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Kampf der Megapixel – Spiegelreflex vs Digitalkamera

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Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht.
Georg IR B.

Viele von euch haben es ja sicher mitbekommen, letzte Woche habe ich meinen 1. Blog-Geburtstag gefeiert. Nach einem Jahr in der Bloggerwelt konnte ich wirklich sehr vieles beobachten und lernen. Eines ist mir ganz besonders ins Auge gestochen: Der Kreuzzug der Spiegelreflex-Kameras.
Es ist irgendwie wie damals in der Grundschule, als Jojos DER Übertrend überhaupt waren.  Jeder musste eines haben. Auch, wenn man damit gerade mal so die Basic-Tricks hinbekommen hat (wenn überhaupt), die wohl auch mein Meerschweinchen Molly  innerhalb einer Stunde drauf gehabt hätte. Gut, übertrieben gesagt. Klar, dass ich auch sowas haben wollte und so habe ich meine arme Mama so lange tyrannisiert („Aber du brauchst sowas doch wirklich nicht!“), bis sie entnervt nachgegeben hatte. („Natürlich brauche ich das – schließlich hängt mein Lebensglück davon ab!“) Was will man machen, der hübscheste Junge der Klasse hatte ein Jojo und irgendwie muss man ja ins Gespräch kommen.

Ich habe immer das Gefühl, dass jeder Blogger, der ein Blogger sein will eine Spiegelreflexkamera sein Eigen nennen muss. Hand aufs Herz: Wie oft habt ihr schon das Selbstportäts mit der Spiegelreflex vorm Spiegel gesehen? Ich zumindest sehr sehr oft – vielleicht ist das sowas wie die Eintrittskarte in den Bloggerolymp.
Häufig liest man auch „Bald bekomme ich endlich meine Spiegelreflex – dann gibt es hier auch mal schöne Bilder!“. Endlich schöne Bilder? Aber ist das wirklich so?

Immer wieder werde ich gefragt, was für eine Kamera ich empfehlen würde. Welches Modell das Beste ist. Welches für Einsteiger geeignet ist. Welches Objektiv nun ratsam wäre. Aber ich bin ehrlich, die Frage ist ziemlich schwer zu beantworten (außer man ist professioneller Fotograf, dann erübrigt sich diese aber sowieso) und ich grübelte so einige Zeit darüber nach.
Dann meine Lösungsvariante: Ich versuche meine Antwort in Bilder zu packen und schickte am Wochenende zwei Canons ins Rennen: David gegen Goliath!

Könnt ihr immer den Unterschied erkennen?

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# 1, 2 und 3 Fisheye Perspektive: Ein schönes Spielzeug für Fotografen, das besondere Bildeffekte erzeugt.

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#4 und 5 Romantischer Efeu ist ist ein hübsches Motiv – aus welcher Linse stammt das Foto? 

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# 6 und 7 Die Technik hinter der Kamera – wer hat das Schloss geknackt?

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# 8 und 9 Hm..wachsen Burger wirklich auf Hecken..? Spiegelreflex und Digitalkamera durften beide diese appetitliche Aufnahme machen – welches ist von welchem Modell?

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# 10 und 11 Blumen, Blumen, Blumen…eines der meist fotografiertesten Dinge überhaupt. Welches stammt hier von wem?

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# 12 Interior- Aufnahmen – Rosa und kitschig – jaaaa, ich liebe es! 

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# 13 Wer ist David, wer ist Goliath?

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# 14 Und nochmal! 

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# 15 Oh du schöne Rose, sag mir, wer hat dich fotografiert!

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# 16 und 17 Kamera-unabhängig: Schlechter und falsch gewählter Fokus

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Und was ist nun die Moral der Geschichte?

Will ich euch von einer Spiegelreflexkamera abraten? Nein, sicher nicht. Ich möchte mich schließlich nicht mit Deutschlands Wirtschaft anfeinden. Und soviel ist klar: Ich liebe meine Spiegelreflexkamera. Eine Spiegelreflexkamera ist toll. Kann wahnsinnig viel. Aber eben nur, wenn man sie lässt.
Beschäftigt man sich nicht länger als eine halbe Stunde mit der Bedienungsanleitung, schrecken einen Begriffe wie Fokus, ISO-Werte, Blende und Verschluss eher ab und verwendet stets nur den Autopiloten -sprich, den Automatikmodus, ist das viele Geld für ein so teures und hochwertiges Gerät oft zum Fenster hinausgeworfen. Verwackelte und verschwommene Bilder kann auch ein teures Modell nicht vermeiden. Viel Geld ist nicht gleich schönes Bild. Leider.

Ich bin weder ein Vollprofi, noch eine gelernte Fotografin. Das was ich kann und weiß habe ich mir selber erarbeitet – und es gibt noch so einiges, was ich lernen möchte! Seht es also eher mehr als kleine Tipps und Ratschläge, als oberlehrermäßige Anweisungen.

Ja und wie komme ich nun an die schönen Fotos?

Stellt euch vor, ihr schaut auf einem uralten 80iger Jahre Röhrenfernseher eine sterbenslangweilige Sendung an. Die Sendung wird aber auch noch langweilig sein, wenn ihr sie auf einem High-Tech Flachbildschirm am nächsten Tag wieder anseht.
Viel wichtiger ist ein Blick für die Kleinigkeiten im Leben – etwas zu sehen, was andere vielleicht nicht sehen, den richtigen Moment zu spüren und natürlich Licht.
Licht, Licht, Licht sind die magischen Worte, die ein Foto mehr als alles andere verändern können.
Erst danach kommt die richtige Ausrüstung an die Reihe. Erst dann kann man sich Gedanken machen, ob es sich lohnt viel Geld zu investieren für ein Gerät, dass einem unendlich viele weitere Möglichkeiten bietet.

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Ein Rückspiegel am Fahrrad – hübsch für Spielereien – auch mit der Digicam!

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Ein Wort zum Schluss

Natürlich möchte ich hier nicht den Eindruck vermitteln, dass eine Digitalkamera grundsätzlich genau so gut oder besser ist als eine Spiegelreflexkamera. Der Preisunterschied muss ja irgendwo her kommen. Für die Aufnahmen auf diesem Post habe ich natürlich auch versucht, den kleinen David ein wenig besser darzustellen und habe das Können meines Goliaths ein wenig unter den Scheffel gestellt. Es war gar nicht so leicht, einfach mal nur so „abzuknipsen“, auch habe ich nicht wie sonst den manuellen Modus, sondern den Automatikmodus verwendet.
Und ich schätze, mit einem gutem Blick erkennt man oft auch den Unterschied – aber das war ja auch nicht das, was ich mit meinem kleinem Versuch beweisen wollte. Sondern einfach nur, dass man sich nicht schämen muss, wenn man seine Blogposts mit einer normalen Digitalkamera erstellt – denn ja, auch sie kann durchaus tolle Aufnahmen entstehen lassen!

So, und nun hier die Auflösung:

# 1-3: Digitalkamera
# Efeu: 4 Digitalkamera, 5 Spiegelreflex
# Schloss: 6 Digitalkamera, 7 Spiegelreflex
# Burger: 8, Digitalkamera, 9 Spiegelreflex
# Rosen: 10 Digitalkamera, 11 Spiegelreflex
# 12: Digitalkamera
# 13: links Spiegelreflex, rechts Digitalkamera
# 14: links Digitalkamera, rechts Spiegelreflex
# 15: Digitalkamera
# 16 & 17: Spiegelreflex

 

 

 

 

 

64 Kommentare

  1. Hallöchen,
    eigentlich lese ich auf deinem Blog leise mit. Heute muss ich allerdings kommentieren.
    Mit deinem Post sprichst du mir nämlich voll aus der Seele.
    Auch ich habe meinen Blog mit einer kleinen Pocket Digtalkamera angefangen und ich muss sagen, ich bin froh darüber. Durch die kleine Kamera habe ich viel über die Fotografie gelernt. Da ich sehr ehrgeizig bin, wollte ich dass meine Bilder denen der einer Spiegelreflex ähnlich sehen und habe dafür oft meine halbe Wohnung umgestellt nur damit nichts im weg ist oder nur das, was durch das leichte Bokeh immer noch schön aussieht. Dafür habe ich oft auch mal den ISO verstellt, und die Belichtunsgzeit – einfach mit den ganzen Einstellungen rumgespielt die meine kleine Kamera her gegeben hat. Das hatte zum Ergebnis, dass die Leute oft nicht erwartet haben, dass ich das alles mit einer Digitalkamera fotografiert habe.
    Dann bekam ich die DSLR und dachte jetzt müssen meine Bilder gleich viel besser werden, dem war nicht so. Das ist alles Übungssache – musste ich für mich feststellen.
    Letzt endlich schaue ich mir meine alten Post sehr gerne an und freue mich jetzt über die Entwicklung die ich gemacht habe und bin auch ein bisschen stolz auf mich und meine kleine Digicam, was für tolle Bilder wir schon gemacht haben. Und das lässt mich sie auch hin und wieder rausholen und mitnehmen, um sie auch weiterhin so wert zu schätzen wie früher.
    Lieben Gruß, Dori

    • Carolina

      Dori, ganz fabelhaft, dass ich dich so mal hinterm Ofen hervorlocken konnte! 😀
      Ich habe auch gleich mal deinen Blog durchgesehen gebe ich zu, weil ich natürlich wie immer so neugierig bin. Und du hast vollkommen Recht, deine Aufnahmen mit der Digitalkamera können sich wirklich sehen lassen und sind besser als so manche Aufnahme mit einer teuren Kamera!
      Wer so fleißig ist wie du und wirklich was dazulernen möchte und sich mit dem Werkzeug auseinandersetzt, der soll ruhig „aufrüsten“ – man merkt an deinen Bildern, dass wirklich Herz dahintersteckt! ♥

  2. Klasse geschrieben! Und endlich mal etwas anderes, als diese ganzen von Papi gesponserten ‚Hui, kumma, hab ich jetzt auch ’ne dicke Kamera‘-Mädchen.
    Was mir fehlt? Ein kleiner Rat für die ernsthaft Interessierten. Für die, die das mit dem Fotografieren lernen wollen, als Autodidakten, so wie du. Ein kleiner Hinweis, wo man denn Hilfestellung für die ‚richtige‘ Einsteigerkamera findet, für die, denen Automatikmodus nicht reicht, die mehr wollen und erste Anhaltspunkte suchen, so wie ich.
    Erzähl domma: Wie hast du das gelernt? Wie hast du angefangen? Es gibt sicher einige, die das gerne lesen würden 🙂

  3. Der Post ist richtig toll!
    Ich selber hab auch schon so oft überlegt eine Spiegelreflex zu kaufen. Aber die sind einfach zu teuer und ich als Beauty Blogger denke dass meine Digitalkamera vollkommen genügt. Man kann schöne scharfe Fotos schießen wie du schon sagst ist das A und O bei Fotos gutes Licht 🙂
    LG <3

  4. 😀 ich bin ja auch jemand der immer die Leute im Urlaub auslachte, die ihre dicken Kameras so lange aufbauten und soviel Hokuspokus mitgebracht hatten, dass der Sonnenuntergang längst nicht mehr so spektakulär war, als sie endlich den Auslöser tätigten. Soll heißen – meine Kamera war ein Sonderangebot, ein No-name-Produkt. Es entstehen `Oh wie schön – einfach mal draufhalten`Bilder ^^ Dafür brauche ich wahrlich keine Spiegelreflex. Sehe genau wie du, dass ich sie damit unterfordern würde…
    Bin jedoch auch sehr neugierig was man alles aus so einer hochwertigen Kamera heraus kitzel kann und würde mich daher auch sehr über weitere Posts freuen, so wie Ellen das schon geschrieben hatte 🙂

    liebst Lorá
    von Papperlapapp

    • Carolina

      Ja, teilweise wird da auch wirklich sehr übertrieben. Aber es ist ein wenig wie mit den dicken Autos – da muss man oft auch ein wenig zeigen, was man hat! 😀
      Ich werde es auf jeden Fall auf die Post-to-Do Liste setzen!

  5. Lisa

    Super, super, super toller Post! Und sehr mutmachend. 😀 Ich bin leider noch ein kleiner Laie, was die Fotografie angeht, möchte das aber unbedingt ändern. Nur sind bei mir momentan einfach nicht mehr als 200 € (wenn überhaupt) für eine Kamera drin. Also werde ich mich mit neuem Mut ein bisschen umschauen, mir die beste Digicam in der Preisklasse herauspicken und damit meine ersten Schritte machen. Vielen Dank für diesen schönen Blogeintrag! 🙂

    Liebe Grüße

    • Carolina

      Mit 200 Euro bekommst du auch schon ein ordentliches Modell, wenn man bedenkt, dass da teilweise schon Kameras für 70, 80 Euro rausgehen! Also Mut zum Mut, meine Liebe! 😀

        • Carolina

          Hm, bei den aktuellen digitalen Kompaktkameras kenne ich mich leider nicht aus – es wechselt ja auch ständig. Schau doch mal bei Chip oder anderen Vergleichsportalen und les dir die Testberichte durch – aber vor allem kommt es ja auch immer auf die eigenen Bedürfnisse drauf an. Die Canon IXUS aus dem Post ist aber wirklich nicht schlecht!
          Lass dich auch ruhig mal von jemand kompetenten (!) aus dem Fachmarkt beraten, was er dir empfehlen kann!

  6. Ich stimme dir da voll und ganz zu!
    Es gibt da auch einen Satz, den ich ganz besonders hasse!!!! Nämlich: „Deine Kamera macht aber schöne Fotos“ Grrrrrr. Die Kamera macht zwar im Endeffekt das Bild, aber die Voreinstellungen, den Bildausschnitt, etc. wählt man selbst und ohne das, würde es das Bild so auch nicht geben. Wann verstehen die das endlich ? Wenn die Bilder mit einer Digitalkamera nicht so schön sind, werden sie auch mit einer Spiegelreflex nicht schöner. Lediglich die Qualität der Fotos könnte sich verbessern. Aber wenn man zum Beispiel keinen, ich nenn‘ es mal „richtigen Blick“ für die richtigen Momente hat, dann bringt einem auch die teuerste und beste Kamera nichts. Aber dir brauch ich das ja nicht zu erzählen, du schreibst es ja selbst. ;D
    Hach, das musste mal raus, sorry 😀
    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend 🙂

    Liebste Grüße, Shawnee 🙂
    Lichtgeflüster

    • Carolina

      Der Freund meiner besten Freundin hatte sich auch vor ein paar Monaten eine Spiegelreflexkamera gekauft. Wenn sie dann auch mal damit unterwegs ist würde man auch nicht auf die Idee kommen, dass die Aufnahmen mit einer teuren Kamera entstanden sind – der kleine Schatz hat halt einfach keine Ahnung von Licht, Ausschnitt und die Hälfte ist eh‘ verwackelt! 😉

      • Ich habe auch Freundinnen, die Spiegelreflexkameras haben. Die eine hat sie sich irgendwann gekauft und das gute Stück versauert jetzt irgendwo in ihrem Zimmer, ich glaube, sie benutzt sie höchstens mal, wenn sie in den Urlaub fährt, aber noch nicht einmal da bin ich mir sicher. Und sowas finde ich dann total schade, wenn so eine, im Vergleich, teure Kamera nur herumliegt.. Da hätte es eine gute Digitalkamera auch getan.
        Und die andere Freundin hatte zwar vorher eine Digitalkamera, bzw hat sie immer noch, wollte dann aber auch unbedingt eine Spiegelreflex haben und hat sich die auch gekauft. Sie ist zwar interessiert an der Fotografie, aber fotografiert eigentlich nur im Automatik-Modus (bei dem eine Kamera einfach nicht zeigen kann, was sie ‚drauf hat‘) und die Bilder sind dann auch eher Glückstreffer, dass halt mal ein paar dabei sind, auf denen der Bildausschnitt gut gewählt ist und so. Ich hätte mich an ihrer Stelle erst mal mit der Digitalkamera beschäftigt, weil die auch echt gut ist, anstatt mir gleich ne Spiegelreflex zu holen.
        Liebe Grüße 🙂

        • Carolina

          Ist schon wirklich Wahsinn, wie sehr sich der Spiegelreflex-Konsum in der letzten Zeit gesteigert hat! 😀
          Ja, da blutet mir auch das Herz, wenn sie dann eben nur rumliegt – fast so als hätte man sich ein Haustier geholt, was man unbedingt haben wollte und dann nach einer Zeit doch wieder ins Tierheim bringt, weil es doch nicht „so das Wahre ist“.
          ,

  7. Mit der Auflösung hast du mich umgehauen, ich glaub ich lag fast überall daneben! Ich bin aber auch ein echter Neandertaler was das fotografieren angeht. Ich lächle immer nur und meine Schwester macht die Arbeit! Dann wirft sie auch mit diesen ganzen Begriffen um sich und ich habe keinen Schimmer wovon sie redet.
    Wobei ich dabei auch jetzt langsam gelernt habe, dass Licht ALLES ist! Wirklich, man braucht gar nicht mehr rausgehen, wenn die Sonne schon untergegangen ist, weil die Fotos einfach so überhaupt gar keine Wirkung haben. Und die hole ich dann auch nicht mehr am PC raus – das ist nämlich mein Gebiet.

    Außerdem sind Digicams doch auch so schön leicht und passen auch in die Handtasche! Ich verstehe die Leute nicht, die wandern/shoppen/an den Strand gehen und ihre dicken Spiegelreflex mitschleppen, puuh wär mir zu anstrengend.

    Trotzdem: Fotos sind mal wieder ähm…achja knorke! 😀

    Lg Christin

    • Carolina

      Hahahahah, aber der hübscheste Neandertaler seit Menschengedenken. 😀
      Ja, es ist wirklich so – Licht und zwar das Richtige ist essenziell. Klar, je teurer und hochwertiger die Kamera, desto mehr kann man auch in lichtarmen Situationen rausholen. Aber dann habt ihr beiden ja die perfekte Arbeitsteilung – die Bearbeitung liegt ja auch nicht jedem!

      Und danke, du bist aber auch ziemlich knorke. Haha. 😀

  8. Heyhey, hallo 🙂
    Hach du, das Thema kenn ich. Und auch wenn es vielleicht nicht geglaubt wird, ich war damals (vor 6 Jahren) die erste mit einer Spiegelreflexkamera in meinem kompletten Umfeld. Wenige Wochen später folgten Neider und ich war echt ein wenig angepisst. Denn ich habe lange für meinen Traum gespart, während diese einfach mal: ach will ich auch. Denken und sagen und umsetzen konnten.
    Die Photos mit der normalen Digicam sind auch super, ich benutz eigentlich immer gern eine wenn ich viel unterwegs bin, da einfach: viel handlicher, schneller zur Hand und die Ergebnisse sind auch super.
    Leider muss ich aber sagen dass man bei jedem Bild genau sehen kann welches von der Spiegelreflex ist xD liegt einfach an der krassen Tiefenunschärfe Umsetzung. Aber wenn du alle Bilder ohne so krasse Tiefenunschärfe photografiert hättest wäre da vermutlich erstmal kaum nen Unterschied ^^

    • Carolina

      Ach, solange du dennoch schönere Bilder am Ende hast, ist doch alles im Lot! 😉
      Ja, du hast Recht, was die geringe Tiefenschärfe angeht. Das war allerdings auch unfair, da ich da ein ziemlich gutes Objektiv dran hatte – aber als es mir eingefallen ist, waren wir schon zu weit gelaufen und ich hatte keine Lust mehr umzudrehen! 😀
      Allerdings hätten die Bilder auch von einem Weitwinkelobjektiv stammen können, bei denen hat man auch nur eine sehr sehr geringe Tiefenschärfe.

  9. Kim

    Ich wüsste gerne wie deine Digitalkamera genau heißt? Bin nämlich auf der Suche nach einer! Eine Spiegelreflex ist mir zu teuer und für mich wäre es auf jeden Fall rausgeschmissenes Geld, da ich einfach nur gerne kleine Momente festhalten möchte, was aber genau so gut mit einer Digicam funktioniert 🙂

    • Kim

      Hach bin ich blöd!Man sieht es ja auf dem ersten Bild 😀
      Aber dann eine andere Frage: Bist du zufrieden mit dieser Kamera?Mir gehts vor allem darum, dass sie auch scharfe Bilder macht!Klar man kann das natürlich auch einstellen, aber vielleicht weißt du was ich meine!Ich habe eine ältere Digitalkamera, die schon 3 Jahre alt ist und es ist schwer mit dieser gute scharfe Bilder zu machen. Also mir geht um die Pixel 🙂

      • Carolina

        Hast du es ordentlich erkennen können? Diese Canon Digitalkamera kann ich dir auf jeden Fall ans Herz legen. Sie gehört meiner lieben Mitbewohnerin und hatte sie mir geliehen und ich war ziemlich begeistert, was diese kleinen Teile alles drauf haben.
        Wenn es dir um die Megapixel geht, muss ich dich enttäuschen. Sie geben überhaupt keinen Aufschluss über die Qualität der Kamera, noch der Bilder. Nur mal zum Vergleich: Es gibt Handys mit über 30 Megapixel. Meine Spiegelreflex hat 12. 😉

        • Kim

          Das mit den Megapixeln hat mir eine Freundin gestern auch erklärt, also dass ich darauf bloß nicht achten soll!Aber auf was muss ich denn genau achten?Ich habe wirklich überhaupt keine Ahnung von Digitalkameras. Also ich weiß, dass Innenaufnahmen so ziemlich mit jeder Digicam schwierig sind und das vor allem die Lichtverhältnisse stimmen müssen. Aber diese ganzen Größen und Zoom Dinge…ich weiß überhaupt nicht welche ich mir wünschen soll 😀

          • Carolina

            Ich bin momentan nicht so ganz auf dem neusten Stand, was die Digitalkameras angeht. Allerdings wechselt das ja auch so schnell in unserer Welt – lass dich doch einfach mal beraten im Fachgeschäft, schau, mit welcher du gut klarkommst und sag vor allem, auf was es dir ankommt!
            Du kannst ja auch mal bei Chip.de die Rankigs ansehen oder nach guten Bewertungen suchen!

  10. Oha, jetzt fühle ich mich angesprochen, da du letztens einen Post von mir kommentiert hast, wo ich meine Spiegelreflexkamera gezeigt habe. Eieieieiei. Aber den Post finde ich ziemlich gut. Nicht jeder weiß, dass eine Digicam auch tolle Bilder machen kann. Ich glaube einige reizt die Vorstellung, dass man mehr Möglichkeiten hat, was mich auch zum Kauf überzeugt hat. Ich bin dann aber immer enttäuscht, wenn ich eine Bloggerin mit einer Spiegelreflex sehe und die Bilder so „dreckig“ aussehen. Ich kann das nicht genau beschreiben, aber dann sieht man halt auch, dass da wirklich nur „abfotografiert“ wurde.

    Und was ich auch sehr gut finde, ist die Aussage in deinem Post, genau das, was ich an Fotografie gut finde – dass man aus den alltäglichen Dingen eine Art Kunst machen kann. 🙂

    Liebe Grüße
    Joana

    • Carolina

      Ach du Liebe, keine Sorgen – der Post entstand nicht wegen dir! 😉 Und ich wollte auch wirklich nicht den Oberlehrer raushängen lassen, steht mir ja auch gar nicht zu. Schließlich ist es ja auch letztendlich jedem die eigene Entscheidung wofür er sein Geld ausgibt (oder ausgeben lässt).
      Da ich jetzt aber doch so oft gefragt wurde, wollte ich es mir doch mal von der Seele reden. 😉 Es schmerzt mich nur manchmal zu sehen, wie viele unbedingt unbedingt so eine Kamera wollen und dann davon ausgehen, dass sie dann (wie durch Zauberei) schöne Bilder machen können. Und dann eben enttäuscht sind, dass dem nicht so ist.

      Aber klar, die Hauptsache habe ich eigentlich vergesse: Dass man Spaß daran hat und das Fotografieren liebt. Scheiß auf das Equipment.

  11. Nachtigall

    Ich habe eigentlich nichts mit Fotografie am Hut, habe allerdings immer hier und da ein paar Dinge aufschnappen können, da ich mir gerne schöne Fotos angucke und deswegen auch mal in Foto-Foren unterwegs war. Ich weiß also ungefähr, wofür ein ISO-Wert gut ist usw. Nun habe ich einen Mitbewohner, der immer ziemlich viel von sich hält, im Grunde genommen (ich bin jetzt fies) aber nichts kann. Er hat jetzt eine Spiegelreflexkamera zu Weihnachten bekommen. Ich hab mich schon auf das Schlimmste eingestellt, und es hat sich auch bewahrheitet. Er hat sich null mit der Fotografie auseinandergesetzt, fotografiert nur im Automatikmodus und preist mir jedes seiner wirklich nicht spannenden Fotos als Meisterwerk an. Er hat mir neulich zwei Bilder gezeigt, die unterschiedlich hell waren, ich meinte dann gleich „Ach hast du da das und dies eingestellt?“ Er hatte natürlich noch nich von den Einstellungen gehört und gab kleinlaut zu, dass er im Automatikmodus fotografiert hat. Ich meine, so lange er Freude daran hat, ist es ja auch schön für ihn, aber wo ist denn der künstlerische Anspruch? Ich zeichne sehr lange und sehr viel und vergleiche dann solche „Fälle“, die es finde ich sehr oft bei der Fotografie gibt (beim Zeichnen natürlich auch, aber ich finde, da ist die Einstellung zu Verbesserungen immer viel mehr vorhanden, weil man einfach auch bei „ungeschultem Auge“ Fehler schnell erkennen kann), mit jemandem, der sich einen fürchterlich teuren Künstlerstift/-pinsel zulegt und dann aber nur Strichmännchen zeichnet (was ja auch Kunst sein kann, aber dafür muss man es erstmal richtig draufhaben, du weißt was ich meine :D)… Zur Kunst gehört nunmal auch (leider) immer die Theorie…

    • Carolina

      Oje, ich glaube deinen Mitbewohner kennen so einige. Also nicht ihn persönlich – aber dieses „Fernab-der-Realität-Syndrom“. 😉 Aber ich persönlich kann nie so herzlos sein und einen wieder auf den Boden der Realität bringen! 😀
      Ja, du hast Recht, der Spaß und die Freude sind eh‘ das Wichtigste und wer sind wir schon, dass wir anderen vorschreiben, wofür sie ihr Geld nun ausgeben oder nicht. Dass es manchmal ein wenig im Fotografen-/Künstlerherz schmerzt muss wohl stoisch ertragen werden! 😉

  12. Mh, also ich muss sagen, ich konnte alle Bilder richtig zuordnen. Die Spiegelreflex hat, vorausgesetzt man benutzt sie richtig, einfach das zusätzliche, gewisse Etwas. Aber das heißt keinesfalls, dass dein Argument nicht gut ist! Ich finde den Eintrag sehr interessant und du hast Recht damit, dass es vor allem auf die Auseinandersetzung mit der Kamera – und vielmehr noch mit dem Motiv – ankommt. Auch kann man einen etwas „speziellen“ Effekt gut noch bei der Bearbeitung rausholen, wenn man die Kamera also wirklich nur für für den Blog verwendet, ist eine Spiegelreflex ziemlich dekadent. Bei DSLR-Spiegelselbstporträts muss ich mir auch das Lachen (oder Weinen?) verkneifen, weil das doch irgendwie eher das peinliche Handykamera-Klischee ist.
    Und ich stimme Ellen zu: Eine Fortsetzung wäre schön!
    Liebe Grüße,
    Sabine

    • Carolina

      Glückwunsch zum guten Auge! 😉 Ich hatte ja geschrieben, dass man mit ein wenig Geschickt schon den Unterschied erkennen kann, muss aber auch gestehen, dass der Kampf doch auch etwas gemein war, weil ich mein Mörder-Objektiv drauf gelassen hatte und dann aber nicht mehr den ganzen Weg zurücklaufen wollte! 😀
      Es war ziemlich schwer, dass ein wenig zu kaschieren!

  13. es ist ja so, ein schlechter fotograf kann die ebste kamera haben und dennoch werden die fotos nicht gut. denn es gehört doch viel mehr dazu. mann uss schon ein auge haben. ein guter fotograf kann auch mit einer handykamera gute fotos machen. jap, so habe ich das erlebt.
    eine kollegin von mir hat mit ihrer ausrüstung geprahlt, die hatte alles vom ebsten und ichd achte mir wow, die fotos werdend er wahnsinn. aber dann bittere ernüchterung. es waren die schlechtsten die ich je gesehen hab.

    so ist das,

    lg
    http://rockinglace.blogspot.de/

    • Carolina

      Ja Liebes, du hast vollkommen Recht. Eine teure Ausstattung alleine reicht nicht aus – hilft ja auch nicht, wenn man den Porsche vor der Tür hat, aber keinen Führerschein hat..;-)

  14. Huhu, meine Liebe,
    man könnte bei dem Efeu-Bildern meinen du hast die SLR extra ein bisschen schlecht aussehen lassen 😉
    Wie immer schön geschrieben und eigentlich schon alles gesagt. Wer sich ein bisserl mit der Fotografie beschäftigt, kommt mit einer kleinen Cam halt schnell an seine Grenzen und drauf aufbauen (Objektivwechsel ist ja leider auch nicht drin)….. aber die kleinen Dinger machen heut zutage super Bilder und vor allem das Gewicht, wenn man viel unterwegs ist, darf man nicht unterschätzen. Ich möchte meine SLR nicht missen (hab aber eine kleine Gute meinst in der Tasche dabei)…..

    Lieben Gruß Michéle

    • Carolina

      Guten Morgen Liebes,

      hehe, ja du hast das in der Tat schon richtig erkannt! Der Kampf war doch etwas unfair, weil ich mein Monsterobjektiv dran vergessen hatte und dann nicht mehr den ganzen Weg zurücklaufen wollte! 😀 Deswegen musste ich da etwas tief stapeln – bzw habs versucht – war schwerer als gedacht, einfach mal nur so „ohne Herz abzudrücken“.
      Klar, aber wenn man sich damit wirklich beschäftigt, dann hat das alles seine Grenzen – da bin ich ganz deiner Meinung. Ich wollte einfach nur mal das etwas angekratzte Image der „Kleinen“ etwas aufpolieren, weil ich so begeistert war, was die mittlerweile alles können! 🙂

  15. Ich finde es schön, dass das Thema mal angesprochen wird, denn viele Blogs lassen es so aussehen, als könne man gute Fotos wirklich nur dann machen, wenn man ordentlich Geld in die Hand nimmt und sich eine Spiegelreflexkamera zulegt. Das stimmt definitiv nicht – ich habe schon unschöne Fotos von einer Spiegelreflexkamera gesehen, einfach weil der Fotograf die wichtigsten Punkte nicht beachtet hat: Licht und Bildaufteilung 🙂

    Dennoch bin ich anfangs selbst darauf hereingefallen und war der Meinung, dass ich dringend eine DSLR Kamera brauche, bis ich mich mit meiner Digitalkamera genauer auseinandergesetzt und festgestellt habe, dass die viel mehr kann als gedacht. 🙂

  16. Danke, danke für den Artikel!
    Ich habe zwar auch eine DSLR, mittlerweile meine 2., aber ich benutze sie fast nie, um Selbstportraits zu machen geschweige denn, um damit vor dem Spiegel zu posieren. In vieler Hinsicht ist eine solche Kamera sicher sinnvoll und besser, aber ehrlich?! Fashionfotos für den Modeblog kann man auch mit jeder anderen Kamera machen. Eigentlich kann man alles mit jeder Kamera fotografieren. Sogar mit einem Handy. Und die Annahme, mit einer DSLR macht man bessere Fotos, finde ich ganz blöd. Denn ich hab da genug Bilder, die das Gegenteil beweisen auf meiner Festplatte. 😉
    Ich werde auch schon mal gefragt, welche Kamera ich denn empfehlen könnte. Was soll ich darauf antworten? Ich kenne mich mit den aktuellen Modellen nicht aus, ja, ich kenne mich noch nicht einmal mit so wirklich mit meiner eigenen aus. Ich spiele immer nur dran rum, verstelle was, drücke den Auslöser, usw.

    Als ich meine erste DSLR kaufte (2008), waren die Kompaktkameras noch nicht so gut wie heute. Mittlerweile scheinen die ja fast alles zu können, was eine „große“ auch kann. Außerdem muss es nicht immer eine DSLR rein. Mein Vater z. B. hat eine Systemkamera.

    Bei deinen Bilder erkenne ich wirklich keinen Unterschied! Ich hab mal überlegt, mir zusätzlich eine kleine Kamera zu kaufen, aber das ist auch eher rausgeworfenes Geld, weil ich ein iPhone habe (zwar kein 5er, aber das 4s tut’s auch) und ich das für Schnappschüsse wirklich gut finde. .
    Ich müsste noch mal dringend fotografieren. leider mangelt es an Ideen. 😉

    Liebe Grüße
    Verena

    • Carolina

      Also ich wollte natürlich auch nicht alle über einen Kamm scheren, oder damit sagen, dass man das ÜBERHAUPT nicht machen darf oder das jeder, der das mal getan hat, keine Ahnung von Fotografie hat! Es war natürlich schon eine etwas überspitze Aussage! 🙂 (Wollte ich nur mal kurz klarstellen)

      Ich wollte einfach nur mal zeigen, dass es für den 0815 Standard Gebrauch (und das ist nicht negativ gemeint) die kleinen Digitalkameras oft schlechter wegkommen als sie verdienen. Und dass eine teure Kamera lange noch nicht bedeutet, dass man gute Fotos erhält.

      Und jaaa, Übung macht natürlich auch viel aus – also raff dich auf, meine Liebe! 🙂

  17. erstmal herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag! <3 🙂
    und vielen vielen Dank für den lieben Kommentar! Den Post finde ich richtig klasse! Mittlerweile hat halt einfach jeder eine Spiegelreflex und nutzt sie, wie du sagst, zum knipsen nicht im M-Modus. Und dann lohnt sich das Geld nicht, weil eine kleine Digicam das auch kann 🙂 Der Vorteil ist ja hauptsächlich die schöne Blende und man kann eben die Belichtung etc selbst einstellen und das dementsprechende Ergebnis, aber das nutzt man ja im Automatik- Modus nicht. (und eine Spiegelreflex ist ja nicht gerade handlich und klein :D) Ich benutz die alte Spiegelreflex (300D) von meinem Opa und hab mir im August das 50mm 1.8 gekauft. Da hab ich dann auch angefangen mit der Blende zu experimentieren 🙂 und jetzt überlege ich mir zum Geburtstag vom Weihnachtsgeld, Ersparten und eben statt anderen Geschenken eine neue Kamera zu kaufen, bzw ein neues Objektiv. Will das aber auf keinen Fall leichtfertig tun, weil es viel Geld ist und ich die dann ja auch erstmal lange haben werde… Und die Bilder werden ja auch nicht besser, wenn die Kamera teuerer ist 😀
    Ich würde nur unheimlich gerne auch Filme drehen können, meinen Iso mal von der 100 weg, und mehr als 5 Bilder kurz nacheinander machen, was meine Kamera schon überfordert 😀 aber ich liebe sie trotzdem <3
    Welche Kamera hast du denn?
    Ich stell mir das so vor, dass Canon die 7d mark II rausbringt, die normale 7d dann billiger wird und ich sie mir kauf haha 😀 oder die 60D…. Ich lass mich da auf jeden Fall nochmal in einem Geschäft beraten! und hast du zufälligerweise das 85mm 1.8? 🙂 ist das so schlimm mit den lila Rändern bei starken Kontrasten, wie man überall liest? 🙂
    jetzt hab ich aber viel geschrieben haha 😀
    Liebe Grüße <3 Marie 🙂

    • Carolina

      Vielen Dank, Marie!
      Oh wow, die alte von deinem Opi – geb die bloß niemals her, das ist ein richtiges Schätzchen!
      Aber ich kann schon verstehen, dass du da technisch gesehen manchmal an die Grenzen stoßen kannst. Aber wenn man es sich so fleißig selber erarbeitet, dann gönne ich es jedem wirklich von Herzen. Sich sowas „mal schnell von den Eltern wünschen“ führt leider auch oft zu „steht meistens nur in der Ecke rum“. 🙁
      Ich habe auch schon seit Jahren eine sehr simple Einsteigercam – die EOS 1100D. Ich liebe sie sehr und sie hat mir beste Dienste geleistet. Sie wird nun allerdings bald abgelöst, weil ich auf Vollformat umsteige.
      Nein, ich habe das 85er nicht – da kann ich also nichts zu sagen, tut mir Leid!

      Ach ja: Viel geschrieben ist immer gut. Ich liebe viel Text. ♥

  18. Ich konnte zwar die Bilder meistens richtig zuordnen, denn eine gewisse andere Wirkung haben die Bilder schon. Ich kenne aber sehr wohl Blogs, auf den Digitalkamerafotos gezeigt werden und sie einfach wirklich gut sind. Kenne aber auch einige, bei den man denkt, die knipsen mal eben mit dem Handy, und in Wirklichkeit haben sie eine DSLR. Gibt es alles. Ich habe auch mit einer Digitalkamera angefangen, die jetzt nicht die billigste war (aber auch nicht die teuerste) und ich habe mich regelmäßig geärgert. Kaum war strahlendes Sonnenlicht waren die Bilder alle rauschig, kaum wollte man die Bilder wenigstens etwas mit Photoshop aufbessern, wurden die pixelig und komisch. Von irgendwelchen Einstellungen ganz zu schweigen, sowas hatte sie nicht. Außer ein Paar doofe Szenemodi, die wenig brachten. So etwas wie Tiefenunschärfe konnte man knicken. Es gibt auch ganz gute Digitalkameras, die kosten aber meist nicht weniger als eine Spiegelreflex. Wenn man sich natürlich vehement dagegen wert, kann man sein Geld ja stattdessen dafür ausgeben, aber für mich ist die Spiegelreflex mein ein und alles 😀

  19. Ivy

    Ich sehe das genauso wie du. Viele Digitalkameras, die heutzutage auf dem Markt sind können in vielerlei Hinsicht mit einer Spiegelreflexkamera mithalten, solange man weiß, wie man sie bedient. Auch die beste Kamera nutzt nichts, wenn man einfach nur „daherknipst“ und sich nicht wirklich viele Gedanken darüber macht, was man eigentlich fotografieren möchte.

    Ich hatte schon immer eine Schwäche für die Fotografie, vor ein paar Jahren eher noch nur vor der Kamera, seit zwei Jahren allerdings auch hinter der Kamera. Jahrelang habe ich von einer Spiegelreflexkamera geträumt, ich wollte auch endlich richtig fotografieren lernen mit allem drum und dran – und dann, als mein Auslandsjahr vorüber war und ich einen „richtigen“ Job gefunden habe, habe ich mir gleich von meinem ersten Gehalt meine Canon gekauft – und ich liebe sie abgöttisch. Zu der Zeit hatte ich noch gar keinen Blog 🙂 Natürlich, ich bin ebenfalls kein Vollprofi – ich spiele gerne und viel herum, mache auch viel mit Photoshop etc und lerne immer noch dazu. Ich bin lange noch nicht soweit wirklich ganz genau zu wissen, was meine Kamera alles kann – das wird wohl noch Ewigkeiten dauern haha 😀 manchmal überrascht mich meine Kamera auch einfach indem sie Sachen macht, von denen ich bis dato gar nicht wusste, dass sie sie kann … 😀

    Ich bin langsam dabei mein Sortiment an Objektiven, etc. aufzustocken – es macht einfach so viel Spaß verschiedene Dinge auszuprobieren. Ich liebe es total …

    Trotz allem sollte man die Digicam nicht vergessen – ich benutz meine heute noch zwischendurch, allerdings eher für Partyfotos oder Ähnliches haha 😀

    Liebste Grüße
    Ivy

  20. Gerade wieder zurück von einer Projektfahrt und gleich wieder in den Weiten des Internets. 😀 Aber der Post gefällt mir auch wirklich wunderbar, weil ich mir das auch manchmal denke. Ich hab eine ganze Weile mit meiner Kompakt fotografiert und meine Freunde mit „Ohh, schaut euch dieses Licht an! Das ist so toll, wenn ich jetzt meine Kamera hätte…“ genervt, aber irgendwann… Wollte ich mehr. Und ich glaube, mein Goliath hat sich gelohnt, man kann so viel machen und experimentieren, die vielen Modi! (Auch wenn ich meist stillschweigend zur Zeitautomatik zurückkehre, um die Blende ordentlich aufzureißen und auf Anweisung meiner Freunde schnell dieses und jenes abzulichten.)
    Aber wenn ich mir meine Freundin anschaue, die sich für 300-sonstewas eine gute Kompaktkamera gekauft hat und auch nur im Automatikmodus rumstümpert… Dann tut es mir irgendwie leid. Um die Kamera, weil man so viel mit ihr anstellen könnte.

    • Carolina

      Hahah, ja das kommt mir bekannt vor als bekennender Internet-Suchti! 😉
      Ja, du hast Recht, es tut einem wirklich manchmal im Herz weh, wenn man manchmal die Verschwendung sieht..:-(

  21. Sehr schöner Blog, gefällt mir! 🙂 <3
    Würde mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischaust (& vielleicht Leser wirst?)

    Liebe Grüße
    Jasmin

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  22. Ein sehr informativer und spannender Post. Ich besitze eine Spiegelreflex. Ich habe die vor ein paar Jahren von meinem Vater zum Geburtstag bekommen und mag sie eigentlich recht gerne, auch wenn ich eine ziemliche Pfeife bin 😀
    Darf ich dich fragen welches Modell seine Canon Ixus ist? Ich hätte gerne eine kleine Kamera für die Handtasche und deine macht doch sehr schöne Fotos.

    liebe Grüße
    Sooyoona

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