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Faulheit im Quadrat

Als ich 2012 meinen ersten Blogpost veröffentlichte, da ging es ziemlich turbulent zu in der Bloggerwelt. Blogs, Blogs und noch mehr Blogs. Es gabe so viele Blogs, dass ich mit meiner Leseliste komplett überfordert war, weil die benötigte Lesedauer über den regulären 24 Stunden eines gewöhnlichen Tages  lag. Es gab Foren, bei denen man sich gegenseitig begutachten und bewerten konnte.  Anschauen, für gut (oder mies) befinden, Meinung schreiben, fertig. Hauptziel dabei: Klar, fleißig neue Leser sammeln. Denn ohne Leser, ist so ein Blog eine gänzlich langweilige Sache.  Kann man ja genausogut wieder das Tagebuch hervorkramen. Da kann man dann immerhin auch die richtig unzensierten Gedanken reinpacken. Liest ja niemand. In dieser Zeit, da ging es so heiß her, dass man in den Foren nicht mal mit dem kommentieren hintergekommen ist, so viele waren gleichzeitig online. Weiterlesen

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Ein irgendwas für jeden!

Sonntagmorgen. Das Handydisplay zeigt eine eigentlich viel zu frühe Uhrzeit an. Aber die Sehnsucht treibt mich raus aus dem warmen Bett. Mit nackten Füßen tapse ich über die kühle Treppe nach unten. Etwas zieht mich nach unten. Etwas wartet dort auf mich. Ein wenig Anklage… Weiterlesen

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Ein Frühling in Prag.

Es heißt, Heimat, das sei ein Gefühl. Kein Ort. Es heißt auch, Heimat sei eine bestimmte Person. Oder ein Geruch. Kindheit. Heimat ist, sich sicher zu fühlen. Vielleicht ist es ein Ort. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht gibt es keinen. Noch nicht. Oder auch nie.… Weiterlesen

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When in Thailand..Part II

“Travel makes one modest, you see what a tiny place you occupy in the world.” — Gustave Flaubert Wir liegen auf dem Bauch in unserem Hotelbett und blicken auf das kleine Handydisplay.  Nur noch die Kreditkartennummer eingeben. Für die nächsten beiden Nächte ist unser Schlafplatz… Weiterlesen

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So zwischen dem Leben.

It was one of those March days when the sun shines hot and the wind blows cold: when it is summer in the light, and winter in the shade. Charles Dickens Ist es nicht verrückt, dass man sich da und weg gleichzeitig fühlen kann? Ich… Weiterlesen

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Late winter

„I prefer winter and fall, when you feel the bone structure of the landscape – the loneliness of it, the dead feeling of winter. Something waits beneath it, the whole story doesn’t show“. Andrew Wyeth Ich freue mich nicht auf den Frühling. Jetzt ist es… Weiterlesen

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When in Thailand…Part I

Der Januar war ziemlich lange für mich der schlimmste Monat des Jahres. Ein Nichts-Monat. Nichts Schönes, nichts Besonderes. Nichts eben. Nichts als gähnende Leere. 31 lange halb depressive Tage in denen ich Spekulatiuskeksen und Lametta hinterhergetrauert habe.  Also habe ich folgenden Masterplan beschlossen: Die Leere… Weiterlesen

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Im Schützengraben

Und dann warte ich wieder zu lange. Ich warte und warte. Wie ein Soldat im Schützengraben. Bis der Krieg beginnt. Oder der Frieden. Bis zum ersten Schuss. Dieses Warten auf irgendwas. Ein Zeichen. Ein Kommando. Egal auf was, hauptsache irgendwas. Ich warte auf jedes Gefecht… Weiterlesen

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Erst in der Stille kann ich mich hören.

At home, I love reaching out into that absolute silence, when you can hear the owl or the wind. Amanda Harlech Ich komme aus einer großen Familie. Wir sind vier Geschwister. Meine ersten essenziellen Lebenslektionen waren also, dass der Lieblingsjoghurt im Kühlschrank auch nicht mittels … Weiterlesen