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Es gibt zwei Arten von Missgeschick: das eigene Pech und das Glück der anderen.

 

You got a fast car
I want a ticket to anywhere
Maybe we make a deal
Maybe together we can get somewhere
Anyplace is better
Starting from zero got nothing to lose
Maybe we’ll make something
Me, myself I got nothing to prove

You got a fast car
I got a plan to get us out of here
I been working at the convenience store
Managed to save just a little bit of money
Won’t have to drive too far
Just ‚cross the border and into the city
You and I can both get jobs
And finally see what it means to be living

So remember we were driving, driving in your car
Speed so fast I felt like I was drunk
City lights lay out before us
And your arm felt nice wrapped ‚round my shoulder
I had a feeling that I belonged
I had a feeling I could be someone, be someone, be someone

Traci Chapman – Fast car

Den Songtext habe ich gerade im Ohr, während ich diese Zeilen tippe. Warum? Gut, natürlich liebe ich dieses Lied, aber auch, weil ich letzte Woche meinen absoluten Rekord geknackt habe.
Allerdings in negativer Hinsicht. Wisst ihr, ich denke mir, wenn ich schon so kauftechnisch nicht allzu sehr zu Deutschlands Wirtschaftswachstum beitragen kann, dann fülle ich doch zumindest die Schatzkiste der Stadt durch regelmäßige Strafzettel auf. Letzte Woche also ganze drei Stück und eine Radarkontrolle. Ich könnte weinen. Gibt es sowas wie eine Flatrate für’s parken? Es liegt nicht mal daran, dass ich falsch parke ohne es zu wissen. Nein nein, es ist sehr viel mehr so, dass es einfach keine gibt. Auf einen Umkreis von 300km um meine Arbeit herum scheint es eine Art ominöses Bermudadreick zu geben, ein schwarzes Loch, dass alle Parkplätze verschluckt und nie wieder hergibt.
Ehrlich, ich frage mich wirklich, welche Leute immer diese raren Parkplätze ergattern. Schlafen die über Nacht dort? Sind das die Selben, die auch im Urlaub ihre Liege früh um sieben Uhr mit einem Handtuch belegen? (Natürlich geklaut aus dem Hotel)
Dann kreise ich also morgens um betreffende Hotspots – im Genick schon immer 30 dicht auffahrende Autos, die nur darauf lauern, dass derjenige an der Spitze eine Möglichkeit verpasst und der Zweite der vom Glück geküsste ist. Es ist ein wenig wie Reise nach Jerusalem. Nur mit verschärften Bedingungen.
Zum Glück, muss ich nur zweimal die Woche mit dem Auto zur Arbeit, die restlichen Tage fahre ich frölich pfeifend auf meinem geliebten Fahrrad ins Büro.

 

Outfit

// Jeans-Shorts H&M // graues Basicshirt H&M // flauschiger Pullover in apricot Urban Outfitters // Schnürboots C&A // Gobelin Beutel ebay // Statement Blätterkette H&M //

 

Fotos

// MM //

 

 

3 Kommentare

  1. Du bist wirklich SO eine hübsche frau! 🙂 Ich liebe deine haare – und den hintergrund mit den roten blättern find ich klasse, habe hier in meiner Gegend auch soeine Wand gesucht aber vergebens… Meine kleine stadt ist einfach nicht für outfitshoots geeignet 😀

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