?“. Ich möchte euch zeigen, es gibt nicht immer den geraden Weg. Nicht jeder von uns kann so sein. Es gibt auch immer eine Handvoll Menschen, die über die Steine, Äste und Felsen klettern. Vielleicht, weil sie sich noch mehr erhoffen vom Leben. Weil sie zu viel nachdenken über das, was noch kommen könnte. Zu wenig Selbstvertrauen haben und sich denken – das schaffe ich doch ‚eh nicht! Oder weil sie einfach so sind wie sie sind.
Oft habe ich wach gelegen, geweint und mich selbst bemitleidet – aber wenn ich auch nur eines gelernt habe, dann das man mutig sein muss und an sich glauben muss.
Ich habe immer gedacht, dass ich niemals gut genug wäre für die Fotografie, nicht mithalten kann. Und sowieso gibt es Fotografen wie Sand am Meer. All das muss man über Bord werfen.
Ja, es mag viele andere geben. Na und? Du bist du.
Ja, sicherlich sind andere besser, haben bessere Ideen als du. Na und? Dann ist es vielleicht so.
Das was ihr machen wollt, ist nicht das, was sich eure Eltern für euch wünschen? Denkt euch nichts dabei, meine Oma wollte immer, dass ich Stewardess werde. Meine Mama trauert noch heute der verpassten Beamtenprüfung hinterher. Zumindest wusste ich immer, was ich nicht wollte…

Gehe nicht den Weg, den andere gut halten. Das klingt so banal. Wurde schon tausendmal gesagt. Aber schreibt es euch auf einen Zettel, klebt ihn in euer Tagebuch, an euren Badspiegel oder an einen geheimen Ort, den nur ihr kennt. Ganz egal, vergesst ihn nur nicht!

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Outfit
// Blümchenrock – Chicwish// Strickpullover – Tally Weijl //

Fotos
// Foxes&Fairies via RC-6 //

114 Kommentare

  1. Dein Post sehr schön. So ist das wahre Leben. Nicht immer gerade aus. Auch mal Kreuz und Quer. Ich finde gut, dass du immer nach neuen Möglichkeiten suchst. Dein Weg ist wirklich nicht gerade einfach und ich glaube dir, dass du viele Tränen geweint hast. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich der steinige Weg für dich gelohnt hat und sich die ganzen Bemühungen am Ende auszahlen. Mein Weg war gerade. Richtig geradeaus. Und heute? Heute Zweifel ich, ob ich mich richtig entschieden habe. Die Variante „sicher“ ist zwar gut und schön, macht aber nicht unbedingt glücklich(er). Am Anfang gab es keine Steine im Weg. Jetzt schon… Steine, die ich mir selbst in den Weg lege, weil ich so nicht glücklich bin…

    • Carolina

      Oft muss man auch einfach nach neuen Möglichkeiten suchen – weil es keine Alternative gibt!
      Auch für dich, sei nicht traurig, ich glaube ganz ganz fest daran, dass egal, ob wir jetzt den Weg mit mehr oder weniger Steinen gewählt habe: Es ist immer für etwas gut! Man merkt den Nutzen meist eben nur sehr viel später!
      Und auch für dich gibt es den richtigen Weg, ganz sicher! Tausend Prozent!

  2. Lou

    Auch wenn es eigentlich ohne Moral sein sollte, irgendwie versteckt sich doch ein „es geht immer weiter, egal was kommt“ darin. Da ich gerade selbst in einer kleinen „Hilfe, was mach ich bloß mit meinem Studium“-Phase stecke, ist dieser Post unglaublich aufbauend! 🙂
    Liebe grüße

    • Carolina

      Lou du kluges Füchslein. Stimmt, ein klein wenig Moral ist schon irgendwie drin – bzw jeder kann sich seine eigene aus dem Text herausholen – sei es, so wie du denkst oder auch „na so will ich sicher nicht enden!“ 😀

  3. Was für ein schöner und ehrlicher Post. Deine Geschichte hat mich sehr an mich erinnert, ich hab mir wirklich so einiges geleistet auf meinem Lebensweg aber weisst Du was: ich habe mir zum meinem Lebensmotto gemacht, nichts zu bereuen. Alles hatte einen Sinn und ich wäre nicht hier, wo ich nun bin, wenn in der Vergangenheit nicht alles genauso passiert wäre. Und ich bin unheimlich glücklich, dass es genau so gekommen ist. Man kann an Fehlentscheidungen nur wachsen, daraus lernen und für die Zukunft weiser handeln. Und Du bist ganz bestimmt auf Deinem für Dich richtigen Weg! Liebe Grüsse aus Barcelona, Sarah

  4. Ein wunderschöner und sehr ergreifender Bericht, in dem ich mich auch ein Stück weit wiederfinden kann. Vor allem das Problem mit dem viel zu vielen offenen Türen kenne ich nur zu gut. Aber wie du sagst: Krönchen richten und weiter machen. Das nehme ich mir an. Und ich hoffe, dass du immer Zeit für deinen Blog findest, denn der ist wirklich toll 🙂

    • Carolina

      Vielen Dank!
      Ich glaube, die vielen vielen offenen Türen sind Segen und Fluch zugleich – wir habeb immer mehr Möglichkeiten, das ist super! Aber manchmal hemmt es einen auch, sich endlich mal zu entscheiden!

  5. Lydia

    Danke für diesen Post. Es ist schön zu sehen, dass man nicht alleine ist… 🙂
    Ich bin einen sehr sehr ähnlichen Weg gegangen wie du, bin genauso alt wie du, hab auch erstmal was mit Fremdsprachen gemacht, im Büro gearbeitet, studieren angefangen, kurz gesagt, wenn ich es ausführen würde, wär’s vielleicht noch nen ticken chaotischer als bei dir oben dargestellt nur leider fehlt bei mir bisher noch ein bisschen das „Happy End“ 😛 Befinde mich gerade n bisschen in nem tiefen Loch und muss mir auch was Neues suchen, aber weiß mittlerweile garnicht mehr was ich kann und will…
    Schön, dass du letztendlich doch was gefunden hast, was dich glücklich macht, lässt bei mir auch wieder ein kleines bisschen Hoffnung aufkommen.
    Und warum hier alles so positiv ist und kein böses Blut: weil du einfach sehr echt, ehrlich und natürlich bist und immer nett und höflich, auch bei ask ist mir das aufgefallen, nie arrogant oder unhöflich.
    Liebe Grüße

    • Carolina

      Oh nein – egal welches Problem man hat: Man ist wirklich selten allein – irgendwie hockt immer eine arme Seele, die freudestrahlend die Hand zum High-Five entgegenreckt! 😀
      Von einem Happy End bin ich auch irgendwie weit entfernt, aber vielleicht muss man sich auch von diesem Gedanken etwas trennen. Denn meistens regelt sich zwar die eine Sache, dafür tut sich dann meist wieder an einer anderen Stelle ein Problem auf.

      Liebe Lydia, gib nicht auf, immer weitermachen (ist ja auch nicht so, als ob wir eine Chance hätten) und das wichtigste – finde dich niemals mit etwas ab, das dich unglücklich macht. Das muss dein Motor sein, der dich immer weiter antreibt!

      P.S. Vielen Dank, deine letzten Worte haben mich sehr glücklich gemacht. Es ist für mich das allerwichtigste, ehrlich und natürlich rüberzukommen!

  6. Ein ganz toller Post liebe Carolina. Ich kenne das gut. Ich wollte von Kindes-Beinen an Grundschullehrerin werden, aber da mein Abi zu schlecht war habe ich keinen Studienplatz bekommen. Dann wollte ich eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau machen, keinen Lehrplatz bekommen. Schließlich landete ich als Azubi beim Fernsehen und bin dort nun festangestellt. Da ich das aber auch nicht mein Leben lang machen möchte (zumindest nicht in dieser Form wie z.Zt) studiere ich teilzeit noch und habe einen Blog um meine kreative Schreiber-Seite glücklich machen zu können. Witzig ist, dass ich heute zu meinem „Emotional Tuesday“ fast ein ähnliches Thema auf meinem Blog aufgegriffen habe. Ich habe hierbei festgestellt, dass oft genau diese tausend offenen Türen uns eher lähmen eine Entscheidung zu treffen, usw. Viel Erfolg bei deinem neuen Job!!

    • Carolina

      Oh ich dann das genau nachempfinden, wie du dich fühlen musst!
      Fernsehen klingt zwar gut – aber das sagt noch gar nichts. Wenn ich erzählt habe, dass ich in einer Werbeagentur bin, haben auch meist die Augen aufgeleuchtet „Oh, cool!“. Vieles klingt so viel cooler, als es wirklich ist. Gerade in der heutigen Zeit. Ich sage nur Facility-Manager-Effekt. 😀
      Wir schaffen das meine Liebe. Wir gehen unseren Weg und uns steht Großes bevor – sicher! 🙂

  7. Was für eine tolle Geschichte zu deinem Leben, toll dass du uns daran teilhaben lässt! Die Fotos sind wie immer traumhaft!

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com

    PS: Meine „Show your…“-Aktion läuft nun noch ca. eine Woche. HIER erfährst du alles weitere und wie du teilnehmen kannst! Ich freu mich auf deinen Post!! 🙂

  8. Was für ein schöner Post, der mich so sehr an mich selbst erinnert hat, dass es fast beängstigend ist. Für alle Zweifler, Nachdenker und Grübler: es gibt nicht den einen Weg, der dich zum Glück führt. Denn Glück ist kein Ziel, an das man irgendwann gelangt, sondern das was man empfindet. Egal was man tut und welche Hürde es zu überspringen gilt. Das Schlimmste und Schwerste zugleich ist aber das Außen, das meint, wenn es nur oft genug nachfragt, Ratschläge erteilt oder ohnehin meint besser zu wissen, was gut für dich ist: nichts von all dem hilft weiter. Wer nicht weiß, wohin und wo entlang sein Weg führt, dem fällt es nicht plötzlich wie Schuppen von den Augen, nur weil ein Andere wieder einmal was Kluges zum Besten gibt. Spart es euch. Es hilft nicht und schadet nur. Jeder findet seinen Weg, manche früher und manche eben später.

    • Carolina

      Wow, wie könnte man auf noch schöner verfasste Weise so sehr ins Schwarze treffen. Sollte ich mal Kranksein oder mir beide Hände brechen, weiß ich, wer hier weiter über das Leben philosophieren darf! :-*
      ich danke dir dafür!

  9. Hach ja, diese Krisen kenne ich nur zu gut – stecke gerade mitten drin. Daher konnte ich mich mit deinem Post auch zu 100% identifizieren. Ich hoffe nur ich schaffe es das Ganze so souverän wie du zu meistern und positiv in die Zukunft zu blicken. Zu oft wird ein Umschwung im Leben als Scheitern betitelt – ist es aber nicht! Doch das muss man sich selbst erst einmal klar machen. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und Kraft, aber die brauchst du vermutlich gar nicht, bist ja eine Kämpferin! 🙂 Liebe Grüße

    • Carolina

      Liebe Maike – ich gebe dir von Herzen ein kleines Motivations-Kraftpaket zurück! Denk dran, immer mit einer Hand das Krönchen festhalten und mit der anderen den Weg freikämpfen!

  10. Ann

    Ein wunderschöner Post. Du hast so recht. Musste daran denken, was die Daoisten sagen: der Weg ist das viel. Vielleicht ist das einfach deine Bestimmung. Viele Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu sammeln, Erfahrungen die das Leben zwar hart machen, aber gleichzeitig bereichern. Wenn bloggen und fotografieren dich glücklich macht, dann ist es eben so und man sollte keinen eine Rechenschaft schuldigen müssen dafür. Du bist wunderbar wie du bist und ich denke du bereicherst mit deinen Texten und Bildern mehr Menschen als du glaubst. Und das ist es doch im Leben: glücklich sein und glücklich machen, nicht viel Geld verdienen und Anforderungen anderer gerecht werden.
    Ich wünsche dir viel Glück auf deinem weiteren Weg, denk dran: immer der Nase nach :))
    Ann <3

    • Carolina

      Ja, der Weg ist sowieso immer das Ziel glaube ich. Aber auf manchen Wegen läuft man schon und fragt sich „waaaa, wie lange noch – das kann doch unmöglich auch eines dieser Kackziele sein?!“ 😀

  11. Liebe Carolina,
    Es ist so toll, dass du nie müde wirst, dich zu öffnen und dabei uns Mädchen so viel Mut und Kraft zu geben.
    Ich bin gerade mit meinem Abitur fertig geworden und bin total verzweifelt und planlos.
    Deshalb gibt es mir Kraft, von „Beispielen“ wie dir zu lesen und für mich selbst mitzunehmen, dass ich nicht denselben geraden Weg gehen muss wie man von mir und meinen Noten vielleicht erwarten könnte.
    Bleib weiterhin stark und lass dich vom Zahn der Zeit nicht zernagen!
    Liebe Grüße von mir!

    • Carolina

      „Vom Zahn der Zeit nicht zernagen lassen“ – das schreibe ich mir auf. Ich fühle mich gerade wie so eine kleine verschrumpelte Hexe irgendwie. 😀
      Hahaha, nein nein, ich weiß genau was du meinst. Und es macht mich glücklich, wenn der Text vielleicht dem ein oder anderem eine kleine Hilfe gibt (egal in welcher Form und Art).
      Sei nicht verzweifelt und planlos – Pläne kann man auch nicht „erdenken“ oder „erzwingen“, fühl einfach in dich rein, ob du dich selber in dem oder dem Beruf in der Zukunft sehen kannst. Mal dir ein Zukunftsbild vor deinem innerem Auge und frage dich „Bin ich das mal? Will ich so oder so mal sein?“

  12. So ein ehrlicher, trauriger und ergreifender Post. Den muss man einfach wirken lassen, weil er einen mit Gefühlen erschlägt. Ein trauriges, aber starkes Mädchen – weil sie nie die Hoffnung aufgegeben hat. Du glaubst gar nicht, wie vielen Mädchen du mit diesem Post Mut machst :-*

  13. ich habe ihn ganz durchgelesen *stolz*
    wundertoller text….ich finde auch, dass ein weg nicht immer gerade sein muss. ich wünsche mir das zwar, aber wer nicht? Ich denke manchmal auch einfach nur: omg, in zwei jahren stest du mit dem abi da. Und was dann? wer garantiert dir, dass du den schnitt bekommst den du dir erhoffst? wer garantiert dir, dass du mit dem Job den du dann wählst glücklich wird? gibt es den denn überhaupt? oder kannst du gar nichts? Solche fragen machen mich echt fertig…gerade, weil meine Interessen so völlig verschieden sind…ist schon eine wahnsinnig schwere Entscheidung das Alles;9 aber es ist trotzdem schön, dass du zumindest jetzt den „fast“ perfekten job hast, und es dir gut/besser geht damit. viel glück weiterhin <3
    deine Limi

    • Carolina

      Sehr gut, ich bin auch stolz! Der Text ist für Blog-Verhältnisse schon recht lang. Aber kürzer war echt nicht möglich! 😉
      Ja, deswegen sollte man auch nichts zu fest planen, denn Pläne können so leicht durchkreuzt werden – ohne ganz ohne die eigene Schuld. Und es trifft einen noch härter, je stärker man sich an den einen Plan geklammert hat. Garantien gibt es also nie. Aber einen Willen, Kämpfermut und Hoffnung. Wenn man weiß für welche Sache man kämpfen möchte, dann ist das Hindernis auch fast egal.
      Das Schwierigste ist wirklich das zu finden, für das es sich auch zu kämpfen lohnt!

  14. Wunderschön geschrieben und ich denke du sprichst vielen aus der Seele. So wie du, bin ich auch ;). Nur hatte ich nie Angst davor was kommt. Ich bin eher so eingestellt, dass das eh so alles kommt wie es kommen soll :). Und so wie du, wusste ich immer was ich nicht wollte :). Vertrauen in sich ist sehr wichtig und bringt dich in Situationen die auswegslos erscheinen, weiter.
    Du wirst deinen Weg gehen, davon bin ich überzeugt. Bleib einfach so wie du bist<3.

    LG Katharina von Katcherry

    http://katcherry.com

  15. Okay. Das ist ein harte Kost, wenn man so kurz nach der Matura steht, also nach dem Abi, und absolut keine Ahnung hat, was man tun will, weil man den naiven Traum hat, dass man mit dem Schreiben von Büchern Geld verdienen will. Davon leben will.

    Trotzdem ein echt toller Post – wie immer. Ich liebe deine Worte. Gut, dass du beschlossen hast, einen Blog zu machen. Man merkt nämlich, wie viel Liebe du da reinsteckst. Danke also für jeden einzelnen verträumten Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Casey

    • Carolina

      Eigentlich gibt es nicht wirklich naive Träume. Naiv ist es bloß, wenn man glaubt, dass sie allein vom Träumen wahr werden oder von selbst „durch Zufall“ passieren könnten.
      Und danke für so liebe Worte, Casey, das macht mich wirklich glücklich! <3

  16. Dein Post ist wunderschön geschrieben – wirklich!
    Ich muss sagen, ich bin in letzter Zeit bei dir eher zur stillen Leserin geworden… Deine Leserschaft wächst und das hast du auch verdient, doch ich fühle mich, also würde ich untergehen zwischen den vielen Gesichtern, weg geschwemmt von all den Kommentaren.

    Doch das Thema hat mich wirklich angesprochen und deshalb wollte ich auch mal was dazu schreiben!
    Ich bin momentan in der 10. Klasse des Gymnasiums und wechsle nach dem Sommer in die 11.
    Es geht auf’s Abi zu und irgendwie freue ich mich schon drauf.
    Ich weiß genau, wie mein Leben auszusehen hat und das schon seit 3 Jahren. Ich bin, zumindest im Moment noch auf dem geraden Weg – und wenn der sich einen Knick erlaubt, dann hätte ich noch Plan B und C um meine Zukunft irgendwie perfekt zu machen.
    Aber ich habe auch viele Freunde, die überhaupt nicht wissen was sie machen wollen. Teilweise wirklich talentiert, begeisterungsfähig doch für sie gibt es schon zu viele Türen. Zu viele Möglichkeiten und Interessengebiete, die gewählt werden könnten.
    Oftmals tun sie mir irgendwie leid, einfach weil ich weiß, dass sie alle etwas auf dem Kasten haben – wie könnten diese liebenswerten Menschen nicht ihre Träume verwirklichen?
    Teils bekomme ich auch von Gleichaltrigen und Erwachsenen großes Lob für meine Zielstrebigkeit – dabei liege ich oft wach und frage mich: Was ist wenn? Wenn das Abi zu schlecht wird und ich zu faul bin, ich das Studium nicht packe. Und die schlimmste Angst: Was wenn ich im Endeffekt merke, dass mein Berufswunsch überhaupt nichts für mich ist?
    Nun ja, meine Mutter sagt immer, ein bisschen Zeit hast du ja noch.

    Auch wenn dir das nicht so geholfen hat, wollte ich einfach mal von mir erzählen – aber ich hoffe natürlich, dass du auch alles so schaffst, wie du es dir im Moment wünschst!

    Liebste Grüße,
    Nena

    • Carolina

      Ach du Maus! Du darfst dich doch so nicht fühlen, ich weiß doch genau wer du bist (also soweit wie das über das world wide web möglich ist) und ich weiß, dass du schon fast seit Beginn an mit an Bord bist! :-*
      Ich weiß, unsere kleine Plaudergruppe wächst schon Stück für Stück, aber ich antworte auf so gut wie jeden Kommentar, jede Nachricht und jede Mail. Das ist mir sehr wichtig, denn ich möchte nicht eine dieser unnahbaren Bloggerinnen werden, die 100 Kommentare erhalten, aber alle unbeantwortet lassen!
      Also mach dir keine Sorgen, hier geht niemand unter! :-*

      Dann bist du auch eines dieser fabelhaften starken Wesen, die ich so sehr bewundere. Also hab‘ keine Angst, du könntest „zu viel Glück“ haben oder dass es irgendwann sich rächt. Nein! Nimm es einfach an, dass du schon jetzt deinen Weg kennst. Klar, der kann sich ändern. Klar, es kann der Falsche sein. Aber es geht nichts über das Gefühl, ein Ziel vor Augen zu haben für das es sich zu kämpfen lohnt.

  17. wow! Was für ein Text!
    Schön, dass du dich uns so mitgeteilt hast! Es ist wirklich spannend zu lesen, was du schon alles gemacht hast, wie du zu dem gekommen bist, was du nun tust und dass es irgendwie doch so eine Art „happy end“ gibt (Naja, von Ende wollen wir natürlich nicht reden, aber du weißt bestimmt was ich meine 😉 )
    Ich drück dir auf jeden Fall auch für die Zukunft noch ganz fest die Daumen, dass es so weiter läuft wie du möchtest!

    • Carolina

      Hahaha, na klar weiß ich was du meinst, liebe Milena! :-* Auch wenn ich manchmal dachte, jetzt ist es soweit, das Ende naht (Drama Baby, Drama!) – nee nee, es ist noch laaaaaaaange nicht soweit! 😉

  18. Nashi

    Das ist ein wirklich schöner Post!
    Bei mir ist es so gelaufen, dass ich leider in der Pubertät durch eine Krankheit in ein ziemlich schwarzes Loch gefallen bin und mir alles total egal war. Dadurch wurden die Noten schlechter und ich bekam mein Abitur „nur“ mit einem Durchschnitt von 2,6 (war früher immer die Musterschülerin nummer Eins mit Einserschnitt und so weiter…). Dadurch schied so ungefähr alles aus, was ich jemals studieren wollte. Dann kamen immer wieder so Sachen, die ich einfach gemacht habe, weil ich ja irgendetwas machen musste (Zitat meiner Mutter: „Nichtsmachen gibt’s nicht!“), daraufhin habe ich dann wieder etwas relativ wahllos ausgewähltes gemacht und so weiter. Aber mittlerweile bemerke ich, dass sich alles aufeinander aufbaut und ich so immer mehr meinem eigentlichen Ziel näherkomme. Ich war zwar zwischendurch auch sehr unglücklich und dachte ich wäre auf dem vollkommen falschen Weg, aber jetzt seh‘ ich, dass ich durch diese Zeiten durchmusste, um meinen Traum wahr werden zu lassen. Ich hab‘ nie irgendetwas aufgegeben und werde jetzt belohnt. Das ist ein schönes Gefühl 🙂

    • Carolina

      Oh nein, wie furchtbar! 🙁 Ich hoffe natürlich, dass die Krankheit besiegt ist und dir nun nicht mehr auf Körper und Gemüt drückt! Bei meinem Bruder war es ähnlich. Also nicht ganz aber er wollte immer Sport studieren. Hat Turmspringen gemacht. BMX gefahren. War in der Turnergruppe. Dann ein Unfall. Kniescheibe 7-fach zertrümmert. Aus der Traum.
      Das ist mit das Härteste – denn man kann im Prinzip nichts dafür, dass der Traum geplatzt ist. Doch ich glaube ganz fest daran, es gibt nicht nur DIESE eine Lösung und DEN EINZIGEN Weg für uns. Dann sollte es so nicht sein und wie du schon sagst, es baut sich wie ein Legoturm alles aufeinander auf. Es muss nicht jeder Stein die selbe Farbe haben, damit später mal ein Turm draus wird!

  19. Wow, ein toller Artikel! Es ist schön zu hören, dass eben nicht alle sofort einen geraden Weg gehen.
    Ich selbst wusste nach meinem Abi vor drei Jahren absolut nicht, was ich machen will. Habe dann auch eher durch Zufall eine Ausbildung gemacht zur gestaltungstechnischen Assistentin mit anschließendem Studium, und habe jetzt hoffentlich meinen Bachelor. Die spontane Entscheidung damals war im Nachhinein echt super 🙂 Allerdings stehe ich jetzt wieder an dem Punkt, dass ich nicht weiß was ich machen soll. Ich fühle mich irgendwie noch nicht „bereit“ für die Arbeitswelt da draußen, und sehe vor lauter Türen nicht, was ich will… Wird jetzt spannend, die nächste Zeit 😀

    Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf deine Foto-Seite 🙂 Die Fotos hier sind auch wieder sehr schön.

    Alles Liebe,
    Jana ♥

    • Carolina

      Ja, so denke ich mir das auch oft. Obwohl ich dann gleichzeitig ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mir denke, nein, das wünscht du ja eigentlich keinem.
      Spannende Zeiten, das ist mein Gebiet, aber ein klein wenig brauchen wir das auch! 😉 Aber sei gewiss, wenn du schon so weit gekommen bist, wird es auch weiterhin gut gehen. Mach dir nicht zu viel Druck, das ist nicht gut. Aber du kannst schon so viel vorweisen, auf das du wirklich stolz sein kannst. Also Krönchen kurz bissi poliert und weiter weiter! :-*

  20. Luu

    Liebe Carolina, dein Schreibstil und deine ehrliche Art gefallen mir sehr gut! Es war wunderbar den Text zu lesen, und zu sehen, dass es jemanden gibt, der seinen eigenen Weg geht und handelt und lebt um glücklich zu sein und nicht um Geld zu verdienen und so zu Leben, wie es Andere von einem erwarten! Sehr motivierend finde ich deinen Text und die Bilder sind wunderschön! Ich wünsche dir so viel Glück und Erfolg auf deinem Weg <3 Liebste Grüße, Luu

    • Carolina

      Vielen vielen Dank Luu!
      Ich gebe mein Bestes, das schaffe ich aber auch nur mit der starken Rückendeckung von Familie und Freunden. Die Geldsache habe ich ehrlich gesagt schon lange abgehakt, ich glaube, das wir in diesem Leben nichts mehr! 😀

  21. Ich habe mich immer ein bisschen gefragt, was du machst, und obwohl es oft so schrecklich gemein nach „Das Leben ist hart und ungerecht“ klingt, ist es irgendwie wunderbar motivierend und ich freu mich, dass es im Moment für dich bergauf geht. (: Ich weiß auch gar nicht, was ich später mit all den Möglichkeiten machen soll… Ein von Einsen dominiertes Abi-Zeugnis bringt mir wenig, wenn ich nicht weiß, wem ich es zeigen soll. Oder, wie ich etwas daraus mache. Träume habe ich glücklicherweise genug, sie müssten nur wahr werden und das ist wohl eher das Problem.
    Aber es gibt ja noch so viel zu entdecken und auszusprobieren… und bis dahin passe ich auf mein Krönchen auf. Oder meinen Blumenkranz, der passt vielleicht besser.

    Viele liebe Grüße, Mara :-*

    • Carolina

      Sagen wir, es gibt eine kleine bergauf Tendenz in gewissen Bereichen! 😉
      Ja meine Liebe, Träume sind so wichtig und essenziell, aber so Märchenkinder wie wir müssen aufpassen, uns nicht in ihnen zu verlieren. Nicht vergessen, dass sie nicht auf magische Weise wahr werden, sondern dass wir ab und an von der Wolke herabsteigen müssen und das Glück selber in die Hand nehmen müssen.
      Aber ich glaube, du bist so ein kluges Mädchen, wunderschön dazu – da können die Zeichen doch nur gut stehen! Genau, pass fein auf dein Kränzlein auf und dann immer munter vorwärts! Fehler dürfen ja passieren! :-*

  22. Bastian

    deinen blog habe ich entdeckt, als du mit joana das shooting in dem roten mantel hattest…und weil mir dann dein blogname so gut gefiel, habe ich mir alles genauer angesehen. geschrieben habe ich nichts, zu deinen vielen schönen fotos und berichten…aber recht angetan war ich schon damals…auch weil du auf allen bildern sehr echt und überhaupt nicht gestellt wirkst. dein neuer post ist jetzt so gut geschrieben und hebt sich ab von den vielen anderen die immer nur ihre tolle seite präsentieren…bei denen immer alles bestens läuft…und so musste ich dann doch mal etwas schreiben ! also: toller text, super fotos und richtig gutes outfit 🙂

    • Carolina

      Lieber Bastian, es freut mich über die Maßen, wenn meine Geschichte dann doch auch mal die ehrenwerten stillen Leser hinter dem Ofen hervorholt! 😀
      Also: schön von dir zu hören – bzw lesen – und danke für die lieben Worte! <3

  23. Ein wirklich wunderschöner und feinsinnig verfasster Einblick in deinen Werdegang. Vielen Dank für sviel Persönliches und die positiven Denkansätze. Mir geht es da manchmal ganz ähnlich. Gerader Lebensweg… Pah… schief ist auch modern :D. In diesem Sinne fühle dich digital gedrückt.
    Liebe Grüße
    Das Moos von http://moosteppich.blogspot.de/

  24. schön nicht alleine zu sein. ich weiß bislang nicht wo es hin geht. ich habe 4 jahre in einem job gearbeitet den ich gehasst habe, dann wurde ich gekündigt weil der betrieb so gut wie pleite ist. jetzt ziehen wir nach berlin weil mein mann einen tollen job gefunden hat und ich muss jetzt sehen was ich da mache. ich hab keinen plan. es läuft nichts so richtig was ich mir vornehme. auch mein blog nicht was mich sehr traurig macht.

    lg
    http://rockinglace.blogspot.de/

    • Carolina

      Oje, wie bei mir liebe Jasmin.
      Das muss wirklich schwer auf dir lasten, vor allem, wenn der Partner selber erfolgreich ist. Dann fühlt man sich natürlich umso schlechter, wenn man selber nicht das selbe vorweisen kann! 🙁 Aber bitte gib nicht auf – und warum läuft dein Blog denn nicht? Er ist doch sehr schön!

  25. ein toller post, ich verstehe genau wovon du schreibst, ich weiß auch überhaupt noch nicht als was ich später mal arbeiten werde und ständige fragen von freunden und familie bringen einen da auch nicht weiter
    mit meinem studium kann ich im endeffekt thematisch noch alles machen, aber man legt sich ja meist schon für das ganze leben fest, deswegen fällt mir das so schwer. Deinen weg finde ich sehr mutig, man sollte immer das machen was einem spaß macht und ich hoffe für dich, dass es klappt 🙂

    • Carolina

      Allerdings! Klar, sie meinen es ja nur lieb und sind interessiert – aber hey, sollte es irgendweine zündende lebensverändernde Idee gegeben haben, dann hätte ich es schon erzählt, oder? 😀 So denke ich mir das immer. Ok, ich sage es auch so. 😉
      Aber wie gesagt, sie meinen es ja nur gut!

  26. Anne

    Oh mein Gott, das hast du so toll geschrieben!! Danke dafür! <3
    Ich sitze hier mit nassen Augen…du hast mir so aus der Seele geschrieben..!
    Du bist eine tolle Fotografin und ich wünsche dir alles Gute! <3
    ..ich hoffe auch, dass dein Liebeskummer passè ist!?
    Liebe Grüße, Anne

    • Carolina

      Ich weiß gar nicht, was ich auf so eine wunderbare Nachricht antworten soll!
      Ich kann nur „Danke“ sagen, Anne. Danke für’s vorbeischauen, danke für’s Lesen und hoffentlich bis bald wieder! :-*

      Die Liebes-Sache wird aber leider wohl noch etwas mehr Zeit brauchen…wie das immer so ist.

  27. Der Post beeindruckt mich sowasvon!
    Ich hab jetzt bald mein Abitur in der Hand und hatte so viel vor. Ich hab mich für so viele Ausbildungen als Mediengestalter beworben und wurde nirgendwo genommen. Jetzt bin komplett umgeschwenkt und wills mit Altenpflege probieren, mal sehen. Und frage mich die ganze Zeit: Was willst du dein ganzes Leben eigentlich machen? Ich kam aufs Reisen zurück. Bewerbungsfristen für sowas natürlich schon längst abgelaufen.
    Vielleicht finde ich ja noch irgendwann das was ich wirklich will und mich glücklich macht.
    Dein Post ist so eindrucksvoll geschrieben, es ist schön zu sehen, dass einem nicht immer das passiert was man sich vorstellt und das der Weg nicht immer so glatt läuft wie man will oder sich das eben andere für einen wünschen. (das kenn ich auch gut)
    Du kannst so glücklich und froh sein, nun das gefunden zu haben, was du wirklich willst.
    Ganz lieben Dank für diesen wunderbaren Text! ♥

    Liebe Grüße, Annemarie
    http://abenteuerlust-annemarie.blogspot.de/

    • Carolina

      Oh wow, das nenn ich aber wirklich mal krasses Umschwenken! Das ist ja wirklich dann eine ganz andere Richtung jedes Mal auf’s Neue!
      Das ist eben das Leid, wenn einen viele oder mehrere Dinge interessieren. Es ist Segen und Fluch zugleich. Du arme Maus, ich hoffe sehr, dass du trotzdem auch irgendwann einen Klick-Moment hast. Wenn sich der Schalter umlegt und du weißt „Das ist es – sicher!“
      Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen und denk einfach immer an mich, irgendwie wird es, und nicht irgendwie, sondern richtig gut. Nur niemals aufhören, hörst du?!

  28. Toffeeprinzessin

    Vielen Dank für diesen wunderbaren und ehrlichen Post.
    Ich bin nach einem wirklich erfolgreichen Studium, tollen Praktika und Auslandserfahrung nun seit Monaten auf der Suche nach einem Job, kenne das Gefühl der Leere und Rastlosigkeit. Man fühlt sich unnütz. Aber es tut gut zu lesen, dass man nicht ganz allein ist und dass nicht jeder den „geraden“ Weg gehen muss. Ich glaube daran, dass jeder seinen Platz im Leben findet, bei manchen dauert es einfach etwas länger.
    Viel Glück weiterhin für dich und alles Gute im neuen Job und für deine Fotografie.

    • Carolina

      Und du hast absolut Recht. Es beruhigt auch mich, dass es nicht immer die Noten sind, die alles ausmachen. Und ich kann dein Gefühl nur zu gut nachempfinden! Aber genau wie du sagst, jeder wird seinen Platz im Leben finden, daran glaube ich auch ganz ganz fest!

  29. Ich bin eigentlich auch mehr stille Leserin, aber manchmal MUSS man sich einfach äußern. Es ist toll, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast. Das gibt Mut! Wirklich. Stärkt den Rücken. Ist einfach gut zu wissen, dass es nicht immer perfekt sein muss. Dass man auch mal Umwege gehen muss, um zum Ziel zu kommen. Everything happens for a reason. Danke für diesen Text und diese ehrlichen Worte. Die kann wirklich jeder mal gebrauchen 🙂

    • Carolina

      Das freut mich sehr, wenn sich hier auch ein paar meiner verehrten stillen Leser zu Wort melden! :-*
      Genau so ist es – everything happens for a reason“ – das ist auch eines meiner Mottos!
      Es gibt nichts zu danken, bin selber ganz baff, dass der Text so gut ankommt!

  30. Marie

    Ich finde es toll wenn jemand so ehrlich ist und nicht nur die geschönte Version erzählt, sondern die ganze Wahrheit. Schrecklich solche Menschen die ihr Leben perfekt inszenieren und nich zugeben, dass auch sie schon so manches mal hingefallen sind.
    Ich mach zurzeit auch eine nicht so ganz einfache Zeit durch, auch wenn sie nichts im vergleich zu deiner schlimmen zeit is… Aber es ermutigt mich total zu lesen was du schon alles durchgestanden hast. Nach dem Motto „dann kann ich dass auch schaffen :)“

    Ich komm auch aus der Gegend von Nürnberg, wie viel verlangst du eigentlich für ein Shooting :)?

    • Carolina

      Wirst du auch Marie! Ganz sicher! 🙂
      Das kommt ein wenig auf das Shooting drauf an – also was du für Fotos haben möchtest und wie aufwändig oder nicht es ist! Du kannst mir gerne eine E-Mail schicken und dich genauer informieren!

  31. Ach ja.. Ich bin so froh, dass ich deinen Blog über Joana gefunden hab.. und dieser Post.. das ist schon wieder so einer, wo ich im Grunde weiß, wie sich sowas anfühlt.. Abi hab ich später fast nur noch gemacht, damit ich die nächsten 3 Jahre überbrücken kann, bis ich wissen muss, was ich machen möchte.. und dann die Frage „Was willst du machen?“ (Von den Fragen der anderen mal abgesehen..) Letztendlich hab ich im September recht spontan noch einen Ausbildungsplatz bekommen und es gefällt mir auch ganz gut, aber wer weiß was in 3 Jahren ist.. oder schon mittendrin.. Die Welt hält immer Überaschungen bereit, ob man will oder eher nicht.. 😀

  32. Kimi

    Ich liebe deinen Blog!Manchmal habe ich das Gefühl, dass du genau über die Dinge schreibst, die mich zur Zeit beschäftigen!
    Ich stehe auch am Ende meiner Ausbildung zur Erzieherin. Habemit allen Altersstufen der Kinder und Jugendlichen zusammengearbeitet und bin momentan auf einer Förderschule für Lernbehinderte!Doch ich habe immer mehr gemerkt in diesem Jahr, dass ich zwar im sozialen Bereich bleiben möchte, aber nicht noch mit 50 als Erzieherin arbeiten möchte.
    Ich war früher immer die, die gesagt hat, ICH STUDIEREN??NIEMALS!! Und jetzt bewerbe ich mich für soziale Arbeit an der FH in Münster, um später vielleicht mal als Sozialpädagogin beim Jugendamt oder woanders arbeiten zu können!Ich war schon immer ein Mensch, der nicht weiß, was er werden möchte…Ich würde auch heute noch behaupten, dass ich es nicht 100% weiß. Aber dennoch weiß ich, dass ich mich nun mal langsam für eine Seite entscheiden muss mit meinen fast 26 Jahren.
    Ich habe auch schon sehr viel ausprobiert im Berufsleben. Viele laden mich zu Bewerbungsgesprächen ein, weil sie beeindruckt davon sind, wie viel ich schon gemacht habe und ich bereue nichts davon!Diese Wege haben mich gestärkt, mir Persönlichkeit gegeben und durch sie habe ich viele Menschen kennengelernt, unter anderem meinen Freund, der genauso wie ich im sozialen Bereich arbeitet und dessen Eltern einfach nur wunderbar sind und mich immer unterstützen!
    Damit will ich auch nur sagen, dass diese Unentschlossenheit auch so viel gutes hervorheben und die Zukunft von jemanden positiv verändern kann!

    • Carolina

      Du bist auch so ein bewundernswerter Mensch! ♥
      Und du hast das sehr weise formuliert, vieles ausprobiert zu haben hat auch den Vorteil, viel gesehen zu haben – und viele Arbeitgeber schätzen gerade das!
      Von daher nehmen wir eben all unsere zahlreichen Erfahrungen und packen sie uns in unseren großen Rucksack, irgendwas braucht man immer wieder! :-*

  33. Hey,

    Ich liebe deinen Blog! Es ist so herrlich erfrischend nach einem langen Arbeitstag voll mit oberflächlichen Nettigkeiten auch einmal etwas ehrliches zu lesen. Ich habe viele verschiedene Blogs in meiner Leseliste aber nicht von allen lese ich jeden post, von deinem schon :). Ich würde dich gerne einmal persönlich kennen lernen, einfach nur mal so;) vielleicht passiert das ja auch irgendwann, auf einem bloggertreffen oder so.

    Ganz Liebe Grüße
    Kristina

  34. Isabella

    Eine tolle Geschichte, die irgendwie Mut macht. Du bist so ein symphatischer Mensch, dass denke ich jedes Mal wenn ich etwas von dir lese. Du darfst ruhig an dich glauben!:)

  35. Vielen vielen Dank für deine Geschichte – Sie hat mich berührt und mir einiges an Mut gegeben mit dem weiter zu machen, was ich angefangen habe…
    Ich habe auch einige Umwege gebraucht, um bis hier hin zu kommen: Einigermaßen die Realschule abgeschlossen – eine Ausbildung angefangen, weil Mama und Papa das wollten, aber nach kurzer Zeit gemerkt, dass ich nicht mein Leben lang Verkäuferin sein möchte – das Abitur an der Berufsoberschule mit zweiter Fremdsprache in zwei Jahren nachgeholt und auch hier wieder einigermaßen durchgekommen…
    Jetzt studiere ich Geschichte und Volkskunde auf Bachelor, weil es mich interessiert. Das Studium ist für mich – Jedes mal muss ich die Frage beantworten „Was macht man denn damit?!“ – Die Vorschläge, was ich in meiner Zukunft machen soll, sehen meistens so aus, dass ich als Geisteswissenschaftler Taxifahrer werden soll…
    Einen Plan habe ich nicht. Ich denke aber oft darüber nach, was in den nächsten Jahren mit mir passieren soll und finde keine Antwort.
    Aber du hast mich mit deinem Text zumindest etwas positiver gestimmt, dass sich doch noch alles zum Guten wenden kann, auch wenn man nicht wie alle anderen den Plan X hat!
    Es freut mich so für dich, dass du mit dem was du machst zufrieden und glücklich bist!
    Danke! 🙂

    • Carolina

      Oh das klingt auch nach einer super interessanten Geschichte – ich liebe solche Menschen, die Stufe für Stufe weiter nach oben gehen!
      Ich hasse diese „Aber was willst du denn damit mal machen?“ – ich meine, eine Gewissheit gibt es doch nie, dass man auch wirklich einen Job bekommt. Ich kenne so viele, die super Noten hatten und nichts finden. Oder eine Bekannte, die eigentlich etwas mit sehr guten Prognosen studiert hat und dennoch auf der Suche ist. Es ist doch so: Man kann es einfach nicht wissen!
      Dann doch lieber etwas machen, hinter dem man voll und ganz steht, denn dann hat man wenigstens die Kraft und Motivation dafür zu kämpfen und seinen Willen durchzuboxen. Nur in dem was einem Spaß macht, kann man auch gut sein.
      Etwas halbherzig zu studieren, weil „da die Chancen ganz gut stehen“ bringt auch nichts. Die Arbeitgeber merken meistens, wer für eine Stelle wirklich „brennt“ und wer nicht..

      • Genauso sehe ich das auch! Man macht sich zwar sein Leben über immer wieder Gedanken, wenn man auf Personen trifft, die von Kindesbeinen an wissten/wussten was sich machen wollen – Am Ende haben sie es auch geschafft – Mir hat der Gedanke irgendwie immer Angst gemacht: Die Zukunft bis auf Kleinste planen und bloß nicht von dem Weg abkommen.
        Aber ohne von dem Weg abzukommen verpasst man doch wahrscheinlich das Schönste und Beste was einem durch Zufall passieren kann.
        Lieber etwas riskieren und seinen ganzen Mut in etwas stecken, als es später zu bereuen und womöglich noch daran kaputt zu gehen.
        Du bist wirklich eine Motivation für mich – Ich hoffe du wirst noch lange mit deinem Blog weitermachen!
        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
        Frau Porzellan

        • Carolina

          Ui, das hast du schön gesagt, liebe Frau Porzellan.
          Das sollte man sich fast schon ausdrucken und irgendwo aufhängen! 🙂
          Und vielen vielen Dank für das schöne Kompliment, ich mache natürlich weiter so lange ich kann und möchte! :-*

  36. Alina

    toll, so offen und ehrlich und ich denke sooo viele (jedenfalls ich) sitzen jetzt vorm PC und nicken innerlich. Es ist wirklich nciht leicht den anderen zu zuschauen, wie sie ihren geraden Weg gehen und du hast noch nicht einmal richtig angefangen… aber man geht halt seinen eigenen speziellen Weg und findet irgendwann auch mal zum Ziel, so wie Du 🙂

    liebe Grüße Alina

    • Carolina

      Danke Alina für die liebe Nachricht!
      Ja, das stimmt, das ist wirklich schwer – vor allem, wenn dann in manchen Momenten auch noch alles schief läuft oder ganz anders, als man sich das vorgestellt hatte!
      Aber irgendwie (mit ein bisschen Rückendeckung von lieben Freunden) schafft man auch das. Lernt daraus und wird stärker. Weil man ja auch einfach muss – es gibt keinen „Pause-Knopf“ oder de „Zurück-Spiel-Button“. Also immer weiter! 🙂

      • Alina

        oh, späte Antwort von mir – aber ist ganz lieb dass du so toll jedes einzelne Kommentar mit lieben Worten beantwortest :))
        am Meisten nerven die ganzen gehässigen Fragen: ja und was machst du jetzt? wieso machst du nicht das und das? und wieso hast du das nicht gemacht?
        dein Blog wird von Post zu Post besser – du vermittelst wirklich etwas. Mach weiter so 🙂
        viele Grüße
        Alina

        • Carolina

          Ist doch gar nicht schlimm! 😉
          Oh ja, das kennt man ja. Liebe ich auch total. Nicht! Aber bei solchen Leuten gebe ich immer den Berufswunsch „Steinmetz“ oder „Bestatterin“ an. Der Gesichtsausdruck ist es mir wert! 😀

          • Alina

            ja die ganze Fragerei zu belächeln und nicht ernsthaft zu Antworten wäre mal eine gute Idee… da wären wir aber bei dem Problem, dass ich mir leider immer viel zu Herzen nehm. Ich mach mich verrückt wenn ich dann da steh und sag, wies jetzt weiter geht weis ich noch nicht. „ja solltest du doch aber wissen und dich doch einfach mal bewerben….“ -.-

          • Carolina

            Das kann ich nur zu gut verstehen..:-/
            Aber glaub mir, irgendwann nervt dich das so sehr, dass du dir wirklich denkst „Ach, sch*** drauf!“

  37. Franziska

    schöner Post 🙂 du hast einen echt tollen Blog, mir gefallen deine Bilder und dein Schreibstil! 🙂 Ich hab mir deinen Blog angeschaut und ich muss sagen, ja ich werde dir aufjedenfall folgen sodas ich mehr von dir mitbekomme.
    Würde mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schauen würdest und ich dich vielleicht auch als neue Leserin begrüßen kann. Ganz lieben Gruß
    Franziska
    http://www.franziskamaike.blogspot.de/

  38. Dieser Post ist wirklich toll und es findet sich ganz viel von mir darin wieder;) Ich habe auch alles andere als einen klassischen Lebensstil. Die Vorstellung von einem 9 to 5 Job war für mich immer die Hölle. Und eines weiss ich jetzt: Lieber verzichte ich auf ein großes Gehalt, aber mache dafür wirklich etwas das ich liebe.
    Deine Bilder gefallen mir auch immer so sehr;)
    Mach weiter so!!!

    • Carolina

      Danke Maike – und ich sehe das genau wie du! Klar, genug zum Leben soll man schon haben, sonst erdrücken einen die Sorgen. Aber bevor ich das Geld mit der Schubkarre irgendwo raustrage aber überhaupt nicht dahinter stehe, mit dem was ich mache, wähle ich lieber die andere Option! 🙂

  39. Ich drück dir so die Daumen, dass du dich in der Fotografie so verwirklichen kannst, dass du dann auch damit leben und wohnen und noch genug für Klamotten übrig kannst und hast!

    Dein Werdegang ist für meinen Geschmack sehr stark vom neu aufraffen und weitergehen geprägt.
    Das finde ich klasse! Du hast nicht aufgegeben und immer weiter gemacht, auch wenn du vielleicht gar nicht gewusst hast, was das nächste ist.

    Für deinen neuen Job wünsche ich dir viel Erfolg und ich kann mir gut vorstellen, das unterwegs sein und mit Menschen arbeiten sehr gut zu dir passt!

    Liebe Grüße und mich dürftest du auch fotografieren, jeder Zeit :-*

  40. Ach, das ist ein Post, bei dem ich gar nicht weiß, wie ich mich jetzt fühlen soll. Ist ja auch komisch, dieses „oh, es geht anderen auch so“ – soll ich mich darüber freuen? Bestimmt nicht. Erleichtert sein? Ich weiß nicht. Es bedrückt mich eher ein bisschen, dass man es heute so schwer hat. Aber andererseits denke ich, haben es vielleicht gerade die Guten schwer. Die, die mehr von sich verlangen als die Standardausbildung, die die Familie erwartet. Mir reicht das auch nicht. Ich studiere ein bisschen das Falsche (Stichwort Geisteswissenschaften, so ein Abschluss ist wirklich wenig wert), ich bin momentan wirklich verzweifelt und weiß nicht, wie ich in die Kreativbranche kommen soll – mein Traum. Ich will keinen langweiligen Bürojob (und selbst da tun sich mit einem Anglistikabschluss nicht gerade unendliche Möglichkeiten auf). Ich glaube, diese Suche nach der Berufung, und nicht dem Beruf, ist das, was es uns so schwer macht. Und die Tatsache, dass die Industrie immer härter wird und man für jedes Praktikum schon ein Vorpraktikum braucht, finde den Fehler..

    • Carolina

      Sabine, mir geht es gerade bei deinem Kommentar ähnlich. Ich weiß gar nicht, was ich fühlen soll. Obwohl, doch – Verständnis! Du hast das wunderschön geschrieben (wenn man bei dem Bezug das Wort wunderschön überhaupt in den Mund nehmen darf).
      Ich glaube auch, bevor ich noch ein einziges – natürlich unbezahltes – Praktikum mit einer 300 Stunden Woche mache, gehe ich lieber Putzen. Kein Witz.
      Und ich kann dich von tiefstem Herzen verstehen, für mich muss es auch kreativ sein. Niemals eintönig. Gerne turbulent. Alles andere schürt meine innere Unruhe!
      Ich wünsche dir so sehr, dass du den „Absprung“ schaffst – zu etwas das deiner Berufung immer näher kommt. Perfekt gibt es nicht, aber nah dran sehr wohl!

  41. Das mag sich jetzt ein wenig dumm anhören, aber ich habe immer diese beneidet, die den Weg auf sich genommen haben.
    Weil das bedeutet, dass man sich selbst gesucht und nach einem langen, meist steinigen Weg, aber sich selbst gefunden hat und weiß was man will, auch wenn es länger gedauert hat.
    Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass gerade diese Wege einen unglaublich viel lehren und beibringen. Zu wissen was man nicht will ist doch schon mal viel mehr wert, als nicht zu wissen wer man ist.

    Vielleicht kannst du den Gedanken nicht ganz nachvollziehen, aber es gibt kein richtig oder falsch. Bei manchen dauert der Weg vielleicht etwas länger bei anderen ist er quasi vorbestimmt.

    Ich selbst wusste nach meinem Abitur sofort, dass ich etwas mit Film & Medien machen will. Dass ich mir gut vorstellen kann stundenlang am Rechner zu arbeiten, zu schreiben, Ideen zu spinnen, Emotionen in (Bewegt)Bild festzuhalten.
    Ich wusste aber auch nicht, was ich ansonsten tun sollte. Irgendwie fand ich bei mir selbst – und das seh‘ ich noch bis heute so – kein weiteres Talent.
    Wenn ich nicht den Weg gegangen wär, den ich jetzt gegangen wäre, dann wüsste ich nicht, wo ich jetzt versauern würde. Ich hab bis jetzt tatsächlich noch von keinem Beruf gehört bei dem ich dachte „Ah, cool, das wäre vielleicht auch was gewesen!“ Ich kann mich in keiner anderen Situation vorstellen. Und obwohl das so klingt als wüsste ich einfach was ich will hab ich doch immer das Gefühl, dass ich einfach nicht weiß was ich kann. Vielleicht die Welt mit all ihren 1000 Möglichkeiten gar nicht gut genug kenne. Zu wenig Interessen habe.
    Viele Leute sagen immer sie könnten ihr Hobby nie zum Beruf machen. Sie üben einen Job aus, der ihnen trotzdem Spaß macht und in ihrer Freizeit machen sie viele andere fantastische Dinge, die sie begeistern. Ich übe meinen Beruf rund um die Uhr aus. Auch wenn ich nicht arbeite, dann als Hobby. Und sei es nur stundenlanges Filme und Serien schauen. (Das hat auch irgendwie etwas damit zu tun, da der Kopf sich nicht ausschalten lässt und zu sehr auf der beruflichen Schiene denkt.) Dann fühl ich mich immer so langweilig, wie so ein Sesselpupser 😀
    Irgendwie musste das gerade mal raus 😉

    Du wirst deinen Weg gehen, das wird alles schon gut werden. Ich hab – gerade in meiner Selbstständigkeit – schon viele ähnliche Stunden verbracht wie du, auch wenn auf einer anderen Ebene. Es lohnt sich immer wieder aufzustehen. Und deine Fotos sind so wunderschön, du wirst deinen Weg machen! 🙂

    • Carolina

      Es klingt überhaupts gar nichts dumm, wenn man sich zu einer Sache Gedanken macht! :-*
      Ja, wenn nach dem langen steinigen Weg irgendwann mal so eine Art Zielfähnchen steht, dann hat sich alles gelohnt. Vielleicht ist es nur diese Angst jener, dies niemals zu erreichen. Je länger man läuft, umso öfter fragt man sich vielleicht „Komme ich irgendwann an?“

      Aber das ist natürlich auch ein klein wenig Pessimissmus. Mit etwas mehr Optimismus ist es wie du schreibst. Man lernt unglaublich viel. Vor allem über sich selbst.
      Und du weißt sehr wohl, was du kannst. Zweifel nicht an deinem „Glück“ oder daran, dass es unmöglich sein kann, sein Talent sofort erkannt zu haben. Man muss nicht immer ewig auf der Suche sein. Man darf auch mal akzeptieren, wenn etwas glatt läuft. Fällt mir auch sehr schwer. 😀

      Ich kenne das, ich könnte diese klare Linie Beruf/Freizeit auch niemals hinbekommen – möchte ich aber auch nicht. Wenn man das mag, was man berfulich macht, gibt es diese Unterscheidung sowieso nicht.

      • :-* Ach du Liebe!
        Ja, da hast du recht, wobei es gar nicht am Glück zweifeln ist, sondern viel mehr der Gedanke, dass andere anscheinend immer so viel können – sich in so vielen Hobbys und Tätigkeiten ausleben können – und ich immer denke, dass ich zu fest gefahren bin und eigentlich nur das eine kann 😀
        Und wenn man dann schlechte Tage hat, dann ist man der Überzeugung, dass man nicht mal mehr das kann 😀

        Du kannst die Zielfahne ja schon sehen, deswegen nicht aufgeben. Ich geb dir auch nochmal Traubenzucker und Wasser mit auf die letzten Meter :-*

        • Carolina

          Ja, ich verstehe dich – aber du machst doch genau das: Du lebst dein Hobby voll und ganz aus. Nicht so viel nach link und rechts schauen. Die anderen sehen sowieso immer glücklicher aus, als sie es meist in Wahrheit sind!

  42. Hallo Fuchsmädchen,

    mehr zufällig bin ich über deinen Blog und diesen Post gestolpert und kann nicht anders als einen kurzen Kommentar da zu lassen: Ein sehr schöner, einfühlsamer Text. Ich kann das alles gut nachvollziehen. Um mich herum scheinen auch alle ein Ziel vor Augen zu haben, arbeiten an der Karriere für ihren Traumjob. Meiner war immer Schriftstellerin und dann kam das Germanistik-Studium, das einem alle Träume nehmen will. Klar, das Studium macht Spaß, aber sich dabei selbst treu zu bleiben, ohne sich zu dem verformen zu lassen, was andere für „gut“ oder „angemessen“ halten, ist gar nicht so einfach.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Durchhaltevermögen für die Zukunft! 🙂

    Viele Traumgrüße aus dem Wolkenland,
    Tiger

    • Carolina

      Ist das Germanistikstudium so trocken, wie ich es mir vorstelle?
      Ein alter Bekannter hatte es auch begonnen, aber bereits nach Semestern abgebrochen, weil er so deslillusioniert war…

      Aber meistens ist es beim Studium ja so, dass es nichts mit der Realität oder dem zu tun hat, was man später mal wirklich machen wird. Meistens heißt es eher: „Augen zu und Zähne zusammenbeißen“ und ja, genau wie du sagst: „Niemals sich selbst dabei verlieren!“

      Dankeschön – das kann ich nur zurückgeben, lieber Tiger! 🙂

      • Am Anfang muss man sich ein wenig durchbeißen, aber eigentlich ist es sehr interessant. Zumindest wenn man sich begeistern kann 😉 Ich würde auf jeden Fall nichts anderes studieren wollen und habe die Wahl nur in den „Oh mein Gott, was zum Teufel soll ich später damit machen?!“-Momenten ein klitzekleines bisschen bereut.
        Und es stimmt, nachher wird man leider (oder zum Glück?) nur wenig von dem tun, was man im Studium so macht. Aber wo ist das schon anders? 🙂

        • Carolina

          Ja, ich glaube auch – das Härteste ist oft das Durchbeißen am Anfang – egal ob Studium oder Beruf. Zu entscheiden, ob sich das Durchbeißen lohnt oder ob es sinnloses Gequäle ist, das ist gar nicht so leicht!
          Und wenn dir das Studium Spaß macht – scheiß auf die klitzekleinen Zweifelmomente. Dann öffne dir immer da einfach ein kühles Bier oder sowas und stoße darauf an, dass du etwas gefunden hast, was du magst. Und der Rest findet sich immer!

  43. Mein liebstes Fuchsmädchen!

    Ich bin gerade dabei, deinen Blog zu durchforsten, alte Beiträge zu lesen, dich ein wenig zu stalken (keine Angst, ich tu dir nichts, haha!) und dich noch besser kennenzulernen! Irgendwie hab ich eine Zeit lang nich tgeschafft, Blogs zu lesen und zu kommentieren und da ich jetzt wieder etwas mehr Zeit habe, nutze ich das direkt aus! 🙂

    Dieser Text ist so wunderbar! Er ist so ehrlich und persönlich und könnte ganz genauso aus meiner Feder stammen – also nicht das mit Studium und Agentur und so – hach, du weißt schon, wie ich das meine!

    Ich finde es auch immer wichtig, den Lesern mitzugeben, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt.
    Aber du hast dich von nichts und niemandem unterkiregen lassen und genau das ist es doch, wa szählt.
    Du bist dir treu geblieben und versuchst deine Träume zu verwirklichen!

    Es freut mich für dich, dass du durch den Blog und die Fotografie gemerkt hast, was du wirklich willst!
    Es ist ein großer Schritt, das zu erkennen und ich glaube, wir mit unseren 26 Jahren machen uns manchmal viel zu viele Gedanken.
    Man muss mit 26 noch nicht „angekommen“ sein, man muss nicht den Job haben, den man bis an sein Lebensende machen will – warum auch? Das wäre doch langweilig!

    Jeder so, wie es ihm/ihr gefällt und das ist doch super so! 🙂

    Danke für deinen Text, deine persönlichen Worte und das Offenlegen deiner Gedanken und Gefühle!

  44. Das war das Berührendste, was ich seit langem gelesen habe. Ich danke dir von Herzen für deine Offenheit! Mir geht es ganz genauso, mein Lebensweg ist bisher alles andere als gerade verlaufen, und ich weiß auch nicht, ob er sich jemals in gerade Bahnen lenken lassen wird. Obwohl ich schon Mitte dreißig bin, bleibt meine Seele unverändert ruhelos. Manchmal fühle ich mich wie eine Versagerin, weil ich noch immer nirgendwo angekommen bin, so als ob dies der Maßstab für ein gelungenes Leben wäre. Es tut auf jeden Fall gut zu wissen, dass man nicht allein ist mit seinen Um- und Abwegen. Und du hast noch dazu so wunderbar darüber geschrieben 🙂

    • Carolina

      Oh liebe Melanie, vielen vielen Dank!
      Dieses Gefühl sich wie eine Versagerin zu fühlen, hatte ich auch schon ganz ganz oft. Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich es geschafft habe, es loszuwerden. Wahrscheinlich, weil ich mich mehr auf das konzentriert habe, was ich mag und kann anstatt auf das, was ich meine nicht zu können.
      Und ich habe Frieden mit meinem bisherigen Lebensweg geschlossen. Es ist einfach so. Punkt.

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