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Ein Leben ohne Kaffee ist möglich, aber sinnlos!


Kaffee ist nur schädlich, wenn Ihnen ein ganzer Sack aus dem fünften Stock auf den Kopf fällt.
Addi Darboven

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, weshalb ich als bekennender Kaffeeanhänger, (nein, das käme dem Anlass nicht gerecht) als absolut Kaffeevernarrte erst jetzt diese Zeilen an mein Lieblingsgetränk verfasse.
Jetzt sitze ich also vor dem PC – vor mir selbstverständlich eine große Tasse dampfender köstlicher Flüssigkeit – und tippe glückselig dieses lyrische Meisterwerk (Gut, jetzt übertreibe ich).
An alle, die keinen Kaffee mögen und sich durchaus interessantere 5-Minuten-Tätigkeiten vorstellen können, die können jetzt getrost weiter klicken, sich eine Scheibe Brot toasten und dick mit Nutella beschmieren (habt ihr das schon mal probiert, schmeckt köstlich!), kurz die Mathehausaufgaben von der Freundin abschreiben (am Besten die Richtigen) oder auch einfach mal bis 300 zählen.
Für alle diejenigen unter uns, die schon allein beim Klang des Wortes „Kaffee“ (egal, welche Sprache) glitzernde Augen bekommen und für die die Welt beim Geräusch einer schnaufenden und rauschenden Filtermaschine ein klein wenig besser wird, all jene können sich nun für noch 4 Minuten in ein paar Zeilen vollster Hingabe und Inbrunst (ich liebe dieses Wort) verlieren.

 

 

Jeder hat so seine Vorlieben, der eine hat vielleicht die eine große, andere mögen ganz viele haben. Ich gehöre wohl schon zu denen, die sich für sehr viele Dinge gleichzeitig begeistern können. Aber auch ich habe meine Favoriten – klare Hierarchien sind wichtig.

Ganz ganz weit oben steht in abnormal riesigen Tassen servierter (wichtig!), heißer (noch wichtiger!) Kaffee.
Mein erster Gedanke am Morgen gilt ihm, nicht meinem Liebsten (Tut mir Leid, Liebling, dass du es so erfahren musst – aber du bist gleich auf Platz 2!), es ist der Grund, der das Aufstehen aus dem warmen gemütlichen Bett überhaupt erstrebenswert macht.
Er ist die Basis, um all den Widerwärtigkeiten des Lebens die Stirn zu bieten und den Tücken des Alltags trotzen zu können.
Was wäre ein Büro ohne die Kaffeeküche? Hätte es all die guten Ideen auch ohne Kaffee gegeben? Was ist mit Internet? Elektrischen Zahnbürsten und dem Feuer?
Ja wo wären wir denn alle ohne die schwarzen kleinen Bohnen?
Genau, wir säßen immer noch frierend in unser Höhle und würden früh schlotternd ein paar Schlücke aus dem kalten Bach von nebenan zu uns nehmen, um uns dann schnellstmöglichst wieder unter unsere Felldecken zu kuscheln.
Glaubt ihr mir nicht? Ihr denkt, ich hätte ein ernsthaftes Suchtproblem? Hm, wer jetzt noch evt. ein bis zwei Minuten übrig hat, kann ja mal nach Indikatoren für abhängiges Verhalten googeln! Aber denkt dran, wem ihr das überhaupt zu verdanken habt.

Outfit

// Boyfriend Jeans // Blümchen Socken // Ledergürtel // all by H&M //
// Boots Görtz // Lederjacke D&G // Häkelschal selfmade //

Fotos

// MM //

4 Kommentare

  1. Eve

    Ich hab mich soeben in deinen Schal verliebt! 🙂
    Hättest du da zufällig eine Anleitung für mich?
    Ich stricke ja für mein Leben gern, aber mit dem Häkeln bin ich auf Kriegsfuß!
    Für so einen tollen Schal, würde ich allerdings ’ne Ausnahme machen! 😉

    Viele liebe Grüße, Eve

    P.S. Übrigens natürlich auch ein tolles Outfit!
    Lederjacken sind auch mein täglicher Begleiter (außer, wenn’s friert).

    • Carolina

      Hallo Eve!

      Erstmal vielen vielen Dank für deinen lieben (bzw. deine beiden) Kommentare und das Kompliment auf meinem Blog – habe mich sehr gefreut!
      Leider leider muss ich dir sagen, dass der Schal zwar selbstgemacht ist – allerdings von meiner Omi. Ich selbst könnte so ein schönes perfektes Teil nicht so auf die Schnelle hinbekommen – leider. Als Linkshänder habe ich wohl sogar gleich zwei linke Hände mitbekommen, was das angeht! 😀

      Ich hoffe, du kannst vielleicht dennoch mit etwas mehr Geschick aufwarten und bekommst es dennoch hin! 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück aus Deutschland!

  2. Du hast nicht zufällig früher „Gilmore Girls“ geschaut oder? 😀
    Jedenfalls ein toller Post, ich hbe mich angesprochen gefühlt. Und als Therapeutin kann ich belegen, wir haben kein Suchtproblem 😉

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